Hier finden Sie in chronologischer Reihenfolge Pressemitteilungen des Bundesverbandes der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen und deren Partner*innen sowie Pressemitteilungen der Kampagnen, in denen die DFG-VK aktiv ist.
Landtagswahl 2026 in MV: Das sagen die Parteien zu unseren friedenspolitischen Wahlprüfsteinen
Am 20. September 2026 wird in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt. Für die DFG-VK Mecklenburg-Vorpommern ist das Anlass, genauer hinzuschauen: Welche friedenspolitischen Positionen vertreten die Parteien, die zur Wahl antreten?
PM: Unzwingbar: K.I.Z, Disarstar und Co. spielen bei „unzwingbar“-Kundgebung gegen Wehrpflicht
Am 2. Oktober wird der Platz vor dem Brandenburger Tor in Berlin zur Bühne des friedenspolitischen Protests. Unter dem Motto „unzwingbar: Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!“ rufen Künstler*innen, Friedensorganisationen und zivilgesellschaftliche Bündnisse zu einer Großkundgebung auf. Erwartet werden mehrere Tausend Teilnehmer*innen.
„Nichts weniger als Verhandlungen“: Kampagne „Stop Killer Robots“ drängt auf UN-Abkommen
Vom 31. August bis zum 4. September trafen sich Staaten in Genf, um im Rahmen der Gruppe der Regierungsexperten (GGE) unter dem Übereinkommen über bestimmte konventionelle Waffen (CCW) – dem multilateralen Forum, das sich derzeit mit der Autonomie von Waffensystemen befasst – über autonome Waffen zu beraten. Dies war die letzte Gelegenheit für die Staaten, einen Text auszuarbeiten, der als Grundlage für Verhandlungen über einen Vertrag über autonome Waffen dienen könnte, wenn sie auf der CCW-Überprüfungskonferenz im November über ihre nächsten Schritte entscheiden.
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Kampagne „Friedensfähig“ kritisiert Mittelstreckenwaffen-Pläne der Bundesregierung
Am 23. August 2026 wurden Details über die Pläne des Verteidigungsministeriums bekannt. Wie Politico berichtete, sollen in den kommenden Jahren 12 Mrd. € in die Entwicklung und Beschaffung von landgestützten Mittelstreckenwaffen fließen. Der Großteil, etwa 9 Mrd. €, ist für Hyperschallwaffen eingeplant, die bis Mitte der 2030er Jahre gemeinsam mit Großbritannien entwickelt werden sollen.
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DFG-VK fordert Gamescom ohne Bundeswehr
Die DFG-VK kritisiert die Präsenz der Bundeswehr auf der Computerspielmesse Gamescom. Christoph Tophoven, Aktiver der DFG-VK Gruppe Köln findet: „Soldat*in ist kein normaler Beruf. Wer zur Bundeswehr geht, wird dazu ausgebildet zu töten und riskiert selbst verwundet oder getötet zu werden. Eine Ansprache von Kindern und Jugendlichen in verharmlosender Gaming-Sprache vermittelt einen völlig falschen Eindruck vom Dienst an der Waffe, ist unangemessen und verstößt gegen die UN-Kinderrechtskonvention und ergänzenden Fakultativprotokollen.
81 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki – Bundesweite Gedenkaktionen erinnern an die Opfer von Atomwaffen
Rund um den 6. und 9. August erinnern bundesweit zahlreiche Gedenkveranstaltungen, Mahnwachen und Aktionen an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. 81 Jahre nach den Atomwaffeneinsätzen fordern Friedensorganisationen erneut konkrete Schritte hin zu einer Welt ohne Atomwaffen.
DFG-VK kritisiert Statistik zu Kriegsdienstverweigerungen: „Wir haben ein Messstellenproblem“ – Bundeswehr meldet 9.477 Anträge bis Ende Juni 2026
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) begrüßt die große Aufmerksamkeit für die steigende Zahl der Kriegsdienstverweigerungen. Die aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA), über die unter anderem die Tagesschau berichtet, zeigen zwar einen deutlichen Anstieg. Sie bilden die tatsächliche Entwicklung jedoch nur unvollständig ab.
Zahl der Verweigerungen steigt deutlich an
Immer mehr Menschen machen von ihrem Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung Gebrauch. Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf Zahlen des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) berichtet, sind die Anträge auf Kriegsdienstverweigerung stark gestiegen.
Friedensbewegung lehnt Tomahawk-Kauf ab: Mehrheit in Deutschland spricht sich für Rüstungskontroll-Initiativen aus
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ kritisiert den beim NATO-Gipfel vereinbarten Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern.
