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Waffen & Rüstung

31.07.2026

Kampagne Killer Roboter stoppen zu Gast beim Netzpolitischen Abend

Am 7. Juli 2026 war die deutsche Sektion der internationalen Campaign to Stop Killer Robots auf dem 158. Netzpolitischen Abend der Digitalen Gesellschaft in Berlin zu Gast. In der gut besuchten c-base gab es drei Vorträge zum Thema Autonome Waffensysteme samt Fragen und Diskussion im Anschluss.

Wer nicht selbst dabei sein konnte, findet auf der Website der Digitalen Gesellschaft die Aufzeichnungen des Abends.

Die Links zu den einzelnen Vorträgen gibts auch hier:

1: Was sind Autonome Waffensysteme — und warum sind sie problematisch? (Marius Pletsch) 
Wir beleuchten die ethischen, rechtlichen und humanitären Probleme.

Marius Pletsch arbeitet als Referent bei der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Mitglied im BundessprecherInnenkreis und sitzt im Beirat der Informationsstelle Militarisierung e.V. Seit 2015 beschäftigt er sich mit unbemenschten Systemen im Militär und vertritt die DFG-VK seit 2019 in der internationalen Campaign to Stop Killer Robots.

2: Warum gibt es noch keine Regulierung und warum setzen sich insbesondere Staaten des Globalen Südens für Verhandlungen ein? Und was kann ich selbst tun? (Jennifer Menninger)
Wir blicken auf den aktuellen Stand der internationalen Bemühungen und die Position Deutschlands. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, um sich selbst für ein Verbot von autonomen Waffen zu engagieren.

Jennifer Menninger ist freiberufliche Referentin für Friedens- und  Sicherheitspolitik und arbeitet bei der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in Berlin. Zuvor war sie Geschäftsführerin von WILPF (Women’s International League for Peace and Freedom)  Deutschland. Sie beschäftigt sich mit feministischen Perspektiven im  Bereich Abrüstung, Frieden und Digitalisierung.

3: Mehr als „Killerroboter“ — Was ist Militärische KI? (Lena Rohrbach) 
Wir zeigen auf, welche Rolle KI außerhalb von klassischen AWS spielt, illustrieren dies an Beispielen wie Gaza und Iran und erörtern, welche Regulierungsforderungen darüber hinaus nötig sind.

Lena Rohrbach ist Referentin für Menschenrechte im digitalen Zeitalter und Rüstungsexportkontrolle bei Amnesty International. Sie hat als Campaignerin für Campact und im Journalismus gearbeitet und war Sprecherin der Piratenpartei. Lena hat Philosophie, Kulturwissenschaft und Geschichte in Berlin und International Human Rights Law an der University of Nottingham studiert.

Publikumsfragen mit Marius Pletsch, Jennifer Menninger und Lena Rohrbach.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Marius Pletsch (Referent/Bundessprecher): pletsch@dfg-vk.de

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Allgemein, Pazifismus und Antimilitarismus, Waffen & Rüstung Stichworte: autonome Waffensysteme, Campaign to Stop Killer Robots, Killer Roboter, Vortrag

14.07.2026

Zahl der Verweigerungen steigt deutlich an

Starker Anstieg der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung im ersten Halbjahr 2026

Hinweis: Eine Nachfrage beim Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr ergab, dass bis zum 30. Mai 2026 sogar 7.897 KDV-Anträge bei ihnen eingegangen sind, noch nicht alle wurden an das zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) weitergeleitet. In unserem folgenden Artikel werden nur die Zahlen der KDV-Anträge genannt, die bereits beim BAFzA zur Entscheidung vorliegen. Die tatsächlich Zahl liegt allerdings, wie beschrieben, höher.

Immer mehr Menschen machen von ihrem Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung Gebrauch. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) berichtet, wurden allein im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 5.862 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung gestellt.

Damit liegt die Zahl bereits zur Jahresmitte deutlich über den Gesamtwerten des Jahre 2024. Allerdings, anders als berichtet, noch nicht über den Zahlen des Jahres 2025. Hier wurden 7.691 Anträge eingereicht. Hierbei wurden nur die eingegangen Anträge beim BAFzA und nicht beim Personalamt der Bundeswehr gezählt. Trotzdem werden die KDV-Anträge aus 2026 den Rekordwert aus 2025 bis zum Ende des Jahres deutlich übersteigen.

