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Pazifismus und Antimilitarismus

25.01.2026

Stoppt das Töten: Stimmen aus der Ukraine und Russland

Online-Veranstaltung zum vierten Jahrestag des Ukrainekrieges: Sonntag, 22. Februar 2026, 14:00-16.30 Uhr.

Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum vierten Mal. Er verursacht weiter Leid, Tod und Verwüstung. Mit jedem Tag kommen immer mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder psychisch traumatisiert. Wir werden anlässlich des Jahrestages die andauernde Tragödie des Krieges und die Opfer auf beiden Seiten in den Vordergrund stellen.

Wir beleuchten die gesundheitlichen und psychischen Folgen des Krieges. Wir hören die Perspektiven von Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus der Ukraine und Russland. Wir erfahren von ihrem Engagement gegen den Krieg, von menschlichen Schicksalen und rechtlichen Konsequenzen für Kriegsdienstverweigerer in der Ukraine und in Russland.

Referent*innen:

  • Die gesundheitlichen und psychischen Folgen: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende
  • Kriegsdienstverweigerung in der Ukraine: Andrii Konovalov
  • Kriegsdienstverweigerung in Russland: Artem Klyga, Connection e.V.
  • Russen gegen Krieg, Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements in Russland: Anke Giesen, Memorial Deutschland
  • Soziale Bewegungen in der Ukraine: Volodymyr Ishchenko, Soziologe an der Freien Universität Berlin
  • Moderation: Yannick Kiesel und Christine Schweitzer

Anmeldung bis zum 19. Februar 2026 hier beim Netzwerk Friedenskooperative!

Veranstalter*innen: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), attac Deutschland, Bund für Soziale Verteidigung e.V., Church and Peace – Europäisches Friedenskirchliches Netzwerk, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Netzwerk Friedenskooperative, NaturFreunde Deutschlands, Ohne Rüstung Leben

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Stoppt den Waffenhandel, Theorie & Praxis, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: Russland, Ukraine

24.01.2026

Ukrainischem Kriegsdienstverweigerer droht Zwangsrekrutierung durch das Militär

Dem Geschäftsführer der 2024 mit dem Ludwig-Baumann-Preis des Carl-von-Ossietzky-Solidaritätsfonds der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ausgezeichneten „Ukrainischen Pazifistischen Bewegung“ droht die zwangsweise Einziehung in das Militär. Friedensorganisationen weltweit (Liste siehe unten) protestieren dagegen.

Die unterzeichnenden Organisationen äußern ihre tiefe Besorgnis über die anhaltende Verfolgung des ukrainischen Menschenrechtsverteidigers Yurii Sheliazhenko, der aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigert. Er ist derzeit der alarmierenden Gefahr ausgesetzt, verhaftet und im Rahmen des ukrainischen Systems der allgemeinen Wehrpflicht, das durch Zwangsmaßnahmen wie willkürliche Inhaftierungen und Zwangsüberstellungen an Wehrpflichtämter durchgesetzt wird, zwangsweise zur Armee eingezogen zu werden. Derartige Praktiken zwingen Kriegsdienstverweigerer*innen aus Gewissensgründen effektiv dazu, gegen ihre Überzeugungen zu handeln, und verstoßen direkt gegen Artikel 18(2) des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR), der Zwangsmaßnahmen verbietet, die die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit beeinträchtigen.

Als Antwort auf seine Einsprüche gegen die kurz vor Weihnachten erhaltene Einberufung erhielt Yurii Sheliazhenko Mitteilungen von mehreren Behörden. [1]  Alle erklärten in schriftlicher Form, dass in der Ukraine in Kriegszeiten keine Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen anerkannt wird. Das Sekretariat des parlamentarischen Ombudsmannes für Menschenrechte, Dmytro Lubinets, antwortete auf eine diesbezügliche Beschwerde:

„Die Mobilisierung durch den ukrainischen Staat ist die einzige notwendige und dringende Maßnahme, um den Angriff eines anderen Staats zu verhindern. In dieser Zeit ist die Option eines Alternativdienstes ausgeschlossen (da die Mobilisierung nicht nur auf die Ableistung des Wehrdienstes abzielt, sondern auf den Schutz des Vaterlandes vor einer militärischen Invasion durch einen anderen Staat). Gleichzeitig sieht die geltende Gesetzgebung die Haftung von Personen vor, die gegen die Gesetze über die Wehrpflicht und den Militärdienst verstoßen.“

