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Kriegsdienstverweigerung

11.04.2026

Scharfe Kritik an geplanter Ausreisebeschränkung für junge Männer

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert den mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz aktivierten Paragraphen im Wehrpflichtgesetz, wonach junge Männer im wehrpflichtigen Alter Deutschland nur noch mit Genehmigung für mehr als drei Monate verlassen dürfen, auf das Schärfste.

Breiter bekannt wurde die seit dem 1. Januar 2026 gültige Regelung durch die Berichterstattung der Frankfurter Rundschau. U.a. die DFG-VK kritisierte die Aktivierung von § 3 Abs. 2 zu Friedenszeiten und bei weiterhin ausgesetzter Wehrpflicht bereits in den frühen Versionen des Entwurfs als unverhältnismäßig.

Trotz dieser frühzeitigen Kritik reagierte das Bundesverteidigungsministerium nicht und behielt die Regelung bei. Auch der Bundestag änderte hieran nichts während der parlamentarischen Beratung des Gesetzes.

Auch wenn offiziell noch keine Wehrpflicht besteht, zeigt diese Regelung nach Ansicht der DFG-VK deutlich, wohin die politische Entwicklung geht: hin zu mehr Zwang, Kontrolle und Militarisierung der Gesellschaft.

Das Bundesverteidigungsministerium will nach massiver Kritik eine grundsätzliche Ausnahme von der Genehmgungspflicht durch eine Verwaltungsvorschrift erlassen, zumindest, solange die Wehrpflicht ausgesetzt bleibt.

„Eine so elementare Frage von Grundrechten über Verwaltungsvorschriften zu regeln ist zutiefst problematisch. Die nächste Regierung kann das schnell anders handhaben. So verkommt das Grundrecht auf Reisefreiheit zum Gnadenrecht! Es wird dann den Gerichten überlassen ein schlecht geschriebenes Gesetz zu korrigieren. “ erklärt Yannick Kiesel vom Bundesverband der DFG-VK.

Thomas Carl Schwoerer, Mitglied des BundessprecherInnenkreises der DFG-VK, ergänzt: „Hier wird eine Infrastruktur geschaffen, die die Grundlage für die erwartbare Bedarfswehrpflicht darstellt.“

Die DFG-VK bewertet die Regelung als Teil einer schrittweisen Vorbereitung staatlicher Eingriffsmöglichkeiten im Kontext einer Reaktivierung der Wehrpflicht.

Die DFG-VK geht fest davon aus, dass in den kommenden Jahren eine sogenannte Bedarfswehrpflicht eingeführt wird. In diesem Zusammenhang dürfte der nun diskutierte Paragraph nicht nur bestehen bleiben, sondern dann auch verstärkt zur Anwendung kommen. Die DFG-VK fordert daher:

  • die Streichung des § 3 Absatz 2 WPflG (Wehrpflichtgesetz)
  • den Verzicht auf jede Form der Reaktivierung der Wehrpflicht und andere Zwangsdienste

Die DFG-VK bietet bundesweit Beratung zur Kriegsdienstverweigerung an und stellt mit dem Informationsportal www.verweigern.info umfassende und niedrigschwellige Informationen für Betroffene und Interessierte bereit.

Pressekontakt:
Yannick Kiesel
E-Mail: kiesel@dfg-vk.de
+491578 3452092

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart, 11. März 2026

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kriegsdienstverweigerung, Pressemitteilung Stichworte: Bundeswehr, KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung

31.03.2026

Spende für die Koordination der KDV-Arbeit


Liebe Friedensfreund*innen,

Kriegsdienst ist wieder Thema: 7.691 Menschen haben 2025 einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung gestellt – im Vorjahr waren es noch „nur“ 2.998 KDV-Anträge. Es sind vor allem Zivilist*innen die verweigern (2025 waren das 5.923) aber auch Menschen, die schonmal bei der Bundeswehr waren und daher als Reservist*innen gelten (1.576). Auch einige aktive Soldat*innen legen jedes Jahr die Waffe nieder (192).

Ihnen alle helfen wir dabei ihr Grund- und Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung wahrzunehmen, getreu dem Motto: Stell dir vor, es ist Krieg – und keiner geht hin. Daher unterstützen wir nicht nur Menschen in und aus Deutschland, sondern auch aus allen anderen Ländern bei der Verweigerung.

