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Kriegsdienstverweigerung

17.10.2025

Aufruf zur Aktionswoche zum Schutz von Verweigerer*innen

Schutz und Asyl für alle Kriegsdienstverweigerer*innen – weltweit!
Aktionswoche zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember 2025 – Aufruf zu dezentralen Aktionen vom 8. bis zum 14. Dezember 2025.

Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Weltweit toben bewaffnete Konflikte, die unermessliches Leid verursachen – mit hunderttausenden Toten, Verwundeten und Millionen Geflüchteten. In vielen Ländern stehen Menschen unter massivem Druck, sich an Kriegen zu beteiligen, obwohl sie den Kriegsdienst ablehnen. Sie wollen nicht töten – und nicht für politische Interessen sterben. Doch statt Schutz zu erhalten, droht ihnen Repression, Gefängnis oder sogar die Todesstrafe.

Kriegsdienstverweigerung ist ein international anerkanntes Menschenrecht! Es darf nicht sein, dass dieses Grundrecht durch autoritäre Staaten, militarisierte Regime oder auch demokratische Länder missachtet wird.

  • Wir fordern von allen Regierungen weltweit: Beenden Sie die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen sofort!
  • Wir fordern von der Europäischen Union und der Bundesregierung: Öffnen Sie die Grenzen für alle, die sich dem Kriegsdienst aus Gewissensgründen entziehen! Gewähren Sie ihnen Schutz, Aufenthalt und Asyl – unabhängig davon, aus welchem Land sie fliehen!

Dafür organisieren wir in der Woche vor dem „Internationalen Tag der Menschenrechte“ – vom 8. bis zum 14. Dezember 2025 – Kundgebungen, Demonstrationen, Mahnwachen und kreative Aktionen an verschiedenen Orten: vor Regierungseinrichtungen, vor EU-Vertretungen, an Denkmälern für Deserteure oder an symbolischen Orten des Widerstands. Wir zeigen: Kriegsdienstverweigerung ist kein Verbrechen – sondern ein Akt der Menschlichkeit!             

#ObjectWarCampaign #StandWithObjectors         

Wer wir sind     
Wir sind ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen, das sich mit allen Menschen solidarisiert, die sich gegen Krieg, Militarisierung und Gewalt einsetzen. Unsere Aktionen stehen allen offen, die für Menschenrechte, Frieden und Gerechtigkeit eintreten. Nationalistische und antidemokratische Gruppen haben bei uns keinen Platz.

Initiiert von: Connection e.V., Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Pax Christi Deutschland, Bund für Soziale Verteidigung.

Kontakt: Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Anti-Militarisierung, Kriege & Konflikte, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis Stichworte: KDV, Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Object War, Wehrdienst, Wehrpflicht

14.10.2025

Aktion: Wehrdienst schreddern!

Am 16. Oktober findet im Bundestag – nach einigen Verzögerungen aufgrund von Streitigkeiten zwischen CDU/CSU und SPD – die 1. Lesung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) statt. Laut dem bereits vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf sollen nicht nur alle jungen Menschen Werbebriefe von der Armee erhalten (und junge Männer gezwungen werden einen Fragebogen auszufüllen), auch eine neue Wehrerfassung, Wehrüberwachung und die Zwangsmusterung junger Menschen sind geplant. Das nehmen wir nicht hin!

Wir fordern die Bundesregierung – und insbesondere die SPD – auf die Wehrdienstpläne zu stoppen! Weitere Aufrüstung wird nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern nur in einer teuren und gefährlichen Aufrüstungsspirale münden.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen rufen wir zu einer Fotoaktion mit Kundgebung auf. Bei der Fotoaktion werden wir DIN-A0-Versionen des Gesetzestexts und der Bundeswehr-Anschreiben in einem großen Gartenhäcksler schreddern. Dazu werden wir passende Schilder und Transparente halten. Außerdem wird ein großes – etwa 4 Meter hohes – aufgeblasenes zerbrochenes Gewehr aufbauen.

Als Redner*innen treten auf (Stand 13. Oktober 2025):

  • David Werdermann (Jurist, der dieses Gutachten (PDF) verfasst hat)
  • Jona Dörr (JUSOS)
  • Daniel Lücking (DFG-VK, ehemaliger Bundeswehr-Soldat)
  • Margarita Kavali (linksjugend [‘solid])
  • Paul Schürholz („Nein zur Wehrpflicht“, Berlin)
  • Greenpeace Jugend

Wir freuen uns auf eine bunte und laute Versammlung gegen die Reaktivierung des Wehrdiensts!

