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Militärstützpunkte

13.04.2017

Karfreitagsaktion mit Tortenübergabe vor den Patch Barracks

„50 Jahre sind genug: EUCOM schließen, Atomwaffen verbieten“

Friedensaktivisten versammeln sich an Karfreitag ab 11 Uhr 30 für eine kurze Kundgebung vor dem Haupttor der Patch Barracks, Katzenbachstraße/Hauptstraße Stuttgart-Vaihingen. Zum Auftakt der Ostermärsche knüpfen sie dabei an die lange Tradition der Aktionen gegen die Atomrüstung an, die 1958 in Großbritannien begannen. „Wir erwarten, dass sich alle Staaten in die Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot einklinken, die ab 15. Juni in New York fortgesetzt werden“ appelliert Roland Blach, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg. „Wir haben eine historische Chance und eine Verpflichtung gegenüber kommenden Generation, endlich die Logik der atomaren Abschreckung zu überwinden und in eine Kultur des Friedens zu verwandeln“ ist Blach überzeugt. Seit Januar steht die sogenannte Doomsday clock auf zweieinhalb Minuten vor Zwölf. Ein Alarmzeichen, das angesichts der weltpolitischen Lage zum Handeln zwingt.

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Kategorie: Anti-Militarisierung, Militärstützpunkte Stichworte: EUCOM, Kundgebung

13.04.2017

Karfreitagsaktion mit Tortenübergabe vor den Patch Barracks

„50 Jahre sind genug: EUCOM schließen, Atomwaffen verbieten“

Friedensaktivisten versammeln sich an Karfreitag ab 11 Uhr 30 für eine kurze Kundgebung vor dem Haupttor der Patch Barracks, Katzenbachstraße/Hauptstraße Stuttgart-Vaihingen. Zum Auftakt der Ostermärsche knüpfen sie dabei an die lange Tradition der Aktionen gegen die Atomrüstung an, die 1958 in Großbritannien begannen. „Wir erwarten, dass sich alle Staaten in die Verhandlungen für ein Atomwaffenverbot einklinken, die ab 15. Juni in New York fortgesetzt werden“ appelliert Roland Blach, Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg. „Wir haben eine historische Chance und eine Verpflichtung gegenüber kommenden Generation, endlich die Logik der atomaren Abschreckung zu überwinden und in eine Kultur des Friedens zu verwandeln“ ist Blach überzeugt. Seit Januar steht die sogenannte Doomsday clock auf zweieinhalb Minuten vor Zwölf. Ein Alarmzeichen, das angesichts der weltpolitischen Lage zum Handeln zwingt.

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Kategorie: Anti-Militarisierung, Atomwaffen abschaffen, Bundeswehr abschaffen, Militärstützpunkte Stichworte: EUCOM, Karfreitagsaktion, Verbot von Atomwaffen

30.11.2016

Doppel-Aktion gegen Krieg in Kalkar und Essen

Auch in 2016 demonstriert die Friedensbewegung wieder am 3. Oktober im niederrheinischen Kalkar gegen die dortige Bundeswehr- und NATO-Kommandozentrale. In diesem Jahr findet eine ganz besondere Aktion statt: Eine Doppel-Aktion mit Stationen in Kalkar und Essen. Nicht nur die Luftwaffen-Kommandozentralen, die u.a. die Kriegseinsätze der Bundesluftwaffe in Syrien und auf anderen Schauplätzen steuern, sind in Kalkar angesiedelt. Auch eine militärische Denkfabrik, das Joint Air Power Competence Center hat hier seinen Sitz. Und dieses JAPCC führt direkt nach dem 3. Oktober in Essen seine jährliche Tagung durch. Daher fahren wir nach der Demonstration mit Bussen und PKW nach Essen, um dort an einem großen Friedens- und Protestfest vor dem Hauptbahnhof teilzunehmen. Kommt alle am 3. Oktober nach Kalkar (11 Uhr Marktplatz) und anschließend nach Essen.