Dies verstößt gegen internationale Standards und stellt eine schwerwiegende Verletzung der Rechte derjenigen dar, die aus Gewissensgründen den Militärdienst verweigern. Tatsächlich lassen sich in der Geschichte anderer Länder bewährte Verfahren für Bestimmungen zu einem alternativen Dienst während bewaffneter Konflikte nachweisen. [2]

Die Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen ist ein Menschenrecht, das in Artikel 18 ICCPR über die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit [3] und in Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist.

Gemäß der internationalen Gesetzgebung und den Standards zu Menschenrechten gilt das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten, wie der Menschenrechtsausschuss festgestellt hat.[4]  Artikel 4 Absatz 2 des ICCPR lässt keine Abweichung eines Vertragsstaates von den Verpflichtungen hinsichtlich Artikel 18 über die Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit zu, selbst in Zeiten eines öffentlichen Notstands, der die Existenz der Nation bedrohet.[5]

Berichten des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte und des Menschenrechtskommissars des Europarates zufolge wurden in der Ukraine bereits mehrere Kriegsdienstverweigerer gefoltert und inhaftiert. [6]

Die Verletzung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen kann auch demokratische Prinzipien untergraben. Diese sichern das Überleben einer inklusiven Gesellschaft, anstatt einen Teil der Bürger*innen zu unterdrücken, die nach Alternativen zum Krieg suchen, um Frieden zu schaffen und das Wohlergehen der Gemeinschaft zu gewährleisten.

Wir fordern die ukrainischen Behörden nachdrücklich auf, die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerer*innen im Land einzustellen, insbesondere von Herrn Sheliazhenko, der sich seit 1998 öffentlich zur Kriegsdienstverweigerung bekannt hat. Und wir fordern die Regierung auf, die Kriminalisierung derjenigen einzustellen, die ihr Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung ausüben.

Wir fordern die ukrainischen Behörden außerdem nachdrücklich auf, die Anschuldigung der angeblichen „Rechtfertigung der russischen Aggression” gegen Herrn Sheliazhenko [7] aufgrund seiner pazifistischen Äußerungen, in denen er zu gewaltfreiem Widerstand gegen die russische Aggression aufrief und diese zusammen mit allen anderen Kriegen verurteilte, zurückzuziehen und sicherzustellen, dass seine Meinungsfreiheit und seine Rechte in Übereinstimmung mit internationalen Standards durch die ukrainischen Gesetze geschützt werden.

Der Fall von Herrn Sheliazhenko wurde zuvor in einer Mitteilung der Mandate des Sonderberichterstatters für das Recht auf friedliche Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit, des Sonderberichterstatters für Minderheitenfragen und des Sonderberichterstatters für Religions- und Glaubensfreiheit behandelt. [8] Der Fall von Herrn Sheliazhenko, die Mitteilung der Sonderberichterstatter und die Antwort der ukrainischen Behörden wurden auch vom Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) in seinem Bericht über die Verweigerung des Militärdienstes aus Gewissensgründen hervorgehoben, insbesondere im Kapitel mit dem Titel „Verzicht auf eine unangemessene Einschränkung der Menschenrechte derjenigen, die die Rechte von Kriegsdienstverweigerern aus Gewissensgründen vertreten oder für sie eintreten”. [9] Sein Fall wurde auch im Jahresbericht 2023/2024 von Amnesty International hervorgehoben. [10]

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Menschenrechtsverteidiger*innen und Friedensaktivist*innen nicht wegen ihres Einsatzes für Frieden und Gewaltlosigkeit kriminalisiert werden. Darüber hinaus muss das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen im Einklang mit internationalen Standards vollständig umgesetzt werden, und Kriegsdienstverweigerer*innen müssen den notwendigen Schutz vor Verfolgung in ihrem Herkunftsland oder Asyl erhalten.

*Dr. Yurii Sheliazhenko ist Jurist, Wissenschaftler, Geschäftsführer der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung (Mitgliedsorganisation der 1921 gegründeten War Resisters International) und Vorstandsmitglied des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung [11] sowie von World Beyond War.

