Süddeutsche Zeitung Ein ehemaliger Elite-Soldat der Bundeswehr erhebt schwere Vorwürfe gegen das Verhalten der Soldaten in Afghanistan: Sie sollen außerhalb des Mandatsgebietes gearbeitet haben. Auch von Sicherheitsmängeln im Camp Warehouse ist die Rede.
Mehrere Bundeswehrsoldaten sollen 2002 in Afghanistan mit Wissen ihrer Vorgesetzten außerhalb des vorgeschriebenen Mandatsgebietes operiert und damit gegen Vorgaben des Bundestages verstoßen haben.
Kriege & Konflikte
IRAK
02.09.2010
„Abzug“ aus dem Irak – Obamas Mogelpackung als Blaupause für den Afghanistan-Krieg? Jürgen Wagner im IMI-Standpunkt 2010/034:
Am 31. August verkündete Präsident Barack Obama das offizielle „Ende des Kampfeinsatzes im Irak“ und damit nichts anderes als einen gigantischen Etikettenschwindel. Im Wesentlichen wurde der Einsatz lediglich umbenannt und obwohl mehr und mehr Teile der Kampfhandlungen auf die irakischen Regierungstruppen abgewälzt werden sollen, bleiben bis auf weiteres weiterhin nahezu 50.000 Soldaten als Rückversicherung vor Ort – und werden sich auch künftig munter weiter am Krieg beteiligen. (
http://imi-online.de/2010.php?id=2169
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Jürgen Rose: Dienst an der Waffe, statt am Menschen
DER FALL CHRISTIANE ERNST-ZETTL
Bruch der Genfer Konventionen am Hindukusch – eine gemaßregelte Sanitätssoldatin bleibt ohne gerichtlichen Beistand
Am 21. Dezember hat der US-Sanitätsgefreite Agustín Aguayo den mit 5.000 Euro dotierten Stuttgarter Friedenspreis erhalten. Ausgezeichnet wurde der 35-Jährige, weil er es vorzog, auf sein Gewissen zu hören und dafür von der Militärjustiz seines Landes wegen Desertion verurteilt zu werden, statt weiter einem Einsatzbefehl im völkerrechtswidrig besetzten Irak zu folgen. Eines der Motive, so zu handeln, hatte sich für Aguayo aus dem Umstand ergeben, dass in der US-Armee Sanitätssoldaten vorsätzlich zum Dienst an der Waffe gezwungen werden, obwohl die Genfer Konventionen solches verbieten.
Bundesregierung lügt und trickst sich immer tiefer hinein in den Afghanistankrieg
Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag
– Berlin will zusätzliche Kampftruppe nach Afghanistan schicken
– Keine Anforderung der NATO, sondern Angebot Berlins
– Bundesregierung lügt und trickst
– Entscheidung muss in den Bundestag
– Deutschland verstrickt sich immer tiefer in den Krieg
– Friedensbewegung: „Truppen raus aus Afghanistan!“
Zur Ankündigung des Bundesverteidigungsministers Franz Josef Jung, demnächst über die Entsendung einer neuen Kampftruppe nach Afghanistan zu entscheiden, stellen die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag fest:
„Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien“
Connection e.V. informiert über die Neuerscheinung der Broschüre „Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien“
Die Broschüre „Gegen Krieg und Diktatur in Äthiopien“ entstand in Zusammenarbeit von Connection e.V. und einer Gruppe von äthiopischen Flüchtlingen, die sich Anfang des Jahres 2007 als Ethiopian War Resisters‘ International (EWRI) zusammengeschlossen haben.
Terroristen isolieren statt bekämpfen!
Im Kampf gegen die Taliban versagt das Militär. Kriegsgegner Thomas Carl Schwoerer beschreibt Alternativen zum konventionellen Kampf und verweist auf ein historisches Vorbild.
Vor 60 Jahren, am 30. Januar 1948, starb der Mahatma Gandhi – erschossen in Neu-Delhi von dem Hindu-Fanatiker Nathuram Godse. Ausgerechnet der Mann, der Formen des gewaltlosen Widerstands entwickelte und ab 1920 letztlich erfolgreich gegen die britische Herrschaft in Indien umsetzte, kam durch ein terroristisches Attentat ums Leben. Dem vorausgegangen waren die Spaltung Indiens in die beiden Teilstaaten Indische Union und Pakistan, ihre Entlassung aus der britischen Herrschaft am 15. August 1947 und Massenfluchtbewegungen von rund 12 Millionen Flüchtlingen vorausgegangen. Etwa 500.000 von ihnen starben.