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Mittelstreckenwaffen

16.09.2026

Landtagswahl 2026 in MV: Das sagen die Parteien zu unseren friedenspolitischen Wahlprüfsteinen

Am 20. September 2026 wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Für die DFG-VK Mecklenburg-Vorpommern ist das Anlass, genauer hinzuschauen: Welche friedenspolitischen Positionen vertreten die Parteien, die zur Wahl antreten?

Wir haben den Parteien neun Wahlprüfsteine geschickt. Dabei geht es unter anderem um Rüstungsproduktion und militärisch genutzte Flächen in Mecklenburg-Vorpommern, die Wehrpflicht, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung, die Präsenz der Bundeswehr an Schulen, Friedenserziehung und Zivilklauseln an Hochschulen. Außerdem haben wir nach sozialen Perspektiven im ländlichen Raum und der Gefahr durch rechtsradikale Kräfte gefragt.

Geantwortet haben SPD, Die Linke, FDP, BSW, KPD, FREIE WÄHLER Mecklenburg-Vorpommern, die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (Tierschutzpartei) und Die PARTEI.

Alle Antworten der Parteien findet ihr hier in unseren Wahlprüfsteinen:

wahlprüfsteine-landtagswahl-2026-dfg-vk-mv-antworten-der-parteienHerunterladen

Danke an alle Ehrenamtlichen der DFG-VK in Mecklenburg-Vorpommern, die sich auf die Suche nach Antworten bei den Parteien begeben habe.

Alle demokratischen Parteien, die hier nicht aufgeführt sind, haben unsere Fragen nicht beantwortet. Alle nicht demokratischen Parteien wurden von uns nicht gefragt. 

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. pol. Geschäftsführer):
kiesel@dfgvk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Atomwaffen, friedensfähig, Hyperschallwaffen, Mittelstreckenwaffen

10.09.2026

PM: Unzwingbar: K.I.Z, Disarstar und Co. spielen bei „unzwingbar“-Kundgebung gegen Wehrpflicht

Großkundgebung am 2. Oktober 2026 in Berlin

Was: Großkundgebung „unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“
Wann: 2. Oktober, 16 bis ca. 20 Uhr
Wo: Brandenburger Tor, Berlin
Wer: Mit Musik von K.I.Z, Disarstar, Guterzogene Asis, Fruchtiger Beigeschmack, I´m DMA, Skuff Barby u.a. sowie Reden von Laetitia Malotka (IPPNW-Medizinstudierende) und Jürgen Grässlin (Bundessprecher DFG-VK). Weitere Gäste werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben.

(Die Künstler*innen und Redner*innen können für Interviews angefragt werden.)

Am 2. Oktober wird der Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin zur Bühne des friedenspolitischen Protests. Unter dem Motto „unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ rufen Künstler*innen, Friedensorganisationen und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu einer Großkundgebung auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmer*innen.

Mit dabei bei diesem einzigartigen Kultur- und Politevent sind K.I.Z, der Hamburger Rapper Disarstar, die Techno-Tekk-Combo Guterzogene Asis, die Münchner Indie-Jazz-Band Fruchtiger Beigeschmack und viele andere. Sie alle stellen sich nicht nur musikalisch hinter die Botschaft: gegen die drohende Wiedereinführung einer Wehrpflicht, Aufrüstung und Kriegsrhetorik!

Doch nicht nur Künstler*innen stellen sich gegen Zwangsdienst und Rüstungswahn. Von der Schulstreikbewegung über Kriegsdienstverweigerer bis hin zu Vertreter*innen der Zivilgesellschaft sind eindringliche Redebeiträge angekündigt. Die Veranstaltung versteht sich als sichtbares Zeichen des Widerstands gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft – und reiht sich ein in die Aktionen, die vom überparteilichen Schulstreikbündnis gegen die Wehrpflicht getragen werden.

Den überregionalen Auftakt bildet dann auch der bundesweite Schulstreik am 25. September. Die Berliner Großkundgebung am 2. Oktober setzt eine Woche später den Protest energisch fort und liefert den Startschuss für ein Wochenende vielfältiger friedenspolitischer Aktivitäten. Sie verleiht mit der zentralen Großkundgebung den friedenspolitischen Forderungen ein kraftvolles, sichtbares Gesicht.

„unzwingbar“ trägt den Unwillen der jungen Menschen auf die Straße, sich am Aufrüstungswahn und der zunehmenden Militarisierung der Gesellschaft zu beteiligen, die von der Bundesregierung vorangetrieben werden. Wir sagen Nein zu Krieg und Zwangsdienst.