Selbst der Wert aus dem Jahr 2011, als die Wehrpflicht in Deutschland ausgesetzt wurde, ist mit 4.348 Anträgen inzwischen überschritten.

Die Entwicklung fällt in eine Zeit, in der die Bundesregierung den Ausbau der Bundeswehr vorantreibt und erneut intensiv einen neuen Kriegsdienst vorbereitet. Verteidigungsminister Boris Pistorius verfolgt das Ziel, die Bundeswehr personell deutlich zu vergrößern. Zugleich müssen seit diesem Jahr alle 18-jährigen Männer einen Fragebogen zu ihrer Bereitschaft zum Kriegsdienst ausfüllen.

Für die DFG-VK sind die steigenden Zahlen ein deutliches Signal: Viele Menschen setzen sich angesichts der aktuellen politischen Debatten bewusst mit ihrem Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung auseinander und entscheiden sich gegen den Dienst an der Waffe.

Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ist ein Menschenrecht und in Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes verankert. Gerade in Zeiten zunehmender Militarisierung ist es wichtig, dass dieses Recht bekannt bleibt und uneingeschränkt geschützt wird.

Die DFG-VK unterstützt Menschen, die den Kriegsdienst verweigern möchten. Wer Fragen zum Verfahren der Kriegsdienstverweigerung hat oder Unterstützung benötigt, findet auf den Internetseiten (www.verweigern.info) der DFG-VK umfangreiche Informationen sowie Ansprechpartner*innen.

Die DFG-VK wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung uneingeschränkt erhalten bleibt und alle Menschen ihr Recht ohne Hürden wahrnehmen können.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
+491578/3452092

Kategorie: Anti-Militarisierung, Atomwaffen abschaffen, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Bundeswehr, KDV, KDV-Zahlen, Kriegsdienstverweigerung, Pressemeldung

09.07.2026

Friedensbewegung lehnt Tomahawk-Kauf ab: Mehrheit in Deutschland spricht sich für Rüstungskontroll-Initiativen aus

Bonn, 9. Juli 2026 – Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ kritisiert den beim NATO-Gipfel vereinbarten Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern.

Vor zwei Jahren (am 10. Juli 2024) wurde die Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland angekündigt. Der damalige US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz gaben die Vereinbarung offiziell bekannt. Zwar hat Donald Trump die Stationierung im Mai diesen Jahres abgesagt, doch nun kauft die Bundesregierung eigene landgestützte Mittelstreckenwaffen. Auch gibt es mehrere Projekte für die Entwicklung eigener Waffensysteme mit europäischen Partnern. Mit dem Erwerb und der Eigenentwicklung von landgestützten Mittelstreckenwaffen treibt die Bundesregierung ein teures und gefährliches Wettrüsten voran. Eine Verbreitung der Erstschlagwaffen erhöht wegen der kurzen Vorwarnzeit das Risiko von Fehleinschätzungen und einer militärischen Eskalation.

Dabei sprechen sich 54 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage für Initiativen der Bundesregierung zur Begrenzung von landgestützten Mittelstreckenwaffen aus. Die von mehr als 50 Gruppen der Friedensbewegung getragene Kampagne hat die Umfrage bei dem Meinungsforschungsinstitut YouGov in Auftrag gegebenen. Die Zustimmung war bei Personen, die angaben, bei der Bundestagswahl 2025 die Parteien Bündnis 90/Die Grünen (69 %), CDU/CSU (64 %) sowie SPD (64 %) gewählt zu haben, überdurchschnittlich hoch. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Menschen sich von der deutschen Politik ein größeres Engagement für die Begrenzung der Waffen wünschen.

„Dieses Ergebnis gibt uns unserer Kampagne Rückenwind und zeigt, dass wir mit unserer Forderung nach neuen Rüstungskontrollinitiativen für landgestützte Mittelstreckenwaffen in Europa die Mehrheit der Bevölkerung hinter uns haben. Im Zuge der ‚Zeitenwende‘ darf Rüstungskontrolle als ein wichtiger Pfeiler für umfassende Sicherheit nicht aus dem Blick geraten! Es braucht dringend Auswege aus gesellschaftlich teuren Rüstungsspiralen und einer militärischen Logik, die eine falsche Sicherheit suggerieren.“, sagt Angelika Wilmen, Sprecherin der Kampagne.