Unterzeichnende Organisationen (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Agir pour la Paix – Belgium
  • Aktive Arbeitslose Österreich – Austria
  • Anglican Pacifist Fellowship
  • Another Development Foundation
  • Artist for Peace – Sweden
  • Aseistakieltäytyjäliitto – Finland
  • Association of Conscientious Objectors – Greece
  • Associazione Nazionale Giuristi Democratici – Italy
  • Board of Green Alternative e.V.
  • BOCS Civilization Planning Foundation – Hungary
  • Bottna för Fred ( Bottna for Peace) – Sweden
  • Bund für Soziale Verteidigung (Federation for Social Defence)
  • Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V. (Federal Association of Victims of Nazi) – Germany
  • Campaign for Nuclear Disarmament – UK
  • Center for Global Nonkilling
  • Center for Nonviolent Action, Lausanne – Switzerland
  • Center on Conscience & War – USA
  • Centre d’Estudis per la pau JM Delàs – Spain
  • Church and Peace e.V. (European Ecumenical Peace Network)
  • Community of Christ British Isles Mission Centre
  • Connection e.V.
  • Conscientious Objection Initiative – Cyprus
  • Conscientious Objection Watch – Turkiye
  • Coordinamento Fiorentino contro il Riarmo – Italy
  • Coordination des Associations et des Particuliers pour la Liberté de Conscience
  • De Nieuwe Vredesbeweging – The Netherlands
  • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Frankfurt – Germany
  • DFG-VK – Germany
  • Dhesarme – Brazilian Action for Humanitarian Disarmament
  • DiEM25
  • European Bureau for Conscientious Objection (EBCO)
  • Falu FN-förenings styrelse – Sweden
  • Falu United Nations Assosiation
  • Folk mot DCA – Sweden
  • Forum Friedensethik in the Protestant Church of Baden – Germany
  • Forum Nord-Sud – Belgium
  • Friedensinitiative Hersfeld-Rotenburg
  • Friedenszentrum Braunschweig e.V.
  • Gewaltfrei Grün e.V. (non-violent green association)
  • Global Veterans Peace Network
  • Halte aux guerres, halte à la guerre sociale – Belgium
  • Independent and Peaceful Australia network
  • Institute of Peace and Law – Ukraine
  • International Peace Bureau
  • Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK)
  • Internationaler Versöhnungsbund – österreichischer Zweig (Austrian branch of IFOR)
  • Internationaler Versöhnungsbund e.V. (German branch of IFOR)
  • Iona Community
  • ISP VIENNA – AbFaNG – Austria
  • Kerk en Vrede – The Netherlands
  • La Acción Colectiva de Objetores y Objetoras de Conciencia (ACOOC) – Colombia
  • Lay Down Your Arms – Norway & Sweden
  • Le Cercle de libre Pensée – Kring voor het Vrije Denken (CLP-KVD)
  • Lex Innocentium 21st Century – Ireland
  • Meeting of Friends of Ukraine
  • MERA25 – Italy
  • Mesarvot – Israel
  • MIR France (French branch of IFOR)
  • Montreal for a World Beyond War
  • Movimento Internazionale della Riconciliazione – MIR Italy (Italian branch of IFOR)
  • Movimento Nonviolento – Italy
  • Netzwerk Friedenssteuer e.V. – Germany
  • No to war – no to NATO
  • Nouveaux Droits de l’Homme – Cameroon
  • Observatorio de Militarismo
  • Our House – Belarus & Lithuania
  • Pax Christi England & Wales
  • Pax Christi Germany
  • Pax Christi Rhein-Main
  • Peace and Social Concerns committee of Ottawa Quakers
  • Post-Soviet Left
  • Presbyterian Peace Fellowship
  • Public Council of the South Coast of the Gulf of Finland
  • Quaker Council for European Affairs
  • Quakers in Flanders
  • Re-Imagining New Communities
  • School of the Americas Watch in Chile (SOAW-Chile)
  • SERAPAZ – México
  • Stop the War Coalition
  • STOP the War Coalition Philippines
  • Stop Wapenhandel – The Netherlands
  • Stoparmy Movement – Russia
  • Sustainable Peace and Development Organization (SPADO)
  • Svenska fredskommitten Göteborg – Sweden
  • Swedish Peace and Arbitration Society – Sweden
  • Swedish Peace Committee
  • The Fellowship of Reconciliation England and Scotland
  • The Peace Committee of The Swedish Society of Friends – Sweden
  • The Peace Institute, Ljubljana – Slovenia
  • The Peace Movement of Orust – Sweden
  • Transnational Institute
  • Ukrainian Pacifist Movement
  • Vrede vzw (Belgian Peace organisation) – Belgium
  • Vredesactie – Belgium
  • Vredesbeweging Pais (Dutch section of War Resisters International)
  • War Resisters International
  • Women Against Nuclear Power – Finland
  • Women for Peace – Finland
  • Women for Peace – Finland
  • World Beyond War
  • World Without War