Mittlerweile haben wir – auch dank der Spenden zu Weihnachten – ein bundesweites Netzwerk aus mehreren hundert ehrenamtlichen KDV-Berater*innen aufgebaut. Unsere zentrale Website www.verweigern.info hatte in den ersten zwölf Monaten ihres Bestehens über 930.000 Aufrufe. Über 50.000 Flugblätter zur Kriegsdienstverweigerung haben wir schon drucken lassen. Hinzu kommen weitere Materialien wie Erklärposter und Aufkleber, um junge Menschen auf ihr Recht auf KDV aufmerksam zu machen. Wir sind die zentrale Anlaufstelle für Hilfesuchende – und wenn der neue Wehrdienst absehbar erst einmal zu einer Wehrpflicht wird, werden die Anfragen an uns noch weiter zunehmen.

Um unsere aktuelle KDV-Arbeit zu koordinieren und auszubauen würden wir gerne Clara Meier anstellen, wofür wir finanzielle Hilfe brauchen. Zudem wollen wir einige juristische Fragen rund um den neuen Wehrdienst klären: Ist das neue Gesetz überhaupt rechtens? Hilf uns zu helfen! Mehr zu unseren beiden aktuellen Spendenthemen findest du weiter unten.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und eine schöne Osterzeit,

Ralf Buchterkirchen (Bundeskassierer der DFG-VK)


Kriegsdienstverweigerungsarbeit koordinieren – Clara anstellen!

Stichwort: Clara
Spendenziel: 25.000 Euro

Clara Meier wurde 1999 in Berlin geboren, hat Politikwissenschaften in Nancy (Frankreich) studiert und ist gerade dabei, Theatertherapie in Nürtingen zu studieren – sie will Theater als Werkzeug in der Friedensarbeit nutzen. Sie hat unter anderem an Trialogen zwischen Palästinenser*innen, Israelis und Deutschen teilgenommen und möchte im Feld des Peacebuilding arbeiten.

Seit letztem Jahr beschäftigt sie sich intensiv mit Kriegsdienstverweigerung, war im Sommer auf unserem ersten KDV-Kongress, hat eine Schulung zur KDV-Beraterin gemacht und selbst schon einige Menschen bei ihrer Verweigerung begleitet.

Unser Bundesausschuss hat Clara gewählt, um sie auf Basis einer 15 Stunden/Woche einzustellen, damit sie die KDV-Arbeit unseres Verbands koordiniert: In unserer bundesweiten KDV-Arbeitsgruppe sind mittlerweile knapp 200 Berater*innen aktiv, die etwa zu neuen Gesetzeslagen und der Verwaltungspraxis auf dem Laufenden gehalten werden müssen. Auch weitere Berater*innen soll Clara ausbilden, für die Presse als Expertin zu dem Thema zur Verfügung stehen, bei jungen Menschen dafür werben, den Kriegsdienst rechtzeitig zu verweigern und dazu auch selbst Beratungen durchführen. Die Fähigkeiten dafür bringt Clara mit! Jetzt müssen wir nur noch das Geld zusammenbekommen, um sie – erstmal für ein Jahr – anstellen zu können. Dafür brauchen wir deine Hilfe!



Das neue Wehrdienstgesetz – Rechtsfragen klären!

Stichwort: Rechtsfragen
Spendenziel: 6.000 Euro

Welche Konsequenzen hat für junge Männer, wenn sie das Ausfüllen des Bundeswehr-Fragebogens mit Verweis auf die heutige Geschlechtergerechtigkeit verweigern? Immerhin ist das Ausfüllen des Fragebogens für Männer – im Gegensatz zu Frauen – verpflichtend. Und was ist, wenn man heute die Musterung verweigert? Ist das ganze neue Wehrdienstgesetz überhaupt rechtens? Immer wieder kommen – teils grundlegende – juristische Fragen im Zusammenhang mit dem neuen Wehrdienst und der Kriegsdienstverweigerung auf. Dazu berät uns David Werdermann, ein junger Rechtsanwalt aus Berlin – und mittlerweile einer der bundesweiten Experten in diesen Fragen. In der Debatte um das neue Gesetz hat er bereits zwei umfangreiche Studien verfasst. Nun steht er uns für juristische Spezialfragen zur Verfügung. Da die Klärung oft aufwendig ist, gehen sie weit über das ehrenamtliche politische Engagement hinaus. Daher sammeln wir nun Spenden, um die juristische Arbeit gegen den Wehrdienst und für Kriegsdienstverweigerung zu ermöglichen.






Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Spendenaufruf Stichworte: Kriegsdienstverweigerung, Spendenaktion, Spendenaufruf, Wehrdienst

15.01.2026

Neuer Höchststand! Steigende Kriegsdienstverweigerungen zeigen wachsende Ablehnung von Zwangsdiensten

Hinweis: Eine Nachfrage beim Bundesamt für Personalmanagement der Bundeswehr ergab, dass bis November 2025 sogar 6.739 KDV-Anträge bei ihnen eingegangen sind – noch nicht alle wurden an das zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) weitergeleitet. In unserer folgenden Pressemeldung werden nur die Zahlen der KDV-Anträge genannt, die nach einer absolvierten Musterung bereits beim BAFzA zur Entscheidung vorliegen.

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sieht sich durch aktuelle Medienberichte deutlich bestätigt: Laut einem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ ist die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung innerhalb kurzer Zeit um mehr als 70 Prozent gestiegen. Für die DFG-VK ist dies ein klares gesellschaftliches Signal gegen die politische Debatte um die Wiedereinführung oder Ausweitung von Wehr- und Zwangsdiensten.

„Diese Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache“, erklärt Marius Pletsch, Bundessprecher der DFG-VK. „Immer mehr Menschen – insbesondere junge – wollen nicht Teil militärischer Strukturen werden und lehnen es ab, zum Dienst an der Waffe gezwungen zu werden.“ Die steigenden Verweigerungszahlen seien keine Randerscheinung, sondern Ausdruck einer tiefen Verunsicherung und eines wachsenden Unbehagens angesichts zunehmender Militarisierung. Die Zahlen bilden zudem nur einen Teil der Realität ab, da viele Anträge bei der Bundeswehr hängen, da sie ungediente Antragsstellende mustert und erst nach dem Musterungsergebnis die Anträge an das eigentlich zuständige Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben weiterleitet.

Die DFG-VK kritisiert, dass die Bundesregierung trotz dieser Entwicklung weiter an Konzepten festhält, die faktisch auf eine neue Wehrpflicht hinauslaufen. Statt die steigende Zahl von Verweigerungen ernst zu nehmen, werde versucht, junge Menschen frühzeitig an die Bundeswehr zu binden und gesellschaftlichen Druck aufzubauen.

„Das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung ist ein hohes Gut“, betont Ralf Buchterkirchen, ebenfalls Bundessprecher der DFG-VK. „Es darf weder ausgehöhlt noch bürokratisch erschwert werden.“ Die DFG-VK weist darauf hin, dass viele Betroffene aktuell unsicher seien, welche Rechte sie haben und wie ein Verweigerungsantrag gestellt werden kann. Genau hier setzt die DFG-VK mit Beratungsangeboten und Informationsportalen, wie www.verweigern.info, an. Die Website verzeichnete im Jahr 2025 über 850.000 Zugriffe.

Aus Sicht der DFG-VK zeigt der starke Anstieg der Verweigerungsanträge vor allem eines: Sicherheit lässt sich nicht durch Zwang, Aufrüstung und Militarisierung schaffen. „Was wir brauchen, sind Investitionen in zivile Konfliktbearbeitung, soziale Sicherheit und eine aktive Friedenspolitik – nicht neue Formen der Wehrpflicht“, so Marius Pletsch.

Die DFG-VK fordert die Politik auf, die Signale aus der Gesellschaft ernst zu nehmen, auf weitere Schritte in Richtung Zwangsdienste zu verzichten und stattdessen das Recht auf Kriegsdienstverweigerung zu stärken.

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer
E-Mail: office@dfg-vk.de 
+49176 23575236

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 15. Januar 2026

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kriegsdienstverweigerung, Pressemitteilung Stichworte: Bundeswehr, KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung

05.12.2025

Spende gegen den neuen Kriegsdienst


Liebe Friedensfreund*innen,

es sind erschreckende Zeiten: Der Krieg in der Ukraine fordert täglich neue Opfer und an den Grenzen zwischen Russland und der NATO könnte es jederzeit zur Eskalation kommen. In Deutschland herrscht nahezu eine Kriegshysterie – die deutsche Armee kann unendlich aufrüsten und nun soll sogar die Wehrpflicht wieder eingeführt werden!

Wir halten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen: Wir „bearbeiten“ Politiker*innen in den Parlamenten, haben im Oktober bei großen Demonstrationen zehntausende Menschen gegen die Aufrüstung auf die Straße gebracht und helfen jungen Menschen, Reservist*innen und aktiven Soldat*innen wieder massenhaft bei der Kriegsdienstverweigerung (KDV)!

Bereits in den letzten Jahren haben wir wieder ein Netz aus ehrenamtlichen KDVBerater*innen aufgebaut: DFG-VK-Mitglieder, die Menschen (vor allem junge Erwachsene aber auch besorgte Eltern) Fragen zum bevorstehenden „neuen Wehrdienst“ beantworten und ihnen beim Stellen eines Verweigerungsantrags helfen.