Mach mit und komm zur Kundgebung am 16. Oktober 2025 um 9 Uhr (wir sind schon ab 8.30 Uhr vor Ort und bauen auf) zwischen Paul-Löbe-Haus und Reichstagsgebäude (Paul-Löbe-Allee, 10557 Berlin)!

Die Aktion wird organisiert und durchgeführt von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, den Naturfreunden Deutschlands, der IDK, der IPPNW, der Berliner VVN-BdA und pax christ Deutschland

Unsere Aktion findet trotz des Streits in der CDU/CSU-SPD-Koaltion wie geplant (und hier beschrieben) am Donnerstag statt (da auch die Lesung im Bundestag stattfindet)!

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Verweigern, Wehrdienst, Wehrpflicht

28.08.2025

Stellungnahmen zum Wehrdienst-Gesetz

Das vom Bundeskabinett am 27. August 2025 beschlossene Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) gibt es hier als PDF. Und hier (PDF) eine Synopse aus bestehendem und neuen Gesetzestext. Zum Gesetz haben verschiedene Organisationen inhaltlich und rechtlich Stellung genommen:

  • Stellungnahme der EAK/AGDF (PDF)
  • Stellungnahme des Bundesjugendrings (PDF)
  • Stellungnahme der DFG-VK (PDF)
  • Stellungnahme der AWO (PDF)
  • Stellungnahme des DRK (PDF)
  • Stellungnahme der Caritas (PDF)
  • Stellungnahme der BAGFW (PDF)


Foto: IPPNW

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Verweigern, Wehrdienst, Wehrpflicht

27.08.2025

Protest gegen Einführung der Wehrpflicht

Mit einer gemeinsamen Aktion haben die DFG-VK und die Greenpeace Jugend heute vor dem Verteidigungsministerium gegen die Musterungspläne der Bundesregierung protestiert – diese lenken von echten Sicherheitslösungen ab.

Mit einem fünf Quadratmeter großen Banner mit der Aufschrift „Wir wollen nicht in unsere Zukunft marschieren“ protestiert die Greenpeace Jugend heute gemeinsam mit der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner:innen (DFG-VK) vor dem Verteidigungsministerium gegen eine absehbare Wiedereinführung
der Wehrpflicht. Die DFG-VK vernichtet dabei mit einem Schredder symbolisch den Erfassungsfragebogen und hält ein Banner mit der Aufschrift „Wehrdienst schreddern“. Bei der anschließenden Kundgebung sprechen Vertreter:innen beider Organisationen und machen deutlich, warum eine Rückkehr zur Wehrpflicht der falsche Weg ist.

In der heutigen Kabinettssitzung soll der Entwurf zur Änderung des Wehrpflichtgesetzes beschlossen werden. Die Bundesregierung plant, künftig alle Männer eines Jahrgangs anzuschreiben und zu mustern. Sollte der kalkulierte Personalbedarf über den freiwilligen Wehrdienst nicht erreicht werden, sieht das Gesetz die Rückkehr zur Wehrpflicht vor. Kritikerinnen und Kritiker fürchten mit diesem wahrscheinlichen Schritt gravierende Folgen für die Freiheit junger Menschen. „Dieses Gesetz ist nichts anderes als die Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die Hintertür“, sagt Barbara Happe, Greenpeace-Expertin für Abrüstung und Frieden. „Es ist sicherheitspolitisch nicht notwendig und greift in fundamentale Grundrechte junger Menschen ein.”

Beide Organisationen halten eine neuerliche Wehrpflicht sicherheitspolitisch für nicht notwendig. Die NATO ist Russland auch bezogen auf die Zahl an Soldat:innen und Reservist:innen überlegen, was eine Greenpeace-Studie aus dem vergangenen Jahr zeigt. Statt über Zwangsdienste zu debattieren, sollten strukturelle Defizite bei der Bundeswehr, etwa bei Ausbildung, Führung und Attraktivität, behoben werden. Dadurch ließe sich auch die hohe Abbruchquote von rund 25 Prozent bei freiwillig Wehrdienstleistenden senken.

„Statt eines Zwangsdienstes, der die Aufrüstungsspirale nur noch weiter ankurbelt, braucht es kurz- und vor allem langfristige Bemühungen für Sicherheit und Abrüstung in Europa“, so Michael Schulze von Glaßer, politischer Geschäftsführer der DFG-VK. Aufrüstung binde Ressourcen, die dringend für Klimaschutz und Armutsbekämpfung benötigt würden, und verschärfe die globalen Spannungen, anstatt sie abzubauen: „Wir müssen endlich friedensfähig werden“, fordert Michael Schulze von Glaßer.