[1] Authorities including Mr. Stanislav Kulish -the Director of the Department for Monitoring the Observance of Rights in the Defence Sector and the Rights of Veterans and Military Personnel, Prisoners of War and Their Family Members in the Secretariat of the Commissioner for Human Rights of the Verkhovna Rada of Ukraine-, Colonel Serhii Kalugin -Commander of the Pechersk District Territorial Conscription Centre in Kyiv City- and Mr. Taras Kovalchuk -Deputy Head of Third Investigative Division of the Territorial Directorate of the State Bureau of Investigations Situated in Kyiv City.

[2] „Conscientious objection in time of war and other national emergencies“, EBCO 2024 annual report, pages 199-204. https://ebco-beoc.org/sites/ebco-beoc.org/files/2025-06-05-EBCO_Annual_Report_2024.pdf

[3] UN Human Rights Committee, Communication No. 1642‐1741/2007, Jeong et al. v. Republic of Korea (CCPR/C/101/D/1642‐1741/2007), 27 April 2011, para. 7.3. https://juris.ohchr.org/casedetails/1637/en-US

[4] E.g. CCPR/CO/82/FIN, 2 December 2004, para. 14. http://undocs.org/CCPR/CO/82/FIN

[5] See also: Amy Maguire, “Why banning men from leaving Ukraine violates their human rights”, The Conversation, 8 March 2022.

https://theconversation.com/why-banning-men-from-leaving-ukraine-violates-their-human-rights-178411

And “Right to freedom of thought, conscience and religion or belief, Public sector guidance sheet”.

https://www.ag.gov.au/rights-and-protections/human-rights-and-anti-discrimination/human-rights-scrutiny/public-sector-guidance-sheets/right-freedom-thought-conscience-and-religion-or-belief#can-the-right-to-freedom-of-thought-conscience-and-religion-or-belief-be-limited

[6] https://www.ohchr.org/en/documents/country-reports/42nd-periodic-report-human-rights-situation-ukraine-1-december-2024-31 (paras. 85, 86)

https://www.ohchr.org/en/documents/country-reports/41st-periodic-report-human-rights-situation-ukraine-1-september-30 (paras. 90, 91)

https://rm.coe.int/memorandum-on-human-rights-elements-for-peace-in-ukraine-by-michael-o-/1680b678ec (paras. 49, 50)

[7] Herr Sheliazhenko wird gemäß Artikel 436-2 (2) des Strafgesetzbuches der Ukraine angeklagt, der Strafen von bis zu 5 Jahren Haft und die Einziehung von Eigentum vorsieht, weil er dem Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, eine pazifistische Erklärung mit dem Titel „Friedensagenda für die Ukraine und die Welt” (https://www.civilni.media/235/) geschickt hat. Die Erklärung, in der die  Verurteilung der russischen Aggression durch die UN-Generalversammlung unterstützt wird, ruft alle Parteien des bewaffneten Konflikts auf, die Rechte von Kriegsdienstverweigerern zu respektieren, ihnen zu erlauben, sich gewaltfrei gegen den Krieg zu wehren, und den Feind nicht in einem Maße zu dämonisieren, das jegliche Verhandlungen ausschließt. Aus Sicht des Anklägers „rechtfertigt“ die Erklärung angeblich „die russische Aggression”. Yurii’s Haus wurde durchsucht, sein Smartphone und sein Computer wurden 2023 beschlagnahmt, er stand bis Februar 2024 unter Hausarrest, und der Prozess, der mehrfach verschoben wurde, dauert bis heute an.