Wenn die Armee ab 2026, wie Anfang Dezember vom Bundestag beschlossen, Fragebögen an junge Menschen verschickt und ab Juli 2027 wieder Zwangsmusterungen junger Männer durchführt, wird der Ansturm auf unsere Beratung noch größer werden. Daher wollen wir unser Netzwerk stärken – und brauchen dafür deine Unterstützung!

Werde in dem Bereich aktiv oder unterstütze die KDV-Arbeit finanziell! Um Menschen auch in der Fläche des Landes zu erreichen, planen wir für nächstes Jahr eine KDV-Tour mit unserem Friedensfahrzeug. Auch um das zu realisieren brauchen wir Unterstützung! Mehr Informationen über beide Spendenprojekte findest Du auf dem Infoblatt.

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit! Wir wünschen dir eine gute Adventszeit!

Ralf Buchterkirchen (Bundeskassierer der DFG-VK)


Kriegsdienstverweigerungsberatung stärken – Netzwerk ausbauen!

Stichwort: KDV-Beratung
Spendenziel: 6.000 Euro

Im Mai dieses Jahres hatte unsere Info-Website zu Kriegsdienstverweigerung – www.verweigern.info – 25.000 Aufruf, im August waren es schon 55.000 und im September sogar über 125.000 Aufrufe! Gleichzeitig gibt es zahlreiche E-Mail-Anfragen an unsere ehrenamtlichen Berater*innen: In fast jedem Bundesland gibt es mittlerweile DFG-VK-Mitglieder, die Fragen zum „neuen Wehrdienst“ beantworten und Tipps für Verweigerungsanträge geben.

Da die Zahl der Anfragen absehbar steigen wird, müssen wir unser Beratungsnetzwerk massiv verstärken: Wenn Du Lust hast einzusteigen, melde Dich (verweigerung@dfg-vk.de)! Um weitere Schulungen durchführen zu können, einen KDV-Kongress zu organisieren und Materialien zu erstellen, brauchen wir außerdem finanzielle Unterstützung.

Junge Menschen, ihre Eltern aber auch ehemalige und sogar aktive Soldat*innen haben große Sorgen – wir helfen ihnen dem Zwang zum Dienst an der Waffe zu entgehen oder aus der Armee auszutreten. Hilf dabei! Werde in der KDV-Beratung aktiv und/oder unterstütze das Engagement durch Deine Spende!



KDV-Mobil-Touren – Aufmerksam machen auf Kriegsdienstverweigerung!

Stichwort: KDV-Tour
Spendenziel: 9.000 Euro

Auch wenn das Thema gerade viel in den Medien ist: Viele junge Menschen wissen nicht, dass man den von der Regierung geplanten „neuen Wehrdienst“ verweigern kann. Es gibt heute keine „Kriegsdienstverweigerungskultur“ mehr, so wie es sie früher einmal gewesen ist. Ja, viele junge Menschen kennen nicht Mals mehr das Wort „Kriegsdienst“, sondern lediglich „Wehrdienst“ oder „Wehrpflicht“.

Das wollen wir ändern; uns sichtbar machen; junge Menschen aufklären und sie für KDV gewinnen!

Dazu wollen wir im nächsten Jahr unser Friedensmobil mit seinem über 5 Meter großen zerbrochenen, aufblasbaren Gewehr auf Tour durch die Republik schicken. In so vielen Städten wie möglich soll es Infostände samt direktem Beratungsangebot geben.

Auch das kostet Geld – etwa der Betrieb des Friedensmobils und (wenn es nicht privat geht) die Unterbringung unseres Fahrers Franzi (Foto). Daher sind wir zur Realisierung der Touren auf Spenden angewiesen: Mit 150 Euro können wir für einen Tag die Kosten decken. Unser Ziel ist es bis Mitte des Jahres an 60 Orten KDV-Aktionen durchzuführen! Du kannst die Tour mit einer Spende auch zu Dir holen – nimm dazu Kontakt zu Franzi auf (fgr@dfg-vk.de).

Hilf dabei, die KDV-Tour Realität werden zu lassen und so viele Menschen wie möglich auf die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung aufmerksam zu machen!



Große Proteste: Viele Aktionen – wie hier zur ersten Lesung des sogenannten Wehrdienstmodernisierungsgesetzes – wären ohne unser Transportfahrzeug und unseren Fahrer Franzi (rechts im Bild) nicht möglich.