Die Kampagne hat im Dossier „Rückkehr der Mittelstreckenwaffen“ der Fachzeitschrift Wissenschaft & Frieden Möglichkeiten aufgezeigt, wie solche Initiativen aussehen könnten: Zunächst braucht es eine Reaktivierung vertrauensbildender Maßnahmen durch Stärkung und Ausbau direkter Kommunikationskanäle zwischen den Konfliktparteien sowie gegenseitige Einblicke in Stationierungsorte und Bewaffnung. Im weiteren Verlauf sollten diese im Rahmen neuer Transparenz- und Verifikationsregime formalisiert und für die Beteiligten nachprüfbar werden. Letztlich müssen jedoch neue, idealerweise multilateralen Verträge zur Begrenzung von Mittelstreckenwaffen als Nachfolgeprozess zum 2019 gekündigten INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces) angestoßen werden.

Mit der Kritik und der Forderung nach einem stärkeren Engagement der Bundesregierung ist die Kampagne nicht alleine. Das kürzlich erschienene Friedensgutachten empfiehlt: „Deutschland sollte ein Stationierungsmoratorium für neue landgestützte Raketen im ehemaligen INF-Reichweitenbereich anstreben, verbunden mit reziproken Transparenzmaßnahmen.“
Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte auf seinem Bundeskongress 2026 eine Stationierung von Mittelstreckenwaffen, da durch sie „eine gefährliche Dynamik“ drohe und – anders als noch beim NATO-Doppelbeschluss von 1979 – „keinerlei Angebot an Russland für Abrüstungs- und Rüstungskontrollverhandlungen“ gemacht wurden. Durch eine Stationierung würde „keine Perspektive auf ein Nachfolgeabkommen zum inzwischen aufgekündigten INF-Vertrag“ eröffnet, so der DGB-Beschluss.

Weitere Informationen zur Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ finden Sie unter: friedensfaehig.de.

Fragestellung: „Der INF-Vertrag war ein bilaterales Rüstungskontrollabkommen zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion bzw. dem späteren Russland. Seit 1987 verbot er beiden Seiten die Entwicklung, den Besitz und die Stationierung landgestützter Mittelstreckenwaffen. Im Jahr 2019 erklärten die USA ihren Austritt aus dem Vertrag und begründeten diesen mit dem Vorwurf, Russland habe gegen den Vertrag verstoßen. Russland wies diesen Vorwurf zurück und erklärte seinerseits, sich ebenfalls nicht mehr an den Vertrag gebunden zu fühlen. Seitdem gibt es kein entsprechendes Abkommen mehr. Würden Sie es befürworten oder ablehnen, wenn sich die Bundesregierung für neue internationale Vereinbarungen zur Begrenzung landgestützter Mittelstreckenwaffen einsetzen würde?“
15 % lehnten eine solche Initiative ab. 31 % der Befragten gaben „Weiß nicht“ an.


Kontakt: 
Angelika Wilmen, Sprecherin der Kampagne, „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“, Mobil 0162 2057943

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
+491578/3452092

Kategorie: Anti-Militarisierung, Atomwaffen abschaffen, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Bundeswehr, KDV, KDV-Zahlen, Kriegsdienstverweigerung, Pressemeldung

08.07.2026

30 Jahre IGH-Gutachten zu Atomwaffen – 55 Prominente fordern: „Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben“

Pressemitteilung des Aktionsbündnis Atomwaffenfrei.jetzt – 7. Juli 2026

55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag.

Zu den Erstunterzeichnenden gehören unter anderem Gernot Erler (Staatsminister a.D.), Brigitte Lösch (ehem. Vize-Landtagspräsidentin), Michaela Wiezorek (Bürgermeisterin von Königs Wusterhausen), der Schauspieler Kai Schumann, die deutsch-französische Band „Zweierpasch“ sowie Phon van den Biesen (Co-Präsident der internationalen Juristenorganisation IALANA), der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer und die Friedensforscherin Dr. Christine Schweitzer.