[8] AL UKR 1/2023, 8 November 2023, p. 5-6. https://spcommreports.ohchr.org/TMResultsBase/DownLoadPublicCommunicationFile?gId=28562

[9] A/HRC/56/30, 23 April 2024, para. 45. https://docs.un.org/en/A/HRC/56/30

[10] https://www.amnesty.org/en/documents/pol10/7200/2024/en/ p. 385.

[11] https://ebco-beoc.org/ebcoboard

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer):
svg@dfg-vk.de

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 24. Januar 2026

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Pressemitteilung, Theorie & Praxis Stichworte: KDV, Ukraine, Yurii Sheliazhenko

29.12.2025

„Nicht mit mir!” – Über 10.000 Menschen unterstützen Abrüstungsappell

Die Festlegung der NATO, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes fürs Militär auszugeben, ist willkürlich und unverantwortlich. Für Deutschland würde sie (auf Grundlage des derzeitigen Haushalts) bedeuten, dass künftig die Hälfte aller Bundesmittel ins Militär fließen müssten. Jedes Jahr! Über 10.000 Unterstützer*innen kritisieren diese enorme Aufrüstung der Bundeswehr und sagen: „Nicht mit mir!”.

Der Abrüstungsappell „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ hat nach seinem Start am 2. Oktober bereits zu Weihnachten mehr als 10.000 Unterstützer*innen erreicht. Initiiert wurde der Appell von DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi.

In dem Appell heißt es: „Aufrüstung führt in die Sackgasse! Dass Frieden und Sicherheit durch immer mehr Waffen und Abschreckung erreichbar wären, ist ein Trugschluss. Wir möchten in einem Land leben, das sich mit zivilen Mitteln für eine friedliche Welt stark macht. Diplomatie, Interessensausgleich und Völkerverständigung müssen die Grundpfeiler für Frieden in Europa und in der Welt sein.“

Der Bundestag brachte allein in der letzten Sitzungswoche Rüstungsprojekte mit einem Gesamtwert von 50 Milliarden Euro auf den Weg. Die Rekordbestellungen sollen nächstes Jahr weitergehen: Kürzlich wurde bekannt, dass die Bundeswehr den Kauf von 3.000 Radpanzern vom Typ Boxer in verschiedenen Ausführungen plant. Davon profitiert vor allem das Rüstungsunternehmen Rheinmetall.

Gleichzeitig sorgt der Versuch, digitale Funkgeräte in bestehende Militärgeräte zu integrieren, für immer weiter steigende Kosten – nur eines von vielen Milliardengräbern der Bundeswehr-Beschaffung.

Durch die enorme Schuldenlast, die mit der Aufrüstung auf Pump einhergeht, kommen schon jetzt andere Haushaltstöpfe unter Sparzwang. Das wird ganz konkrete Folgen haben: Menschen in Deutschland werden unter Kürzungen am Sozialstaat leiden und die Milliarden-Einsparungen bei der internationalen humanitären Hilfe drohen bereits jetzt neue Fluchtbewegungen zu verstärken, während gleichzeitig Geflüchtete abgewiesen und abgeschoben werden.

Der Abrüstungsappell fordert von der Bundesregierung:

  • Einen Stopp der maßlosen Ausgaben für immer mehr Aufrüstung. Nötig sind mehr Investitionen, die unser aller Leben verbessern – zum Beispiel in Gesundheit, Bildung, Soziales und Klimaschutz.
  • Keine Belastung und Einschränkung nachfolgender Generationen durch unbegrenzte Neuverschuldung für Militär und Kriegs-Infrastruktur, durch eine Wehrpflicht oder die Vernachlässigung der Klimakatastrophe.
  • Einen entschlossenen diplomatischen Einsatz für ein Ende des russischen Angriffskrieges, nachhaltigen Frieden für die Ukraine und eine neue europäische Friedens- und Sicherheitsarchitektur.
  • Ein glaubwürdiges Eintreten für Völkerrecht, nukleare und konventionelle Rüstungskontrolle sowie eine Stärkung von Ziviler Konfliktbearbeitung und Entwicklungszusammenarbeit. Dauerhafte Sicherheit kann nur eine Weltordnung garantieren, in der nicht das Recht des Stärkeren gilt.

