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Allgemein

28.04.2026

Neue KDV-Stelle aufbauen: Jetzt gemeinsam ermöglichen!

Die Nachfrage nach Beratung zur Kriegsdienstverweigerung (KDV) steigt. Immer mehr Menschen setzen sich mit der Frage auseinander, ob sie den Dienst an der Waffe mit ihrem Gewissen vereinbaren können – und suchen nach Unterstützung, Orientierung und rechtlicher Beratung. Für die DFG-VK ist klar: Dieses wachsende Bedürfnis darf nicht ins Leere laufen.

Deshalb starten wir jetzt ein neues Spendenprojekt für den Aufbau einer zusätzlichen Beratungsstelle für Kriegsdienstverweigerung (KDV). Ziel ist es, die bestehenden Strukturen zu stärken und mehr Menschen niedrigschwellig, kompetent und verlässlich begleiten zu können.

JETZT HIER FÜR DIE KDV-STELLE SPENDEN!

Warum eine neue KDV-Stelle notwendig ist

Die politische Entwicklung der letzten Jahre zeigt eine klare Richtung: Aufrüstung, militärische Strategien und Debatten über mögliche Dienstpflichten prägen zunehmend die öffentliche Diskussion. Gleichzeitig steigen die Zahlen derjenigen, die sich bewusst gegen den Militärdienst entscheiden.

Diese Menschen brauchen Beratung – nicht irgendwann, sondern jetzt. Es geht um existenzielle Fragen:
Wie stelle ich einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung?
Welche Fristen muss ich beachten?
Was passiert im Ernstfall einer Einberufung?

Die bisherige Beratungsarbeit der DFG-VK leistet hier seit Jahrzehnten unverzichtbare Unterstützung. Doch die Kapazitäten stoßen an ihre Grenzen.

Was mit den Spenden aufgebaut wird

Mit dem Spendenprojekt soll eine neue, dauerhaft arbeitsfähige KDV-Stelle geschaffen werden. Konkret bedeutet das:

  • eine verlässliche Struktur für KDV-Beratung schaffen
  • Ehrenamtliche entlasten und vernetzen
  • mehr Menschen über ihr Recht auf Kriegsdienstverweigerung informieren
  • auf steigende Beratungsbedarfe vorbereitet sein
  • Widerstand gegen Militarisierung praktisch unterstützen

Die neue Stelle soll bundesweit wirken und insbesondere auch dort unterstützen, wo es bisher kaum Beratungsangebote gibt.

Mit Clara Meier haben wir bereits eine engagierte Person gefunden, die Erfahrung in der KDV-Beratung und in der politischen Arbeit mitbringt. Gemeinsam entwickeln wir bereits konkrete Konzepte – jetzt fehlt noch die finanzielle Grundlage, um diese wichtige Arbeit dauerhaft zu ermöglichen.

Kriegsdienstverweigerung braucht starke Strukturen

Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht – aber eines, das aktiv geschützt und praktisch zugänglich gemacht werden muss. Ohne Beratung bleiben viele Menschen allein mit ihren Fragen, Unsicherheiten und Ängsten.

Gerade in einer Zeit, in der militärische Logiken wieder an Bedeutung gewinnen, ist es umso wichtiger, Alternativen sichtbar zu machen und zu stärken. Die KDV-Beratung ist dabei ein zentraler Baustein: Sie ermöglicht individuelle Entscheidungen gegen den Kriegsdienst – und setzt gleichzeitig ein gesellschaftliches Zeichen für Frieden und Selbstbestimmung.

Jetzt unterstützen!

Der Aufbau dieser neuen KDV-Stelle ist nur mit breiter Unterstützung möglich. Jede Spende hilft, die Beratung auszubauen und langfristig abzusichern.

Hier kannst du das Projekt unterstützen:
https://www.startnext.com/kriegsdienstverweigerung

oder spende direkt hier:

Gemeinsam sorgen wir dafür, dass das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nicht nur auf dem Papier besteht – sondern für alle zugänglich bleibt.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Spendenaufruf Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung

27.04.2026

BUNDESKONGRESS 2026: Anmeldung jetzt möglich!