„Die Gefahr eines Atomkriegs ist heute wieder so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Gerade deshalb dürfen die völkerrechtlichen Verpflichtungen zur nuklearen Abrüstung nicht in Vergessenheit geraten“, betont Dr. Inga Blum, Co-Vorsitzende der Internationalen Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und ebenfalls Erstunterzeichnende.

Anlass für den Offenen Brief ist der 30. Jahrestag eines wegweisenden Gutachtens des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (IGH) zur Völkerrechtswidrigkeit von Atomwaffen. Am 8. Juli 1996 stellte der IGH fest, dass die Drohung mit und der Einsatz von Atomwaffen grundsätzlich gegen die Regeln des humanitären Völkerrechts verstoßen.

Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen sehen die Unterzeichnenden darin einen unvermindert gültigen politischen Auftrag. Sie erinnern daran, dass Atomwaffen Massenvernichtungswaffen mit unkontrollierbaren humanitären Folgen sind und dass sich alle Vertragsstaaten des Vertrags zur Nichtverbreitung von Atomwaffen verpflichtet haben, ernsthafte Verhandlungen über vollständige nukleare Abrüstung zu führen.

„Das Versprechen, Atomwaffen weltweit zu ächten und abzuschaffen, muss eingelöst werden!“, betonen die Unterzeichnenden des Offenen Briefes. Sie appellieren daher an Bundesregierung und Bundestag, sich entschieden für nukleare Rüstungskontrolle und die Stärkung des Völkerrechts einzusetzen.

Der Offene Brief an die Bundesregierung und den Bundestag wurde initiiert und organisiert vom „Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt“ – einem Netzwerk von rund 80 deutschen Friedensorganisationen und ‑gruppen – in Kooperation mit ICAN Deutschland.

Ab sofort ist der Brief drei Wochen lang zur allgemeinen Unterzeichnung offen unter: https://nuclearban-tour.de/nuclearban-tour/30-jahre-igh/

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ist Mitglied des Aktionsbündnis atomwaffenfrei.jetzt.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
+491578/3452092

Kategorie: Anti-Militarisierung, Atomwaffen abschaffen, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Bundeswehr, KDV, KDV-Zahlen, Kriegsdienstverweigerung, Pressemeldung

26.06.2026

DFG-VK unterstützt gemeinsame Erklärung zur künstlichen Intelligenz in der Kriegsführung

Die DFG-VK unterstützt das von AccessNow veröffentlichte und von mehr als 300 Organisationen und Einzelpersonen unterstützte gemeinsame Statement, was eindringlich vor den Folgen der Nutzung von sogenannter Künstlichen Intelligenz in der Kriegsführung warnt.

Die unterstützenden Organisationen und Personen stellen die folgenden Forderungen:

Technologieunternehmen sollen:

  • davon Abstand nehmen, Verträge mit militärischen Stellen oder bewaffneten Gruppen abzuschließen oder zu erfüllen, die mutmaßliche Verstöße gegen das Völkerrecht begehen, einschließlich Menschenrechtsverletzungen und Gräueltaten;
  • davon Abstand nehmen, KI-Entscheidungsunterstützungssysteme für militärische „Kill Chains“ und die gezielte Bekämpfung von Personen zu verkaufen, zu übertragen, zu warten oder zu exportieren, einschließlich Systemen zur Zielgenerierung und biometrischer Fernüberwachung; und
  • vom Verkauf oder Export von KI-Entscheidungsunterstützungssystemen für nicht-tödliche Zwecke, einschließlich multimodaler KI-Modelle wie LLMs, für den Einsatz in militärischen Entscheidungsprozessen abzusehen, bis eine echte Rechenschaftspflicht, sinnvolle menschliche Kontrolle, Aufsicht und Transparenz im Einklang mit den Grundsätzen des humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechtsnormen gewährleistet sind.

Die Staaten sollen:

  • den Einsatz von KI-Tools, einschließlich großer Sprachmodelle, bei der militärischen Zielauswahl einstellen und die Einhaltung der Grundsätze des humanitären Völkerrechts und der internationalen Menschenrechtsnormen sicherstellen; und
  • Transparenz darüber schaffen, wie KI derzeit bei der Durchführung von Feindseligkeiten eingesetzt wird.