Weitere Informationen:

Die Sammlung von Unterschriften für den Abrüstungsappell läuft bis zu den Haushaltsverhandlungen im September 2026. Unterschrieben werden kann der Appell auf den Webseiten der Organisationen (Link auf unsere Unterschriftenseite) und auf Unterschriftenlisten (Link zu unserem Materialversand). Als nächsten Meilenstein wollen die Organisationen bis zu den Ostermärschen im kommenden Jahr 25.000 Unterstützer*innen sammeln.

Die Initiator*innen des Abrüstungsappells sind:

  • Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK)
  • Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW)
  • Netzwerk Friedenskooperative
  • Ohne Rüstung Leben
  • pax christi – Internationale katholische Friedensbewegung

Pressekontakt:
Simon Bödecker (Ohne Rüstung Leben)
E-Mail: orl-social@gaia.de
Telefon: 0711 608396

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 29. Dezember 2025

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Anti-Militarisierung, Pazifismus und Antimilitarismus, Pressemitteilung, Theorie & Praxis, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, Abrüstungsappell, Bundeswehr, NATO, Rüstungsausgaben, Zeitenwende

05.12.2025

Spende gegen den neuen Kriegsdienst


Liebe Friedensfreund*innen,

es sind erschreckende Zeiten: Der Krieg in der Ukraine fordert täglich neue Opfer und an den Grenzen zwischen Russland und der NATO könnte es jederzeit zur Eskalation kommen. In Deutschland herrscht nahezu eine Kriegshysterie – die deutsche Armee kann unendlich aufrüsten und nun soll sogar die Wehrpflicht wieder eingeführt werden!

Wir halten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen: Wir „bearbeiten“ Politiker*innen in den Parlamenten, haben im Oktober bei großen Demonstrationen zehntausende Menschen gegen die Aufrüstung auf die Straße gebracht und helfen jungen Menschen, Reservist*innen und aktiven Soldat*innen wieder massenhaft bei der Kriegsdienstverweigerung (KDV)!

Bereits in den letzten Jahren haben wir wieder ein Netz aus ehrenamtlichen KDVBerater*innen aufgebaut: DFG-VK-Mitglieder, die Menschen (vor allem junge Erwachsene aber auch besorgte Eltern) Fragen zum bevorstehenden „neuen Wehrdienst“ beantworten und ihnen beim Stellen eines Verweigerungsantrags helfen.

Wenn die Armee ab 2026, wie Anfang Dezember vom Bundestag beschlossen, Fragebögen an junge Menschen verschickt und ab Juli 2027 wieder Zwangsmusterungen junger Männer durchführt, wird der Ansturm auf unsere Beratung noch größer werden. Daher wollen wir unser Netzwerk stärken – und brauchen dafür deine Unterstützung!

Werde in dem Bereich aktiv oder unterstütze die KDV-Arbeit finanziell! Um Menschen auch in der Fläche des Landes zu erreichen, planen wir für nächstes Jahr eine KDV-Tour mit unserem Friedensfahrzeug. Auch um das zu realisieren brauchen wir Unterstützung! Mehr Informationen über beide Spendenprojekte findest Du auf dem Infoblatt.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit! Wir wünschen dir eine gute Adventszeit!

Ralf Buchterkirchen (Bundeskassierer der DFG-VK)


Kriegsdienstverweigerungsberatung stärken – Netzwerk ausbauen!

Stichwort: KDV-Beratung
Spendenziel: 6.000 Euro

Im Mai dieses Jahres hatte unsere Info-Website zu Kriegsdienstverweigerung – www.verweigern.info – 25.000 Aufruf, im August waren es schon 55.000 und im September sogar über 125.000 Aufrufe! Gleichzeitig gibt es zahlreiche E-Mail-Anfragen an unsere ehrenamtlichen Berater*innen: In fast jedem Bundesland gibt es mittlerweile DFG-VK-Mitglieder, die Fragen zum „neuen Wehrdienst“ beantworten und Tipps für Verweigerungsanträge geben.

Da die Zahl der Anfragen absehbar steigen wird, müssen wir unser Beratungsnetzwerk massiv verstärken: Wenn Du Lust hast einzusteigen, melde Dich (verweigerung@dfg-vk.de)! Um weitere Schulungen durchführen zu können, einen KDV-Kongress zu organisieren und Materialien zu erstellen, brauchen wir außerdem finanzielle Unterstützung.

