• Skip to main content

Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

  • Informieren
    • Kampagnen
      • Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!
      • Aktionsbündnis: atomwaffenfrei.jetzt
      • Killerroboter stoppen!
      • Unter 18 nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr
      • Weitere Kampagnen
    • Unsere Themen
      • Anti-Militarisierung
      • Kriege & Konflikte
      • Waffen & Rüstung
      • Theorie & Praxis
      • Positionen von A-Z
    • Pressemitteilungen
    • Kriegsdienstverweigerung
  • Mitmachen
    • Mitglied werden
    • Landesverbände
    • Ortsgruppen
    • Jugend
    • Unser Friedensmobil
    • Aktionsmaterial
    • Newsletter abonnieren
  • Über uns
    • Die DFG-VK
      • Unsere Geschichte
      • Organigramm
      • Satzung der DFG-VK
      • Programm
      • DFG-VK Bundessprecher*innen
      • Konfliktberatung
      • Positionspapier Außenpolitik
    • Kontakt
    • Partner*innen
    • Magazin ZivliCourage
    • CvO-Solidaritätsfonds
    • BvS-Stiftung
  • Spenden
  • Shop
  • Suche

Militaristische Traditionspflege

25.04.2024

Friedensgesellschaft gegen neuen Militarismus

Nach dem „Ehrenmal der Bundeswehr“ in Berlin und „Tapferkeitsmedaillen“ soll nun ein „Veteranentag“ eingeführt werden. Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) protestiert dagegen und warnt vor einem neuen Militarismus.

„Der Veteranentag ist ein weiterer Schritt zurück zu einer ‚Blut & Ehre‘-Mentalität um deutsche Soldat*innen“, macht Yannick Kiesel von der DFG-VK deutlich: „Eine Überhöhung des Soldatentums hatten wir in Deutschland schon häufiger und die Folgen waren immer übel“, warnt Kiesel. Eine breite Front aus Regierungsparteien und Opposition möchte heute den 15. Juni zu einem Tag für alle deutschen Soldat*innen machen: „Die Bundesregierung oktroyiert der Bevölkerung dabei auch auf Soldat*innen für Einsätze zu ehren, die viele Menschen nie mitgetragen haben. Der Sinn von Einsätzen wie Afghanistan soll an dem Tag nicht hinterfragt werden, sondern den von der Regierung dorthin geschickten Soldat*innen dumpf zugejubelt werden“, kritisiert Kiesel. Man brauche keine „Helden“, die in den Krieg ziehen, sondern „Helden“, die Kriege verhindern, Kriege nicht unterstützen und sich weigern auf andere Menschen zu schießen. Die DFG-VK fordert statt eines Veteranentags einen Ehrentag für Ärzt*innen und Krankenpfleger*innen, die uns durch die Corona-Krise geführt haben. „Wenn der Veteranentag beschlossen wird stehen wir aber bereit ihn zukünftig zu einem Protesttag gegen Militarismus zu machen“, kündigt Kiesel an.

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart den 25. April 2024.

Kontakt

Bei Fragen und für Interviews stehen wir gerne zur Verfügung:

Yannick Kiesel: kiesel@dfg-vk.de, +49 157 83452092

Ralf Buchterkirchen (DFG-VK Bundessprecher): buchterkirchen@dfg-vk.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militaristische Traditionspflege, Pazifismus und Antimilitarismus, Pressemitteilung, Theorie & Praxis Stichworte: Militarismus, Veteranentag

15.10.2018

Konferenz: Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Mitte 2017 sorgte die Enthüllung der Machenschaften von Franco A., einem rechtsextremen Soldaten der Bundeswehr, für Aufsehen. Sein Auffliegen führte zu einer öffentlichen und auch militär-internen Debatte über die Tradition der Bundeswehr – denn die Armee beruft sich noch immer häufig auf die Nazi-Wehrmacht: Ausbildungselemente sowie Kasernennamen sind von der Vorgängerarmee übernommen. So heißen auch weiterhin zwei Kasernen in Augustdorf (bei Bielefeld) und Dornstadt (bei Ulm) nach dem Wehrmachts-Feldmarschall Rommel. Ergebnis der Debatte im letzten Jahr war ein neuer Traditionserlass, der im März dieses Jahres unterzeichnet wurde.

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin Konferenz: Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Militaristische Traditionspflege Stichworte: Rommel

24.12.2013

Rezension – Sönke Neitzel, Harald Welzer: Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben.

(Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt 2012; 528 Seiten; 12,99 Euro) von Brunhild Müller-Reiß

Die britischen und US-amerikanischen Geheimdienste hatten während des Zweiten Weltkrieges tausende deutsche Kriegsgefangene systematisch abgehört. Aus diesen nahezu unüberschaubaren Quellen haben die beiden Autoren Neitzel und Welzer Dokumente ausgewählt und zu einem Buch verarbeitet. Die besondere Bedeutung der Gesprächsprotokolle besteht nach Welzer darin, dass hier Quellen vorliegen, die nicht mit einer bestimmten Absicht erstellt worden sind, sondern darin, dass die Gespräche der Soldaten in den Lagern ?absichtslos? ?in Echtzeit? geführt wurden, ohne dass die Soldaten wussten, dass sie abgehört wurden und ohne das Wissen darüber, wie der Krieg ausgehen würde. Um es gleich vorweg zu sagen: Die Aussagen der Soldaten sind kaum erträglich! Die ?Referenzrahmen? (Deutungs- und Handlungsspielräume, die Menschen in ihrem Alltag eine schnelle Orientierung und damit Verhaltenssicherheit gewährleisten), in die die Autoren die Aussagen der Soldaten einordnen, ermöglichen es den LeserInnen, sich eine gewisse Distanz zu schaffen. Ziel der Autoren ist es, herauszufinden, ?was an diesen Referenzrahmen nationalsozialistisch war.? Und sie betonen gleich zu Anfang, dass die Soldaten ?keinen Krieg aus Überzeugung führen, sondern weil sie Soldaten sind und Kämpfen ihre Arbeit ist.? (S. 14)

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin Rezension – Sönke Neitzel, Harald Welzer: Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben.

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militaristische Traditionspflege

19.10.2013

»Es geht darum, die Köpfe auf Kurs zu bringen«

Ein US-Wissenschaftler lobt den Krieg ? sein Buch wird am Montag in der Deutschen Nationalbibliothek vorgestellt. Ein Gespräch mit Arndt Müller
Interview: Gitta Düperthal

Arndt Müller wendet sich gemeinsam mit den »Ordensleuten für den Frieden« dagegen, daß am Montag in der Deutschen Nationalbibliothek das Buch des US-Autors Ian Morris »Krieg ? wozu er gut ist« vorgestellt wird.

Am Montag will der US-Historiker Ian Morris in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main sein Buch »Krieg ? wozu er gut ist« vorstellen. Jetzt äußert sich Protest: Unter anderem die Ordensleute für den Frieden fordern, die Veranstaltung abzusagen. Welche Thesen vertritt der Autor?

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin »Es geht darum, die Köpfe auf Kurs zu bringen«

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militaristische Traditionspflege

21.05.2013

Protest gegen Potsdam

AUGSBURG/MÜNCHEN (german-foreign-policy.com) – Vor dem diesjährigen „Sudetendeutschen Tag“ an diesem Wochenende kündigt die bayerische Staatsregierung die Einführung eines Gedenktages zur Erinnerung an die Umsiedlung der Deutschen an. Demnach soll von 2014 an alljährlich der zweite September-Sonntag dem Gedächtnis deutscher Opfer von „Flucht, Vertreibung und Deportation“ infolge des Zweiten Weltkrieges gewidmet sein. Die Einführung des Gedenktages gehört zu den Maßnahmen, mit denen die deutsche Politik die Meinung, die Umsiedlung sei „Unrecht“ gewesen, in den künftigen Generationen verankern will. An diese – geschichtlich unzutreffende – Auffassung können politische Ansprüche gegenüber den Staaten Ost- und Südosteuropas geknüpft werden, die für Deutschland vorteilhaft sind. Zusätzlich zur Einführung des Gedenktags unterstützt Bayern die Errichtung eines „Sudetendeutschen Museums“ in München mit 20 Millionen Euro; ergänzend hat der Deutsche Bundestag zehn Millionen Euro zugesagt. Eine Ausstellung, die als möglicher Kern des Museums gilt, stellt die Rechtmäßigkeit der tschechoslowakischen Staatsgründung in Teilen in Frage und stützt umstrittene Aussagen auf NS-Quellen. Für seine Unterstützung der „Vertriebenen“ wird der bayerische Ministerpräsident am Sonntag mit einer Auszeichnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft geehrt.

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin Protest gegen Potsdam

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militaristische Traditionspflege

19.04.2013

Freunde brauchen keine Waffen – FesteFeiern ohne Militär!

Kein Militärspektakel am 15. Juni in Neuf Brisach/Breisach

Liebe Friedensbewegte, liebe Frauen & Männer, liebe Mütter & Väter, liebe Alte & Junge im Dreyeckland,

gerade haben wir auf dem Ostermarsch in Müllheim gemeinsam festgestellt:
Dass es auf uns ankommt, um diesseits und jenseits des Rheins Netze zu knüpfen, uns die Hand zu reichen und gemeinsam zu beweisen, dass die Utopie der Bruderschaft, die Utopie der Solidarität, die Utopie des Friedens nicht nur notwendig, sondern auch möglich ist.

[Weiterlesen…] Infos zum Plugin Freunde brauchen keine Waffen – FesteFeiern ohne Militär!

Kategorie: Anti-Militarisierung, Militaristische Traditionspflege

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Interim pages omitted …
  • Seite 5
  • Go to Next Page »
  • Mitglied werden
  • Spenden
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Copyright © 2026 Deutsche-Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen · Anmelden