Forderungen der Kundgebung „unzwingbar“ am 2. Oktober 2026 in Berlin:

  • Keine Reaktivierung der Wehrpflicht!
  • Keine Rekrutierung von Minderjährigen durch die Bundeswehr!
  • Bundeswehr raus aus den Schulen, Universitäten und der Forschung!
  • Vollumfängliche Anerkennung der Kriegsdienstverweigerung als Menschenrecht und Asylgrund für Menschen weltweit!
  • Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales statt für Aufrüstung und Krieg!

Es rufen auf: die Friedensorganisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben gemeinsam mit Attac, Medico International, Naturfreunde Deutschlands, der DGB-Jugend, der DIDF-Jugend, dem Internationalen Jugendverband (IJV) sowie Aktiven der Schulstreiks gegen Wehrpflicht. Unterstützt wird das Event von zahlreichen weiteren Verbänden wie z.B. Connection e.V., Sea-Watch, der Naturschutzjugend, Greenpeace und pax christi.

Mehr Informationen: www.unzwingbar.de

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. pol. Geschäftsführer):
kiesel@dfgvk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Atomwaffen, friedensfähig, Hyperschallwaffen, Mittelstreckenwaffen

31.08.2026

Kampagne „Friedensfähig“ kritisiert Mittelstreckenwaffen-Pläne der Bundesregierung

Bonn, 26. August 2026 – Am 23. August 2026 wurden Details über die Pläne des Verteidigungsministeriums bekannt. Wie Politico berichtete, sollen in den kommenden Jahren 12 Mrd. € in die Entwicklung und Beschaffung von landgestützten Mittelstreckenwaffen fließen. Der Großteil, etwa 9 Mrd. €, ist für Hyperschallwaffen eingeplant, die bis Mitte der 2030er Jahre gemeinsam mit Großbritannien entwickelt werden sollen. Mit den restlichen Mitteln sollen schnell verfügbare Systeme gekauft werden. Genannt werden hier die Anthem Rakete, hergestellt vom US-israelischen Unternehmen Covenant sowie zwei Systeme aus der Ukraine.

Im Juli wurde bekannt, dass zwölf europäische NATO-Staaten in den kommenden zehn Jahren beabsichtigen, über 50 Mrd. US-Dollar für Mittelstreckenwaffen auszugeben. Deutschland würde demnach knapp 28 Prozent der Kosten übernehmen.

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ sieht in den Plänen einen riskanten Schritt ohne klare Strategie und ohne Bemühungen zur Deeskalation. Russlands Arsenal landbasierter Mittelstreckenwaffen stellt durch viele dual-fähige, d.h. wahlweise konventionell oder nuklear bestücktbare, Systeme eine große Gefahr für Fehlkalkulationen dar. Es braucht andere Ansätze, um Russland zum Verzicht auf die Waffen zu bewegen. Einseitig auf Aufrüstung zu setzen, ist dabei kontraproduktiv.

Dazu sagt der Kampagnensprecher Simon Bödecker: „Leider lässt die Bundesregierung keinerlei Impulse für Abrüstungs- und Rüstungskontrollinitiativen erkennen. Dabei wird dies von zivilgesellschaftlicher, wissenschaftlicher und gewerkschaftlicher Seite bereits seit geraumer Zeit gefordert und von der Bevölkerung mehrheitlich unterstützt.“

Über die Kampagne
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist ein Zusammenschluss von 56 Organisationen aus der Zivilgesellschaft. Die Kampagne protestiert gegen die Rückkehr landgestützter Raketen und Marschflugkörper nach Europa, klärt über ihre Risiken und Gefahren auf und fordert ein internationales Abkommen zur Begrenzung landgestützter Mittelstreckenwaffen.

Weitere Informationen zur Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ finden Sie unter: friedensfaehig.de.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (kom. pol. Geschäftsführer):
kiesel@dfgvk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Pressemitteilung, Waffen & Rüstung Stichworte: Atomwaffen, friedensfähig, Hyperschallwaffen, Mittelstreckenwaffen

24.01.2025

Friedensfähig statt erstschlagfähig!