Junge Menschen, ihre Eltern aber auch ehemalige und sogar aktive Soldat*innen haben große Sorgen – wir helfen ihnen dem Zwang zum Dienst an der Waffe zu entgehen oder aus der Armee auszutreten. Hilf dabei! Werde in der KDV-Beratung aktiv und/oder unterstütze das Engagement durch Deine Spende!



KDV-Mobil-Touren – Aufmerksam machen auf Kriegsdienstverweigerung!

Stichwort: KDV-Tour
Spendenziel: 9.000 Euro

Auch wenn das Thema gerade viel in den Medien ist: Viele junge Menschen wissen nicht, dass man den von der Regierung geplanten „neuen Wehrdienst“ verweigern kann. Es gibt heute keine „Kriegsdienstverweigerungskultur“ mehr, so wie es sie früher einmal gewesen ist. Ja, viele junge Menschen kennen nicht Mals mehr das Wort „Kriegsdienst“, sondern lediglich „Wehrdienst“ oder „Wehrpflicht“.

Das wollen wir ändern; uns sichtbar machen; junge Menschen aufklären und sie für KDV gewinnen!

Dazu wollen wir im nächsten Jahr unser Friedensmobil mit seinem über 5 Meter großen zerbrochenen, aufblasbaren Gewehr auf Tour durch die Republik schicken. In so vielen Städten wie möglich soll es Infostände samt direktem Beratungsangebot geben.

Auch das kostet Geld – etwa der Betrieb des Friedensmobils und (wenn es nicht privat geht) die Unterbringung unseres Fahrers Franzi (Foto). Daher sind wir zur Realisierung der Touren auf Spenden angewiesen: Mit 150 Euro können wir für einen Tag die Kosten decken. Unser Ziel ist es bis Mitte des Jahres an 60 Orten KDV-Aktionen durchzuführen! Du kannst die Tour mit einer Spende auch zu Dir holen – nimm dazu Kontakt zu Franzi auf (fgr@dfg-vk.de).

Hilf dabei, die KDV-Tour Realität werden zu lassen und so viele Menschen wie möglich auf die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung aufmerksam zu machen!



Große Proteste: Viele Aktionen – wie hier zur ersten Lesung des sogenannten Wehrdienstmodernisierungsgesetzes – wären ohne unser Transportfahrzeug und unseren Fahrer Franzi (rechts im Bild) nicht möglich.


Spenden Weihnachten 2022


Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus Stichworte: Friedensbulli, Kriegsdienstverweigerung, Spendenaktion, Spendenaufruf, Wehrdienst

02.12.2025

Schulstreik und weitere Aktionen am 5. Dezember

Am 5. Dezember 2025 rufen Schülerinnen und Schüler zu einem bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf – und viele tausend Jugendliche machen mit. Hintergrund ist die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht: An dem Tag soll im Bundestag über das entsprechende Gesetz abgestimmt werden.

Mit dem Schulstreik wollen junge Menschen ein klares Zeichen setzen gegen Zwangs­dienst, Militarisierung und die Einschränkung individueller Lebensplanung. Viele sehen in der Rückkehr zur Wehrpflicht nicht nur eine sicherheitspolitische, sondern eine fundamentale gesellschaftliche Entscheidung – und sie wollen aktiv mitentscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Wir unterstützen die Proteste aktiv. Bereits in den letzten Monaten haben wir gegen die Wehrdienstpläne der Bundesregierung protestiert, vor dem Verteidigungsministerium symbolisch Erfassungsbögen geschreddert und deutlich gemacht, dass wir Zwangsdienste für unvereinbar mit einer freien, demokratischen Gesellschaft halten. An den dezentralem Schulstreik-Aktionen am 5. Dezember beteiligen sich zahlreiche Orts- und Regionalgruppen unseres Verbands.

In Berlin werden wir zusätzlich am 5. Dezember mit weiteren Organisationen am Morgen (8.30 Uhr) vor dem Bundestag gegen die Einführung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes, wie es offiziell heißt, protestieren, bevor ab Mittags auch dort die Schulstreik-Aktionen von uns unterstützt werden.