Der gesamte Text und die Unterstützer*innen sind hier zu finden: https://www.accessnow.org/press-release/joint-statement-on-ai-in-warfare/

Hier ist das gemeinsame Statement in der deutschen Übersetzung (durch DeepL):

Wir, die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen, sind zutiefst besorgt über die rasante Militarisierung von Technologien der künstlichen Intelligenz (KI). In militärische „Kill Chains“ eingebettete KI-Systeme beschleunigen das Tempo und das Ausmaß militärischer Angriffe in einer Weise, die erhebliche neue Risiken für die Rechenschaftspflicht in Konflikten mit sich bringt und die Gefahr birgt, Verstöße gegen das Völkerstrafrecht, die Menschenrechte und das humanitäre Völkerrecht zu begünstigen.

Wir fordern daher Technologieunternehmen und Staaten auf, die Bereitstellung von KI-Systemen für den Einsatz in militärischen „Kill Chains“ einzustellen und alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass andere von ihnen bereitgestellte KI-Systeme keine Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht (IHL) und die internationalen Menschenrechtsnormen (IHRL) verursachen oder dazu beitragen. Dazu gehört der Einsatz von KI-Entscheidungsunterstützungssystemen, einschließlich Zielgenerierungssystemen, biometrischer Fernüberwachung und multimodaler KI-Modelle, darunter auch große Sprachmodelle (LLMs). KI-beschleunigte Kriegsführung entwickelt sich rasch zu einem Mittel, das das Töten in großem Umfang und mit hoher Geschwindigkeit automatisiert, und derzeit gibt es keine technischen oder verfahrenstechnischen Lösungen, die die tödlichen und verheerenden Folgen, die sich aus den grundlegenden Herausforderungen für das Völkerrecht ergeben, wirksam verhindern können.

Alle Unternehmen, einschließlich derer, die entlang der gesamten KI-Lieferkette Verträge mit staatlichen Militärbehörden abschließen – von der Lizenzierung und dem Training von „Frontier“-Modellen bis hin zur Bereitstellung von Funktionen zur Datenverarbeitung und -speicherung –, müssen alle möglichen Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen keine Menschenrechtsverletzungen und internationalen Verbrechen verursachen, dazu beitragen oder direkt damit in Verbindung stehen. In bewaffneten Konflikten erstreckt sich diese Verantwortung auf die Einhaltung des humanitären Völkerrechts und des internationalen Strafrechts, da in solchen Kontexten ein erhöhtes Risiko besteht, grobe Menschenrechtsverletzungen – einschließlich schwerwiegender Verstöße gegen das Völkerrecht – zu begünstigen. Wenn Unternehmen solche Risiken nicht sinnvoll verhindern oder mindern können, dürfen sie solche Verträge weder abschließen noch erfüllen.

KI-gestützte Datenspeicher- und Analysesysteme, die in der „Kill Chain“ eingesetzt werden, darunter das große Sprachmodell „Claude“ von Anthropic und das „Maven Smart System“, spielen laut einer Untersuchung von NBC eine Rolle bei der Unterstützung von Angriffen der USA und Israels auf den Iran. OpenAI hat kürzlich zugestimmt, KI-Dienstleistungen für das US-Verteidigungsministerium (DoD) bereitzustellen; Google hat, ebenso wie Anthropic, einen Vertrag mit dem DoD abgeschlossen, um „Prototypen für bahnbrechende KI-Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen kritische Herausforderungen der nationalen Sicherheit in den Bereichen Kriegsführung und Unternehmensinfrastruktur bewältigt werden können“; Microsoft, Google und Amazon stellen dem DoD seit Jahren Datenspeicher-, Verarbeitungs- und andere Unternehmensinfrastrukturdienste für dessen „Kriegsführungs“-Programme zur Verfügung.

Medienberichten und offiziellen Erklärungen des DoD zufolge hat die schnelle Generierung von Zielen durch KI-Tools die Steigerung von Geschwindigkeit, Umfang, Intensität und Zerstörungskraft der US-Angriffe auf den Iran ermöglicht. Innerhalb der ersten 48 Stunden nach Beginn der Angriffe sollen Israel und die USA fast 2.000 Ziele im Iran getroffen haben. Während über die genaue Rolle, die KI-Systeme bei diesen militärischen Angriffen auf den Iran spielen, noch vieles unklar ist, hatten die Angriffe verheerende Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur.