Spenden Weihnachten 2022


Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus Stichworte: Friedensbulli, Kriegsdienstverweigerung, Spendenaktion, Spendenaufruf, Wehrdienst

02.12.2025

Schulstreik und weitere Aktionen am 5. Dezember

Am 5. Dezember 2025 rufen Schülerinnen und Schüler zu einem bundesweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf – und viele tausend Jugendliche machen mit. Hintergrund ist die geplante Wiedereinführung der Wehrpflicht: An dem Tag soll im Bundestag über das entsprechende Gesetz abgestimmt werden.

Mit dem Schulstreik wollen junge Menschen ein klares Zeichen setzen gegen Zwangs­dienst, Militarisierung und die Einschränkung individueller Lebensplanung. Viele sehen in der Rückkehr zur Wehrpflicht nicht nur eine sicherheitspolitische, sondern eine fundamentale gesellschaftliche Entscheidung – und sie wollen aktiv mitentscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll.

Wir unterstützen die Proteste aktiv. Bereits in den letzten Monaten haben wir gegen die Wehrdienstpläne der Bundesregierung protestiert, vor dem Verteidigungsministerium symbolisch Erfassungsbögen geschreddert und deutlich gemacht, dass wir Zwangsdienste für unvereinbar mit einer freien, demokratischen Gesellschaft halten. An den dezentralem Schulstreik-Aktionen am 5. Dezember beteiligen sich zahlreiche Orts- und Regionalgruppen unseres Verbands.

In Berlin werden wir zusätzlich am 5. Dezember mit weiteren Organisationen am Morgen (8.30 Uhr) vor dem Bundestag gegen die Einführung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetzes, wie es offiziell heißt, protestieren, bevor ab Mittags auch dort die Schulstreik-Aktionen von uns unterstützt werden.

Wir stehen solidarisch mit den Jugendlichen, die für Frieden, Selbstbestimmung und eine demokratische Gesellschaft eintreten. Insbesondere alle jungen Menschen ab dem Jahrgang 2008 rufen wir schon jetzt zur Kriegsdienstverweigerung auf – und begleiten sie bei dem Ablauf. Alle Informationen dazu gibt es auf: www.verweigern.info

Kategorie: Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis Stichworte: KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Wehrdienst, Wehrpflicht

26.11.2025

Zunehmende Hürden bei der Kriegsdienstverweigerung

Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) wird gerade mit Anfragen zur Kriegsdienstverweigerung überflutet. Bereits in den letzten Monaten hat sie tausende Menschen beraten und bei ihren KDV-Verfahren begleitet. Die Bundeswehr baut jedoch zunehmend Hürden für die Verweigerung auf, bemängelt die Organisation.

„Bislang musste man ein Anschreiben, einen tabellarischen Lebenslauf und die Verweigerungsbegründung bei der Bundeswehr einreichen“, erklärt Michael Schulze von Glaßer, Geschäftsführer der DFG-VK: „Seit wenigen Wochen verlangen die zuständigen ‚Karrierecenter‘ der Bundeswehr auch noch eine Kopie des Personalausweises – teilweise sogar der Geburtsurkunde“, bemängelt Schulze von Glaßer. „Da werden Hürden erhöht“, kritisiert der Friedensaktivist das Militär.

Die Organisation hat mittlerweile ein ganzes Netz an ehrenamtlichen Berater*innen aufgebaut und bietet mit www.verweigern.info eine Website mit aktuellen Informationen zur Kriegsdienstverweigerung an: „Wir rufen alle ab dem 1. Januar 2008 geborenen Männer dazu auf den neuen Wehrdienst schon jetzt zu verweigern“, so Schulze von Glaßer. Dann müssten sich die jungen Menschen zwar freiwillig mustern lassen, ab 2027 sollen diese laut den aktuellen Plänen der Bundesregierung aber sowieso zwangsgemustert werden.

Wer nach der Musterung als „untauglich“ eingestuft wird, ist vom Kriegsdienst befreit. Wer als „tauglich“ eingestuft wird, dessen KDV-Antrag wird bearbeitet: „Aktuell ist die Chance auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer hoch“, berichtet der DFG-VK Geschäftsführer über die Erfahrungen der Berater*innen in seinem Verband. Gleichzeitig melden die Berater*innen zunehmend lange Wartezeiten für Musterungen, mitunter bis zu sechs Monaten. „Solche Verzögerungen dürfen jedoch nicht dazu führen, dass junge Menschen an der Ausübung ihres Grund- und Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung gehindert werden“, betont Michael Schulze von Glaßer von der DFG-VK.

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): +4917623575236, svg@dfg-vk.de

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart 26. November 2025

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pressemitteilung Stichworte: KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Wehrdienst, Wehrpflicht

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