Offener Brief an alle Kandidierenden zur Bundestagswahl 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,

erstmals seit dem Ende des Kalten Krieges sollen ab 2026 wieder US-Mittelstreckenwaffen nach Deutschland kommen. Am 10. Juli 2024 gaben die US-Regierung und die deutsche Bundesregierung bekannt, US-Raketen vom Typ SM-6, Tomahawk-Marschflugkörper und Dark-Eagle-Hyperschallwaffen stationieren zu wollen. Sie unterliegen der Kontrolle der 2. Multi Domain Task Force der US-Streitkräfte, die bereits seit 2021 in Wiesbaden aufgebaut wird. Die Waffen sind somit Teil einer Strategie der USA (Conventional Prompt Global Strike), um binnen kürzester Zeit jeden Ort der Welt angreifen zu können. Die in Deutschland stationierten Waffen decken fast den kompletten europäischen Teil Russlands ab. Aufgestellt werden sie möglicherweise am Standort der 41. US-Feldartillerie-Brigade im oberpfälzischen Grafenwöhr.

Zusätzlich wurde bekannt, dass Deutschland mit weiteren europäischen Staaten die Entwicklung eigener Mittelstreckenwaffen im Rahmen des Projektes ELSA vereinbart hat.

Es ist einer Demokratie nicht würdig, dass die weitreichende Entscheidung zur Stationier-ung der US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ohne jede öffentliche Begründung oder Debatte getroffen wurde. Der Bundestag hatte keinerlei Mitsprache! Es ist zudem nicht nachvollziehbar, warum die Stationierung nicht im Rahmen der NATO, sondern bilateral zwischen den USA und Deutschland vereinbart wurde.In der Folge ist Deutschland alleiniges Ziel eines möglichen Gegenschlages. Die Verfügungsgewalt über die Waffen liegt bislang ausschließlich bei den USA. Ebenso kritikwürdig ist, dass die Ankündigung – anders als der NATO-Doppelbeschluss von 1979 – kein Verhandlungsangebot an Russland über den beidseitigen Verzicht auf derartige Waffen enthält.

Die Kündigung des INF-Vertrages durch US-Präsident Donald Trump 2019 hat eine gefährliche Regelungslücke hinterlassen und ein neues Wettrüsten mit Mittelstreckenwaffen eröffnet. Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine hat die Aufrüstung in Ost und West befeuert und gefährdet den Frieden in ganz Europa.

Die Ukraine setzt mittlerweile weitreichende Raketen und Marschflugkörper gegen russische Ziele ein. Moskau hat daraufhin im November 2024 bei Angriffen auf das ukrainische Dnipro erstmals eine neu entwickelte Mittelstreckenrakete eingesetzt und mit weiteren Einsätzen gedroht. Diese unverantwortliche Eskalation verunsichert die Menschen auch in Deutschland und stärkt jene, die eine vermeintliche „Fähigkeitslücke“ der NATO mit landgestützten Mittelstreckenwaffen schließen wollen.

Expertinnen und Experten wie Oberst a.D. Wolfgang Richter zeigen jedoch, dass es nicht sinnvoll ist, einzelne Waffengattungen gegeneinander aufzurechnen. Mehrere aktuelle Studien weisen nach, dass die NATO Russland militärisch in nahezu allen Bereichen klar überlegen ist und über zahlreiche weitreichende Waffensysteme auf U-Booten, Schiffen und Flugzeugen verfügt. Die landgestützten US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland würden in erster Linie ein gefährliches Wettrüsten befeuern und das Kriegsrisiko auch in Deutschland deutlich erhöhen.

Wir rufen Sie, sehr geehrte Kandidierende zur Bundestagswahl 2025, daher auf:

Sorgen Sie dafür, dass keine US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden! Lassen Sie außerdem nicht zu, dass Deutschland sich an der Entwicklung eigener europäischer Mittelstreckenwaffen beteiligt!

Die Stationierung von schnellen, präzisen und schwer abzufangenden Mittelstreckenwaffen in Deutschland führt dazu, dass die USA binnen Minuten – also nahezu ohne Vorwarnzeit – strategische Ziele wie Raketensilos, Kommandozentralen, Entscheidungszentren und auch Frühwarnsysteme in Russland zerstören können. Russland wird darauf reagieren und seinerseits Waffen mit vergleichbaren Fähigkeiten auf Deutschland richten. Die Folge wäre nicht mehr Sicherheit, sondern eine gefährliche Instabilität, in der ein einziger Irrtum oder Fehler ausreicht, um die Welt mitten in einen Atomkrieg zu führen. Das kann und darf nicht in unserem Interesse sein!