Wir stehen solidarisch mit den Jugendlichen, die für Frieden, Selbstbestimmung und eine demokratische Gesellschaft eintreten. Insbesondere alle jungen Menschen ab dem Jahrgang 2008 rufen wir schon jetzt zur Kriegsdienstverweigerung auf – und begleiten sie bei dem Ablauf. Alle Informationen dazu gibt es auf: www.verweigern.info

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis Stichworte: KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Wehrdienst, Wehrpflicht

14.11.2025

Ziviler Ungehorsam gegen neuen Wehrdienst

Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) lehnt das „Wehrdienst-Modernisierungsgesetz“ der Bundesregierung rigoros ab: Mit der geplanten Zwangserfassung und Zwangsmusterung ganzer Jahrgänge werde in die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte eines jeden Einzelnen in unverhältnismäßiger Weise eingegriffen.

Das ab 1. Januar 2026 geltende Gesetz sieht in der der ersten Phase vor, dass vom Jahrgang 2008 beginnend alle Männer und Frauen ein Schreiben erhalten, in dem sie eine Bereitschaftserklärung zum freiwilligen Wehrdienst mittels Fragebogen abgeben sollen. Für Männer ist die Abgabe verpflichtend. Die DFG-VK ruft zum zivilen Ungehorsam gegen diese Zwangsmaßnahme auf: Man müsse nicht sofort alles erfüllen, was das Militär von einem verlangt. Der erste Bundeswehr-Brief, der bei einem eingeht, könne entweder verspätet, unvollständig oder gar nicht abgegeben werden – auch das Schreddern des Briefs aus Protest sei möglich. Erst, wenn auch der Erinnerungsbrief nicht beantwortet werde, droht ein Bußgeld wegen Ordnungswidrigkeit – ob es sich dabei lediglich um wenige Euro oder um einen höheren Betrag handelt, ist noch nicht klar. Je mehr Sand ins Getriebe der Bundeswehr gestreut wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf die Person verzichtet wird. Denn Störenfriede kann die Truppe nicht brauchen.

Protestaktion am 10. Februar 2025 auf der Marschallbrücke gegenüber des Bundestags in Berlin.

In der zweiten von der Bundesregierung geplanten Phase soll ab 1. Juli 2027 dann der ganze Jahrgang zwangsgemustert werden. Auch dieser Zwangsmaßnahme kann man durch zivilen Ungehorsam begegnen und etwa nicht zum aufgeforderten Termin erscheinen. Dabei ist allerdings mit Repressionen zu rechnen.

Alle, die noch einen Schritt weiter gehen möchten, rät die DFG-VK schon jetzt zur proaktiven Kriegsdienstverweigerung: „Wer rechtzeitig den KDV-Antrag stellt, muss keinen Dienst leiten und zeigt, dass er nicht bereit ist im Kriegsfall seinen Kopf für eine verfehlte Politik hinzuhalten“, so Ralf Buchterkirchen, Bundessprecher der DFG-VK. Schon jetzt ist es Zivilisten, die noch nicht gemustert wurden, möglich einen KDV-Antrag zu stellen – die DFG-VK bietet dazu kostenlose Informationen und Beratungen an: www.verweigern.info

„Wir wenden uns entschieden gegen jede Art der Kriegsvorbereitung und Mobilisierung“, erklärt Ralf Buchterkirchen. Die DFG-VK unterstützt Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen weltweit und stellt sich gegen jeden Zwangsdienst: „Niemand sollte lernen seine Mitmenschen umzubringen“, so Buchterkirchen. Die Politik müsse die Gesellschaft friedenstüchtig und nicht kriegstüchtig machen und den Jugendlichen eine friedenspolitische Alternative bieten, die ihren Vorstellungen entspricht. „Junge Menschen in Deutschland haben schon in der Coronakrise zurückgesteckt und werden an den massiven Folgen der Klimakatastrophe leiden“, bedauert der DFG-VK Bundessprecher. „Jetzt wird ihnen noch die enorme Schuldenlast für die immense Aufrüstung aufgebürdet und schlussendlich sollen sie in den Krieg ziehen.“ Davor kann eine sofortige Kriegsdienstverweigerung schützen und ein deutliches Signal an die Bundesregierung senden.

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 14. November 2025

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Verweigern, Wehrdienst, Wehrpflicht

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