Der Einsatz von KI-Zielerfassungssystemen in dieser Kampagne folgt dem Beispiel der israelischen Regierung, die Datenanalyse- und maschinelle Lernwerkzeuge – gestützt auf Massenüberwachung – bei ihren völkermordähnlichen Angriffen auf den Gazastreifen als Waffen einsetzt. Indem Israel die menschliche Verantwortung für Entscheidungen über Leben und Tod verwässert, könnte der Einsatz von Systemen wie „Lavender“, „Gospel“ und „Where’s Daddy“ dazu beitragen, internationale Verbrechen hinter einer Fassade vermeintlicher algorithmischer Objektivität zu verschleiern und gleichzeitig die Rechenschaftspflicht zu verwischen.

Nicht zum ersten Mal erleben wir, wie Palästina als Versuchslabor für experimentelle und entmenschlichende Kriegsführungsmethoden missbraucht wird, unter anderem durch technologische Partnerschaften von Unternehmen mit israelischen Militärbehörden. Microsoft, Google, Palantir und andere Technologieunternehmen haben möglicherweise dazu beigetragen oder es der israelischen Regierung ermöglicht, auf Systeme zur Speicherung, Verarbeitung und Analyse von Massendaten zuzugreifen, die ihre anhaltende Zerstörung und den Völkermord im Gazastreifen unterstützen, was bislang zum Tod von mindestens 72.000 Palästinensern geführt hat.

Rechtswissenschaftler und -praktiker, technische Experten, Tech-Mitarbeiter, UN-Sonderberichterstatter und investigative Journalisten warnen seit langem vor der Entwicklung und dem Einsatz von KI in der Kriegsführung, da das Risiko internationaler Verbrechen dadurch erhöht wird. Trotz der Behauptungen ihrer Befürworter, dass KI-Tools die Kriegsführung effektiver, präziser oder humaner machen, deuten reale Einsätze darauf hin, dass KI tatsächlich gewalttätigere, entmenschlichende und zerstörerische Kriegsführungsmethoden begünstigt.

Insbesondere sind wir zutiefst besorgt darüber, dass der Einsatz von LLMs zur Zielgenerierung und -priorisierung militärische Akteure in eine Form der Kriegsführung drängt, in der grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts – darunter die Grundsätze der Unterscheidung, der Verhältnismäßigkeit und der Vorsichtsmaßnahmen – angesichts der schieren Geschwindigkeit und des Ausmaßes solcher Technologien sowie der unzuverlässigen, voreingenommenen und oft illegal beschafften Eingabedaten nicht ausreichend beachtet werden und wohl auch nicht ausreichend beachtet werden können. Darüber hinaus vertreten wir die Auffassung, dass diese Dynamiken das Risiko bergen, Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zu begünstigen. Zudem gefährdet die mit dem Einsatz dieser Werkzeuge einhergehende Undurchsichtigkeit grundlegend die Möglichkeit, im Falle von Fehlern moralische oder rechtliche Verantwortung zuzuweisen. Wie Anthropic selbst erklärt hat: „…heute sind wegweisende KI-Systeme einfach nicht zuverlässig genug, um vollautonome Waffen anzutreiben. Wir werden nicht wissentlich ein Produkt bereitstellen, das Amerikas Soldaten und Zivilisten gefährdet.“ Akteure, die sich für den Einsatz von KI-Systemen entscheiden, die zur Begehung internationaler Verbrechen genutzt werden, müssen strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Unsere Bedenken beschränken sich nicht auf die Fehler, die durch Fehlfunktionen solcher Systeme entstehen können, sondern umfassen auch die Art und Weise, wie diese Systeme militärische Operationen grundlegend verändern. Wir lehnen daher die Prämisse ab, dass derzeit technische oder funktionale Korrekturen – sei es ein angebliches „Human-in-the-Loop“-Verfahren oder vermeintlich fest programmierte Sicherheitsvorkehrungen in KI-Modellen – die tödlichen und verheerenden Folgen von KI-beschleunigten Tötungsketten verhindern können. Diese Vorschläge ermöglichen die Normalisierung und Verbreitung der Einbindung von KI in militärische Entscheidungsprozesse zum Nachteil schutzbedürftiger Gemeinschaften und Bevölkerungsgruppen. Derzeit sind eine sinnvolle menschliche Kontrolle, echte Rechenschaftspflicht, Aufsicht und Transparenz dieser Technologien in ihrer gegenwärtigen Form nicht möglich.