Unter buko2026.dfg-vk.de können sich Mitglieder, Aktive und Interessierte jetzt ihren Platz sichern. Der Bundeskongress ist das wichtigste Treffen der DFG-VK und bietet Raum für Austausch, politische Debatten, Workshops und gemeinsame Strategien für eine starke Friedensarbeit. In diesem Jahr findet der Bundeskongress der DFG-VK in der Jugendherberge International in Stuttgart statt.

Gerade in Zeiten zunehmender Aufrüstung und gesellschaftlicher Militarisierung ist es wichtiger denn je, zusammenzukommen, Positionen zu schärfen und Perspektiven für eine friedliche Zukunft zu entwickeln. Der Bundeskongress 2026 wird dafür den zentralen Rahmen bieten.

Neben inhaltlichen Diskussionen erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Arbeitsgruppen und Möglichkeiten zur Vernetzung. Auch formale Entscheidungen der Organisation werden hier gemeinsam getroffen.

Wir laden alle Mitglieder sowie interessierte Menschen herzlich ein, dabei zu sein und den Bundeskongress aktiv mitzugestalten.

Jetzt anmelden und Teil einer lebendigen Friedensbewegung werden!

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Theorie & Praxis Stichworte: Bundeskongress

15.04.2026

Soli-Fonds für Verweigernde: Solidarität praktisch machen

Mit zunehmender Militarisierung und verschärften politischen Debatten rund um Wehrpflicht und Aufrüstung wächst auch der Druck auf all jene, die sich dem Kriegsdienst entziehen oder aktiv Widerstand leisten. Wir setzen hier ein klares Zeichen: Mit dem neuen Soli-Fonds schafft sie eine konkrete Unterstützungsmöglichkeit für Betroffene von Repressionen.

Unterstützung für alle die verweigern

Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht doch in der Praxis kann sie mit erheblichen Konsequenzen verbunden sein. Bußgelder rechtliche Auseinandersetzungen oder andere staatliche Maßnahmen treffen diejenigen die sich bewusst gegen Militär und Krieg positionieren. Der Soli-Fonds setzt genau hier an. Er unterstützt Menschen finanziell die aufgrund ihrer Verweigerung oder ihres Engagements mit Repressionen konfrontiert sind.

Dabei geht es nicht nur um klassische Kriegsdienstverweigerung im juristischen Sinne. Der Fonds richtet sich ausdrücklich auch an Menschen die auf vielfältige Weise Widerstand gegen militärische Strukturen leisten sei es durch Aktionen Aufklärung oder zivilen Ungehorsam.

Entstanden aus Bewegung und Vernetzung

Der Soli-Fonds ist kein abstraktes Projekt sondern direkt aus der Bewegung heraus entstanden. Beim 2. Verweigert-Kongress im April 2026 in Kassel kamen über 100 Menschen zusammen um Strategien gegen Wehrpflicht und Militarisierung zu entwickeln. Ein zentrales Ergebnis war klar: Solidarität muss organisiert werden, praktisch und konkret.

Die Einrichtung des Fonds ist somit Ausdruck einer wachsenden Vernetzung von Kriegsdienstgegner*innen und antimilitaristischen Initiativen. Gemeinsam wird daran gearbeitet den Widerstand breiter aufzustellen und Menschen zu ermutigen ihre Rechte wahrzunehmen.

Jetzt unterstützen Solidarität stärken

Damit der Soli Fonds wirksam helfen kann ist er auf Spenden angewiesen. Jede Unterstützung trägt dazu bei Menschen den Rücken zu stärken die sich gegen Krieg und Militär stellen oft unter persönlichem Risiko.

Hier kannst du den Soli Fonds unterstützen!

Solidarität ist mehr als ein Wort. Sie zeigt sich dort wo Menschen einander konkret unterstützen. Mit dem Soli-Fonds schaffen wir eine Struktur die genau das ermöglicht und setzt ein starkes Zeichen gegen Militarisierung und für das Recht auf Verweigerung.

