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Sudan

31.05.2023

Sudan: Krieg der Generäle – Gesellschaft des Protests

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in Berlin und auch Online

Es sind nun bald zwei Monate verstrichen und der Krieg in Sudan tobt weiter – größere Aufmerksamkeit erhält er aber hierzulande nicht. Deshalb wollen wir vom U35-Netzwerk der DFG-VK und der antimilitaristischen aktion berlin (amab) am Dienstag, den 6. Juni 2023 um 18 Uhr im Kiezraum auf dem Dragonerareal in Berlin (und per Zoom im Internet) mehr über die Lage in Sudan erfahren. Aktivist*innen von Bana Group for Peace and Development, Sudan informieren über das Kriegsgeschehen, die unterschiedlichen Akteure und die humanitäre Versorgung.

Wir wollen die Entstehung des Krieges besprechen, diskutieren, welche gewaltfreien und demokratischen Entwicklungen dadurch erneut außerhalb der Sichtbarkeit gedrängt werden, und wie sich das auf die Zivilgesellschaft in Sudan auswirkt. Gleichermaßen wollen wir uns aber auch mit der Verstrickung internationaler Akteure, insbesondere der EU und Deutschland beschäftigen, und Möglichkeiten der Solidarität gemeinsam diskutieren.

Mitmachen: Kundgebung zum Jahrestag der Proteste, 3. Juni 2023

Außerdem: Am 3.6. ruft ein Bündnis sudanesischer Exilcommunities zu einem großen Protest gegen den Krieg im Sudan in Erinnerung an den 3. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der gewaltfreien Revolution von 2018-2019 in Berlin auf. Als DFG-VK-U35-Netzwerk und amab unterstüzen wir den Aufruf und freuen und wenn möglichst viele von euch zwischen 14 und 19 Uhr auf dem Tempelhofer Feld in Berlin dabei sind.

Wann?

Dienstag, den 6. Juni 2023 um 18 Uhr

Wo?

Im Kiezraum auf dem Dragonerareal am Mehringdamm (hinter dem Finanzamt), 10963 Berlin, U6/U7 Mehringdamm

Online-Zugangsdaten

https://us06web.zoom.us/j/87012254109?pwd=aDBVV3E5K1BxRDQ2c09EOUJqWEMwQT09

Meeting-ID: 870 1225 4109
Kenncode: 875011

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Theorie & Praxis, Zivile Konfliktlösung Stichworte: Sudan

01.07.2008

Deutsches Kriegsgerät im Sudan

von Roman Deckert

Im Sudan herrscht seit einem halben Jahrhundert Bürgerkrieg, nur von 1972 bis 1983 gab es einen fragilen Frieden. Zwei Kriege im Süden haben 2,5 Millionen Zivilisten das Leben gekostet, der seit langem schwelende Konflikt in der Westregion Darfur hat bis zu 300.000 Menschen den Tod gebracht. Trotzdem wurde der Vielvölkerstaat bis vor wenigen Jahren mit deutschem Kriegsgerät vollgepumpt. Wie kam es dazu?

Für die Strategen des „Kalten Krieges“ hatte der größte afrikanische Flächenstaat, der 1956 als zweites Land des Kontinents die Unabhängigkeit erlangte, hohe geostrategische Bedeutung. Dies vor allem als „Hinterhof“ Ägyptens, da der Nil auf seiner längsten Strecke durch den Sudan fließt. Vor diesem Hintergrund wurde die Bundesrepublik Deutschland bald ein Hauptpartner des sudanesischen Militärs und der Polizei- und Geheimdienste. Dokumente aus deutschen, britischen und amerikanischen Archiven beweisen, dass die Bonner Verantwortlichen dabei keineswegs als Handlanger der Alliierten agierten, sondern aus rein deutschlandpolitischen Motivenvollkommen eigenständig vorgingen. Die Aktivitäten waren so umfangreich, dass hier nur die wichtigsten Stationen skizziert werden können:
Bereits 1959, kurz nach dem Putsch der sudanesischen Militärs, errichtete die bundeseigene Firma Fritz-Werner (Geisenheim) bei Khartoum eine Munitionsfabrik für das NATO-Kaliber 7,62 mm.

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Kategorie: Kleinwaffen ächten, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung Stichworte: Sudan, Waffenexporte

31.05.2008

Die „kritische Hauptversammlung“ Rheinmetalls 2008 – Oder: Warum produziert der Sudan das MG3?

aus dem Kleinwaffen Newsletter
von Alexander Lurz

Die ordentliche Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft gibt den Aktionären einmal im Jahr das Recht, die Dividende zu beschließen, über die Unternehmensstrategie abzustimmen, den Vorstand und den Aufsichtsrat zu entlasten und: Fragen zu stellen. Am Dienstag, den 6. Mai, war es bei Rheinmetall wieder soweit. Der Vorstand der Düsseldorfer Rüstungsschmiede lud die Anteilseigner in das Hotel Maritim in der Berliner Stauffenbergstraße.

Auf den Weg dorthin machte sich auch Dorothea Kerschgens vom Dachverband der Kritischen Aktionäre. Ihre Fragen an den Vorstand sollten sich jedoch von denen der anderen Aktionäre unterscheiden. Sie fragte nicht nach der Entwicklung des Aktienkurses oder der Vergütung des Aufsichtsrates. Von dem Vorstandsvorsitzenden Klaus Eberhardt verlangte sie Auskünfte über Rüstungsexporte in Entwicklungsländer, den Stand der Klage von Apartheidsopfern in den USA gegen die Düsseldorfer und den Lizenzvergaben- und Einnahmen des MaschinengewehresMG3.

Der letzte Fragenkomplex hat einen pikanten Hintergrund. Der staatliche sudanesische Rüstungskonzern Military Industry Corporation (MIC) gibt seit einigen Monaten auf seiner Homepage () an, das MG3 unter dem Namen Karar zu produzieren.

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Kategorie: Kleinwaffen ächten, Waffen & Rüstung Stichworte: Rheinmetall, Sudan

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