Selbst wenn KI-Systeme, die zur Zielerfassung eingesetzt werden, nicht die endgültige Entscheidung zum Töten treffen, laufen sie Gefahr, zu reinen Absegnungsmechanismen für Tötungen in großem Maßstab zu werden, da sie falsche Vorstellungen von Objektivität wecken und Rechenschaftspflicht sowie Sorgfaltspflicht verdrängen können, was letztendlich dazu dienen kann, Massentötungen zu beschleunigen und zu rationalisieren. Die Kombination solcher Systeme mit noch „reibungsloseren“ Techniken der Überwachung, Zielerfassung und Befehlsführung – beispielsweise in Form großer KI-Modelle wie LLMs – automatisiert die Entmenschlichung, indem Fragen von Leben und Tod auf eine einfache Chat-Abfrage reduziert werden. Die Entscheidung, einen anderen Menschen zu töten, hat schwerwiegende moralische und rechtliche Tragweite und darf niemals darauf reduziert werden, die Empfehlungen von KI-Systemen lediglich anzunehmen oder abzulehnen. Wenn Streitkräfte sich auf KI verlassen, um die Zielidentifizierung mit einer solchen Geschwindigkeit und Routinierung zu beschleunigen, dass jede menschliche Überprüfung Gefahr läuft, zu einem bloßen Absegnungsmechanismus ohne sinnvolle menschliche Kontrolle zu werden, kann und wird es häufig zu Massenmorden kommen – unter direkter Verletzung des Vorsorgeprinzips nach dem humanitären Völkerrecht.

Unternehmen tragen die Verantwortung, die Menschenrechte zu achten und davon abzusehen, Menschenrechtsverletzungen und andere Verstöße gegen das Völkerrecht zu verursachen oder dazu beizutragen, einschließlich der materiellen oder finanziellen Unterstützung von Staaten, die internationale Verbrechen begehen. Wie in den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Wirtschaft und Menschenrechte dargelegt, müssen Unternehmen, die sich an solchen Handlungen beteiligen, ihren Beitrag zu den Schäden unverzüglich einstellen. Selbst wenn ein Unternehmen keinen Schaden verursacht oder dazu beiträgt, sondern lediglich damit in Verbindung steht, wird von ihm erwartet, dass es seinen Einfluss nutzt, um ein Ende dieser Verstöße herbeizuführen.

Sobald Unternehmen Militärverträge abgeschlossen haben, verfügen sie möglicherweise nur noch über begrenzten Einfluss darauf, wie ihre Produkte und Dienstleistungen genutzt werden. Dies zeigt sich am Konflikt zwischen Anthropic und der US-Regierung sowie an Berichten, wonach Google und Amazon die Anwendbarkeit ihrer Nutzungsbedingungen in Verträgen mit der israelischen Regierung ausgesetzt haben. Erst am 27. April 2026 unterzeichneten mehr als 560 Google-Mitarbeiter einen offenen Brief an den CEO von Google, in dem sie das Unternehmen dringend aufforderten, der US-Regierung die Nutzung seiner KI-Technologie bei geheimen Militäroperationen zu verweigern.

Technologieunternehmen und ihre Führungskräfte sollten ihre potenzielle Mitschuld in Fällen, in denen ihre Technologien bei Verstößen gegen das Völkerrecht eine Rolle spielen, ernst nehmen, bevor sie diese lukrativen Verteidigungsverträge abschließen, und davon Abstand nehmen, wenn sie eine solche Einschätzung nicht vornehmen können. Darüber hinaus müssen sie auch die Rolle verstehen, die sie bei der Neugestaltung des normativen Rahmens für den Einsatz von KI in Konflikten spielen müssen.

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Allgemein, Waffen & Rüstung Stichworte: AI in the military domain, autonome Waffensysteme, Killer Roboter, Künstliche Intelligenz

13.06.2026

Veteranentag? Wir ehren die Falschen.

Am 21. Juni wird in Berlin der Nationale Veteranentag u.a. mit einem großen Bürgerfest am Reichstagsgebäude gefeiert. Offiziell soll er der „Wertschätzung und Anerkennung“ aktiver und ehemaliger Soldat*innen der Bundeswehr dienen. Die Bundesregierung und die Bundeswehr wollen damit eine neue Veteranenkultur in Deutschland etablieren, orientiert am bekannten „Veterans Day“ in den USA.