Setzen Sie sich mit Nachdruck für neue Verhandlungen über Rüstungskontrolle und die Abrüstung aller Mittelstreckenwaffen ein (multilaterales Folgeabkommen zum INF-Vertrag) und bekennen Sie sich zum mittelfristigen Ziel einer neuen Friedensordnung in Europa!

Die europäische Geschichte zeigt, dass Rüstungskontrollverträge und Strukturen der gemeinsamen Sicherheit und Zusammenarbeit der einzige Weg sind, um Konfrontationen ohne Blutvergießen beizulegen und Aufrüstungsspiralen zu durchbrechen. Der INF-Vertrag hatte die Vernichtung und das Verbot einer ganzen Waffengattung in der Sowjetunion und den USA zur Folge. Er läutete so das Ende des Kalten Krieges und eine Epoche gemeinsamer Sicherheit in Europa ein. Deutschland hat der Diplomatie der 1980er-Jahre viel zu verdanken. Daher muss gerade jetzt das Signal für neue Initiativen der Rüstungskontrolle und des Dialogs aus Berlin kommen!

Weitere Informationen über die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ gibt es auf: friedensfaehig.de

Unterzeichnende: 

PD Dr. Johannes Becker, Friedens- und Konfliktforscher

Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Friedensforscherin

Prof. Dr. Karl Hans Bläsius, Informatiker mit Fachgebiet KI

Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker und Publizist

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, Bischof i. R., Vorsitzender der AGDF

Daniela Dahn, Schriftstellerin

Prof. Dr. Frank Deppe, Politikwissenschaftler

Prof. Dr. Alex Glaser, Physiker, Princeton University

Jürgen Grässlin, Rüstungskritiker und Buchautor

Antje Heider-Rottwilm, OKRin. i. R., Vorsitzende von Church and Peace

Stefan Hügel, IT-Berater, Vorsitzender FIfF e.V.

Dr. Hannes Jung, Physiker, DESY emeritus, Science4Peace

Dr. Margot Käßmann, Theologin

Sandra Klaft, Projektleiterin Peace for Future

Prof. Dr. Hans-Jörg Kreowski, Informatiker, Bremen

Dr. Matthias Kreplin, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelischen Landeskirche in Baden

Dr. Moritz Kütt, Physiker, IFSH

Ruth Misselwitz, Pfarrerin i.R.

Prof. Dr. Klaus Moegling, Politikwissenschaftler

Dr. Max Mutschler, Friedens- und Konfliktforscher, BICC

Rainer Rehak, Informatiker und Philosoph, FIfF

Clemens Ronnefeldt, Referent für Friedensfragen Versöhnungsbund

Prof. Dr. Werner Ruf, Politikwissenschaftler und Friedensforscher

Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Klima- und Friedensforscher, Universität Hamburg

David Scheuing, Verantw. Redakteur Wissenschaft und Frieden

Hans von Sponeck, Beigeordneter UNO-General-Sekretär a. D.

Peter Vonnahme, Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof i. R.

Peter Wahl, Autor, Attac-Mitbegründer

Dr. Gregor Walter-Drop, Politikwissenschaftler

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Umweltforscher

Prof. Dr. Werner Winzerling,Informatiker, Magdeburg

Dr. Theodor Ziegler, Religionspädagoge

Dr. Michaela Zöhrer, Friedensforscherin

Andreas Zumach, Journalist

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Atomwaffen abschaffen, Umrüstung der Bundeswehr, Waffen & Rüstung Stichworte: Aufrüstung, INF, Mittelstreckenwaffen, Zeitenwende

24.10.2024

Online-Vortrag: Mittelstreckenwaffen in Deutschland

Frieden schaffen mit Offensivwaffen? Mittelstreckenwaffen in Deutschland – gefährlich und destabilisierend!

Am 10. Juli wurde in einer gemeinsamen Erklärung die Stationierung von US-Mittelstreckensystemen in Deutschland ab 2026 angekündigt. Es handelt sich dabei um strategische Waffen, die nur für offensive Zwecke „geeignet“ sind, um Ziele tief im russischen Raum zu zerstören. Die Pläne riskieren damit eine Vergrößerung der Atomkriegsgefahr, sie könnten ein neues nukleares Wettrüsten verursachen und nicht zuletzt Deutschland zu einem Hochwertziel im neuen Raketenschach machen.

Referent: Jürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Er veröffentlichte soeben (zusammen mit Özlem Demirel) eine gleichnamige Broschüre zum Thema.

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Umrüstung der Bundeswehr, Waffen & Rüstung Stichworte: Mittelstreckenwaffen, Vortrag

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