Weitere Informationen: www.demo-kalkar.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militärstützpunkte

30.09.2016

Doppel-Aktion gegen Krieg in Kalkar und Essen

Auch in 2016 demonstriert die Friedensbewegung wieder am 3. Oktober im niederrheinischen Kalkar gegen die dortige Bundeswehr- und NATO-Kommandozentrale. In diesem Jahr findet eine ganz besondere Aktion statt: Eine Doppel-Aktion mit Stationen in Kalkar und Essen. Nicht nur die Luftwaffen-Kommandozentralen, die u.a. die Kriegseinsätze der Bundesluftwaffe in Syrien und auf anderen Schauplätzen steuern, sind in Kalkar angesiedelt. Auch eine militärische Denkfabrik, das Joint Air Power Competence Center hat hier seinen Sitz. Und dieses JAPCC führt direkt nach dem 3. Oktober in Essen seine jährliche Tagung durch. Daher fahren wir nach der Demonstration mit Bussen und PKW nach Essen, um dort an einem großen Friedens- und Protestfest vor dem Hauptbahnhof teilzunehmen. Kommt alle am 3. Oktober nach Kalkar (11 Uhr Marktplatz) und anschließend nach Essen.

Weitere Informationen: www.demo-kalkar.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militärstützpunkte Stichworte: Demonstration, Kalkar, NATO

11.04.2016

CALL FOR ACTION: Kein(en) Tag der Bundeswehr

Über 3.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten befinden sich aktuell in Auslandseinsätzen vom Kosovo bis Somalia, von Afghanistan bis Mali. In diesem Jahr soll der Wehretat auf 34,3 Milliarden Euro steigen – und das Verteidigungsministerium verlangt in Zukunft noch mehr Geld für noch mehr Einsätze im Ausland. Regierende Politikerinnen und Politiker haben mittlerweile alle Hemmungen verloren, politische und ökonomische Ziele mit Waffengewalt in anderen Ländern durchzusetzen. Selbst ein fehlendes Mandat der „Vereinten Nationen“, wie im Falle des Syrien-Einsatzes, hält die Regierenden nicht mehr auf. Militärische Interventionen sind wieder zu einem normalen Mittel der deutschen Politik geworden. Dies ist nicht nur eine Bedrohung für den Weltfrieden, sondern manifestiert die globale soziale Ungleichheit.

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Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Militärstützpunkte, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis Stichworte: Propaganda, Protest, Soldaten, Tag der Bundeswehr, Werbung

04.11.2015

Syrienkrieg: Die Wiener Sponsorenkonferenz

Von Uli Cremer (4.11.2015)

Am 30. Oktober 2015 war es endlich so weit: Alle internationalen Sponsoren des syrischen Bürgerkriegs trafen sich in Wien zur Lagebesprechung. Mit am Tisch saß das erste Mal auch der iranische Außenminister. Zweifellos ein Fortschritt. Zur historischen Wahrheit gehört, dass es natürlich auch schon vor drei Jahren eine Friedenslösung gab und man diese hätte umsetzen können.

Aber der Annan-Plan[1] und das Genfer Kommuniqué vom 30.6.2012[2] fanden in den arabischen und westlichen Hauptstädten und bei der syrischen Opposition keine praktische Unterstützung oder wurden gar abgelehnt. Denn damals spekulierten die westlichen und arabischen Sponsoren auf einen kurzfristigen Sieg „ihrer“ Seite, also die vollständige Niederlage der Assad-Kräfte und einen Regime Change. Seitdem hat das syrische Gemetzel mehr als 200.000 weitere Opfer gefordert, die Terrormiliz IS fasste in Syrien Fuß und kontrolliert inzwischen weite Teile des Landes.

Wie stehen im Herbst 2015 die Chancen, dass es tatsächlich zu einem Waffenstillstand und einer politischen Lösung in Syrien kommt, zumindest zwischen den Nicht-IS-Akteuren?

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Kategorie: Anti-Militarisierung, Kein Frieden mit der NATO, Militärstützpunkte Stichworte: Iran, Russland, Syrien, Türkei, USA

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