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriege & Konflikte, Kriegsdienstverweigerung

13.04.2026

Erfolgreicher 2. Verweigert-Kongress in Kassel

Über 100 Teilnehmende beraten Strategien der Kriegsdienstverweigerung

Kassel, 13. April 2026 – Am 11. und 12. April fand in Kassel der 2. Verweigert-Kongress statt. Mehr als 100 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen rund um Kriegsdienstverweigerung, Militarisierung und Aufrüstung zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für einen breiten gesellschaftlichen Widerstand zu entwickeln.

Die Veranstaltung bot Raum für intensiven Austausch, Vernetzung und strategische Planung. In zahlreichen Workshops und Plenen wurden rechtliche, politische und praktische Aspekte der Kriegsdienstverweigerung beleuchtet. Dabei ging es nicht nur um individuelle Verweigerung, sondern auch um kollektive Ansätze, um der zunehmenden Militarisierung in Deutschland und Europa entgegenzutreten.

Ein zentrales Ergebnis des Kongresses ist die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Initiativen und Bewegungen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass es notwendig ist, den Widerstand gegen Krieg und Aufrüstung sichtbarer und breiter zu organisieren.

Im Rahmen des Kongresses wurde zudem ein Solidaritätsfonds ins Leben gerufen, der junge Menschen unterstützt, die im Rahmen des neuen Wehrdienstgesetzes Post von der Bundeswehr bekommen haben. Der Fonds soll praktische Hilfe leisten und gleichzeitig ein starkes Signal der Solidarität senden.

„Die große Beteiligung und die intensive Zusammenarbeit zeigen, dass das Thema Kriegsdienstverweigerung aktuell bleibt und uns alle angeht“, erklärte Yannick Kiesel, politischer Geschäftsführer der DFG-VK. „Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Widerstand zu organisieren und Menschen zu ermutigen, sich aktiv gegen Krieg und Militarisierung zu stellen.“

Die Organisator*innen ziehen ein durchweg positives Fazit: Der 2. Verweigert-Kongress war ein wichtiger Schritt hin zu einer stärkeren Vernetzung der antimilitaristischen Bewegung und hat konkrete Impulse für zukünftige Aktionen gesetzt.

Weitere Informationen zum Solidaritätsfonds finden sich unter www.soli-fonds.verweigern.info

Pressekontakt:
Yannick Kiesel (DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de; +491578/3452092

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart, 13. April 2026

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Bundeswehr in Innern, Kriege & Konflikte, Kriegsdienstverweigerung, Militarisierung der EU, Pazifismus und Antimilitarismus, Pressemitteilung, Rekrutierung der Bundeswehr, Schulfrei für die Bundeswehr

07.04.2026

Kommt zum KDV-Kongress in Kassel (11./12. April)!

Jetzt noch anmelden: KDV-Kongress 2026 – Gemeinsam für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung

Die Zeit läuft: Der KDV-Kongress der DFG-VK steht kurz bevor – und damit eine der wichtigsten Gelegenheiten in diesem Jahr, sich intensiv mit Kriegsdienstverweigerung, Wehrpflichtdebatten und antimilitaristischer Praxis auseinanderzusetzen.

Der Kongress bringt Engagierte aus der gesamten Bundesrepublik zusammen: Aktive aus Beratung und Bildung, politische Interessierte, junge Menschen, die sich mit der Frage von Wehrdienst und Verweigerung beschäftigen, sowie langjährige Friedensbewegte. Gemeinsam wollen wir Wissen austauschen, Strategien entwickeln und uns gegenseitig stärken.

Warum der Kongress gerade jetzt so wichtig ist

Die politischen Entwicklungen zeigen deutlich: Die Debatte um Wehrpflicht und militärische Aufrüstung nimmt weiter Fahrt auf. Mit der geplanten Wiedereinführung verpflichtender Musterungen und Diskussionen um neue Wehrdienstmodelle wächst auch der Bedarf an fundierter Beratung zur Kriegsdienstverweigerung.

Als DFG-VK setzen wir uns seit jeher für das Recht ein, den Kriegsdienst aus Gewissensgründen zu verweigern. Doch dieses Recht muss aktiv verteidigt, erklärt und zugänglich gemacht werden. Der KDV-Kongress ist genau der Ort, an dem wir dafür die Grundlagen legen.