Gemeinsame Pressemitteilung von DFG-VK und Greenpeace, Stuttgart/Hamburg 27. August 2025

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Barbara Happe (Greenpeace):
bhappe@greenpeace.org

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Verweigern, Wehrdienst, Wehrpflicht

21.08.2025

Aktion: Wehrdienst schreddern!

Am 27. August 2025 will das CDU/CSU- und SPD-Kabinett bei einem Treffen im Bundesministerium der Verteidigung über das Gesetz zur Reaktivierung des Wehrdienstes beraten und abstimmen: Damit sollen nicht nur alle jungen Menschen Werbebriefe von der Armee erhalten (und junge Männer gezwungen werden einen Fragebogen auszufüllen), auch eine neue Wehrerfassung, Wehrüberwachung und die Zwangsmusterung junger Menschen sind geplant. Das nehmen wir nicht hin!

Wir fordern die Bundesregierung – und insbesondere die SPD – auf die Wehrdienstpläne zu stoppen! Weitere Aufrüstung wird nicht zu mehr Sicherheit führen, sondern nur in einer teuren und gefährlichen Aufrüstungsspirale münden.

Um unserer Forderung Nachdruck zu verleihen rufen wir zu einer Fotoaktion mit Kundgebung auf. Bei der Fotoaktion werden wir DIN-A0-Versionen des Gesetzestexts und der Bundeswehr-Anschreiben in einem großen Gartenhäcksler schreddern. Dazu werden wir passende Schilder und Transparente halten.

Als Redner*innen treten auf (Stand 25. August 2025):

  • Simon David Dressler (Aktivist und Influencer, TikTok)
  • Lisa Pfitzmann, jugendpolitische Sprecherin für Linksjugend [’solid] im Parteivorstand von Die Linke
  • David Werdermann (Jurist)
  • Ronja Fock, Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“
  • Naira und Martha, Greenpeace-Jugend

Wir freuen uns auf eine bunte und laute Versammlung gegen die Reaktivierung des Wehrdiensts!

Mach mit und komm zur Kundgebung am 27. August 2025 um 9 Uhr (wir sind schon ab 8 Uhr vor Ort und bauen auf) vor dem Haupteingang des Bundesministeriums der Verteidigung (Stauffenbergstraße 18, 10785 Berlin)!

Die Aktion wird organisiert und durchgeführt von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, den Naturfreunden Deutschlands, der IDK, der IPPNW, der Berliner VVN-BdA und pax christ Deutschland

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienst, Kriegsdienstverweigerung, Verweigern, Wehrdienst, Wehrpflicht

18.07.2025

Trauer um Rudi Friedrich

Wir sind geschockt vom plötzlichen Tod unseres Mitstreiters Rudi Friedrich. Wie wir erfahren haben verunglückte Rudi am vergangenen Montag bei einer Wanderung am Comer See in Italien. Mit ihm verliert nicht nur die internationale Bewegung für Kriegsdienstverweigerung einen der wichtigsten Mitstreiter, sondern viele von uns auch einen Freund.

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ab Februar 2022 haben wir nochmal enger mit Rudi als Geschäftsführer von Connection e.V. für Schutz und Asyl für Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen aus Russland, Belarus und auch der Ukraine zusammengearbeitet. Mit ihm haben wir fast 50.000 Unterschriften für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung gesammelt und an die Europäische Kommission übergeben. Zudem haben wir gemeinsam zahlreiche Aktionen organisiert, um auf das Thema aufmerksam zu machen – im Dezember vergangenen Jahres etwa eine Demonstration zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg und diesen Mai ein Konzert für die fehlenden Deserteur*innen vor dem Brandenburger-Tor in Berlin. In den letzten Wochen begannen wir mit den Planungen zum „Internationalen Tag der Menschenrechte“ im Dezember.

Doch nicht nur innerhalb Deutschlands war Rudi ein wichtiger politischer Akteur: Durch seine jahrzehntelange Arbeit für Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen in unzähligen Ländern war er international so gut vernetzt wie kaum jemand anderes aus der Friedensbewegung. Rund um den Globus kannte er Menschen, die sich widersetzten eine Waffe gegen andere Menschen zu erheben, unterstützte sie und verband sie miteinander. Rudis Verlust ist kaum zu ermessen.

Seinen Angehörigen wünschen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft und stehen in Gedanken an ihrer Seite.

Rudi, Du wirst uns unendlich fehlen.

Der Bundesverband der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen, Stuttgart am 18. Juli 2025

Kategorie: Anti-Militarisierung, Kriegsdienstverweigerung, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis Stichworte: Kriegsdienstverweigerung

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