Aus Sicht der DFG-VK ist dieser Veteranentag jedoch ein weiterer Schritt in Richtung gesellschaftlicher Militarisierung. Er trägt dazu bei, das Soldatentum wieder als besonders ehrenvolle und vorbildhafte Lebensentscheidung darzustellen und militärische Strukturen tiefer in der Gesellschaft zu verankern. Die Botschaft lautet: Wer Uniform trägt, verdient besondere Anerkennung. Doch eine friedliche Gesellschaft sollte nicht diejenigen in den Mittelpunkt stellen, die für den Krieg ausgebildet werden, sondern diejenigen, die den Mut haben, sich Krieg und Gewalt zu verweigern.

Wir erinnern deshalb an die Menschen, die sich den Kriegen der Mächtigen entzogen haben. An Kriegsdienstverweigerer, Deserteure und all jene, die sich geweigert haben, auf andere Menschen zu schießen. Besonders die Wehrmachtsdeserteure zeigen, was echter Mut bedeutet: Sie widersetzten sich einem verbrecherischen Regime, oft unter Androhung von Haft, Folter oder Tod. Jahrzehntelang mussten sie anschließend um ihre gesellschaftliche Anerkennung innerhalb der Bundesrepublik (von ehem. „Kameraden“ ganz zu schweigen) kämpfen.

Diesen Menschen fühlt sich die DFG-VK verpflichtet. Deshalb verleihen wir jährlich den Ludwig-Baumann-Preis. Er erinnert an den Wehrmachtsdeserteur Ludwig Baumann und würdigt Menschen, die heute den Mut haben, sich der Logik von Krieg, Aufrüstung und Militarisierung entgegenzustellen.

Während Politik und Bundeswehr den Veteranentag als Zeichen der Fürsorge präsentieren, lohnt sich ein Blick auf die Realität. Soldat*innen tragen die Folgen militärischer Einsätze oft ein Leben lang mit sich. Traumatische Erfahrungen, psychische Belastungen, PTBS, körperliche Verletzungen und soziale Probleme gehören für viele Veteran*innen zum Alltag. Statt diese Realität sichtbar zu machen, droht der Veteranentag das Militär zu romantisieren und den Soldatenberuf als normalen oder gar erstrebenswerten Teil gesellschaftlicher Identität darzustellen.

Wer wirklich Verantwortung für ehemalige Soldat*innen übernehmen will, muss über die Folgen militärischer Einsätze sprechen. Über Traumata, über zerstörte Lebensperspektiven und über die Menschen, die nach ihrer Dienstzeit häufig allein gelassen werden.

Der Veteranentag ist deshalb kein Beitrag zum Frieden. Er ist Teil einer Entwicklung, die Militär, Kriegstüchtigkeit und nationale Wehrhaftigkeit wieder stärker ins Zentrum gesellschaftlicher Debatten rückt. Dass in den verteidigungspolitischen Leitlinien ausdrücklich eine „Veteranen- und Gefallenenkultur“ gefordert wird, zeigt die politische Stoßrichtung deutlich.

Wir rufen Friedensgruppen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen dazu auf, den Veteranentag nicht unwidersprochen zu lassen. Organisiert Gegenveranstaltungen, Mahnwachen, kreative Aktionen und Diskussionen. Macht sichtbar, dass es eine andere Form von Mut gibt: den Mut, Nein zu sagen. Den Mut, Befehle zu verweigern. Den Mut, sich gegen Krieg und Militarisierung zu stellen.

Unsere Heldinnen sind nicht die Veteranen der Kriege. Unsere Heldinnen sind die Menschen, die sich weigern, Kriege zu führen.

Wenn ich euch gegen den Veteranentag engagieren möchtet, findet ihr Material bei uns im Shop! Mittelpunkt stellt.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Bundeswehr in Innern, Kriegsdienstverweigerung, Militaristische Traditionspflege, Rekrutierung der Bundeswehr, Umrüstung der Bundeswehr Stichworte: Bundeswehr, Militär, Veteranen, Veteranentag, Zeitenwende

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