Das erwartet dich auf dem KDV-Kongress

  • Workshops zur Beratungspraxis, rechtlichen Grundlagen der Kriegsdienstverweigerung und zukünftigen Strategien
  • Inputs zu aktuellen politischen Entwicklungen rund um Wehrpflicht und Militarisierung
  • Austauschformate für neue und erfahrene Berater*innen
  • Vernetzung mit Aktiven aus ganz Deutschland
  • Raum für Diskussion, Strategie und gemeinsame Perspektiven

Egal, ob du bereits in der Beratung aktiv bist oder neu einsteigen möchtest: Der Kongress bietet dir das nötige Wissen, praktische Einblicke und eine starke Gemeinschaft.

Jetzt noch anmelden!

Zwar ist eine Anmeldung nicht nötig (Ihr könnt einfach vorbei kommen!), trotzdem hilft uns eine Anmeldung sehr, um mit einer ungefähren Anzahl an Teilnehmenden planen!

👉 Alle Infos und Anmeldung findest du hier!

Gemeinsam stark gegen Militarisierung

Der KDV-Kongress ist mehr als nur eine Veranstaltung – er ist ein wichtiger Schritt, um unsere Arbeit langfristig zu sichern und auszubauen. Gerade in Zeiten politischer Zuspitzung braucht es gut vernetzte, informierte und engagierte Menschen, die sich für Frieden und Selbstbestimmung einsetzen.

Sei dabei – wir freuen uns auf dich!

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Rekrutierung der Bundeswehr, Schulfrei für die Bundeswehr

06.04.2026

Das war der Ostermarsch 2026

Die diesjährigen Ostermärsche waren geprägt von vielfältigem Engagement, kreativen Aktionen und klaren Forderungen nach Frieden und Abrüstung. In zahlreichen Städten gingen unsere Mitglieder auf die Straße, um ein sichtbares Zeichen gegen Krieg, Aufrüstung und Militarisierung zu setzen.

In zahlreichen Städten in ganz Deutschland gingen tausende Menschen auf die Straße. Die Beteiligung war vielerorts höher als in den Vorjahren – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Bedürfnis nach friedenspolitischer Orientierung in Zeiten wachsender globaler Spannungen steigt. Neben langjährig Engagierten beteiligten sich auch viele junge Menschen und erstmals Aktive, die frische Impulse in die Bewegung einbrachten.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Ostermärsche waren eindeutig: Kritik an zunehmender Militarisierung, steigenden Rüstungsausgaben und Waffenlieferungen in Krisengebiete. Stattdessen forderten die Demonstrierenden verstärkte diplomatische Initiativen, internationale Zusammenarbeit und die konsequente Stärkung ziviler Konfliktbearbeitung.

DFG-VK bundesweit aktiv

Die DFG-VK war mit zahlreichen Ortsgruppen, Infoständen und Redebeiträgen bundesweit präsent. Viele Gespräche zeigten: Der Informationsbedarf wächst, und die DFG-VK wird als wichtige Ansprechpartnerin wahrgenommen.

Die Ostermärsche 2026 haben deutlich gemacht, dass die Friedensbewegung lebendig ist und an gesellschaftlicher Relevanz gewinnt. Sie haben nicht nur bestehende Netzwerke gestärkt, sondern auch neue Menschen erreicht und politisiert.

Für die DFG-VK bedeutet das Rückenwind für die kommenden Monate: Die erfolgreiche Mobilisierung zeigt, dass unsere Themen Gehör finden – und dass sich Engagement für Frieden lohnt.

Unsere Bildergalerie sammelt Impressionen aus dem ganzen Bundesgebiet: von großen Demonstrationen in den Städten bis hin zu kleineren, lokalen Aktionen. Sie zeigt die Vielfalt der Friedensbewegung – engagierte Einzelpersonen, Initiativen und Gruppen, die gemeinsam für eine friedlichere Welt eintreten.

Die Galerie wird fortlaufend ergänzt. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen, um neue Eindrücke und Perspektiven der Ostermärsche 2026 zu entdecken.

Dortmund
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Dortmund
Köln
Köln
Weiden (Oberpfalz)
Weiden (Oberpfalz)
Bielefeld
Kehl – Strasbourg
Kehl – Strasbourg
Jagel
Rostock
Rostock

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriege & Konflikte

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