30 Jahre IGH-Gutachten zu Atomwaffen – 55 Prominente fordern: „Atomare Abrüstung darf kein leeres Versprechen bleiben“
55 prominente Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Kirche und Zivilgesellschaft haben heute einen gemeinsamen Offenen Brief an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag veröffentlicht. Sie fordern neue politische Initiativen für nukleare Abrüstung, die Stärkung des Völkerrechts und die Vorbereitung eines deutschen Beitritts zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
EBCO fordert die Ukraine auf, das Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen zu achten
Das Europäische Büro für Kriegsdienstverweigerung (EBCO) verurteilt die Folter und den Tod des ukrainischen Kriegsdienstverweigerers Dmytro Koval in Militärgewahrsam und fordert die Ukraine auf, die Verfolgung, willkürliche Inhaftierung und Misshandlung von Kriegsdienstverweigernden unverzüglich zu beenden, eine gesetzliche Regelung für einen zivilen Ersatzdienst auch im Kriegsrecht zu schaffen und alle während der Mobilisierung begangenen Menschenrechtsverletzungen umfassend aufzuklären.
PM: Bundesregierung erklärt Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung zur Staatsgeheimsache
Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) kritisiert die Weigerung der Bundesregierung, aktuelle Zahlen zur Kriegsdienstverweigerung offenzulegen. In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage verweist die Bundesregierung erstmals darauf, dass die Veröffentlichung entsprechender Daten das „Staatswohl“ gefährden könne.
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Zum Aus des Rüstungsprojekts „Future Combat Air System“ (FCAS)
Die DFG-VK begrüßt das Aus des Rüstungsprojekts „Future Combat Air System“ (FCAS). Das absehbare Ende des milliardenschweren Vorhabens ist aus friedenspolitischer Sicht ein längst überfälliger Schritt. Über Jahre hinweg galt FCAS als eines der zentralen Prestigeprojekte europäischer Militärpolitik. Gleichzeitig war es von Beginn an geprägt durch massive Interessenkonflikte zwischen den beteiligten Rüstungskonzernen. Der nun erfolgte Abbruch macht deutlich, dass ein Projekt, das auf Konkurrenz, Profitorientierung und militärischer Eskalationslogik basiert, keine tragfähige Grundlage für internationale Zusammenarbeit sein kann.
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DFG-VK kritisiert Entwurf des „Reservestärkungsgesetz“ und bietet Reservist*innen Unterstützung bei der Kriegsdienstverweigerung an
Die DFG-VK kritisiert die geplante verpflichtende Heranziehung von Reservist*innen zu regelmäßigen Wehrübungen scharf. Marius Pletsch, Bundessprecher der DFG-VK sagt: „Die Pläne entlarven, dass es der Bundesregierung nicht um Freiwilligkeit bei der Erreichung ihrer Personalziele für die Bundeswehr geht, sondern um staatlichen Zwang, der schrittweise ausgeweitet wird.“
KDV-Zahlen steigen deutlich an
Die Zahl der Kriegsdienstverweigerungsanträge in Deutschland hat sich in den ersten drei Monaten 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verdreifacht. Die DFG-VK sieht im Wachstum der KDV-Zahlen eine klare politische Absage an die Bestrebungen der Bundesregierung die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen.
Erfolgreicher 2. Verweigert-Kongress in Kassel
Am 11. und 12. April fand in Kassel der 2. Verweigert-Kongress statt. Mehr als 100 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen rund um Kriegsdienstverweigerung, Militarisierung und Aufrüstung zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für einen breiten gesellschaftlichen Widerstand zu entwickeln.
Scharfe Kritik an geplanter Ausreisebeschränkung für junge Männer
Als DFG-VK kritisieren wir den mit dem Wehrdienstmodernisierungsgesetz aktivierten Paragraphen im Wehrpflichtgesetz, wonach junge Männer im wehrpflichtigen Alter Deutschland nur noch mit Genehmigung für mehr als drei Monate verlassen dürfen, auf das Schärfste.
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Veranstaltung zum 4. Jahrestag des Ukraine-Kriegs
Unter dem Titel „Stoppt das Töten – Stimmen aus der Ukraine und Russland“ lud das Aktionsbündnis „Stoppt das Töten“ zu einer vielbeachteten Online-Veranstaltung mit über 200 Teilnehmenden ein. Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen und Vertreterinnen der Friedensbewegung aus der Ukraine, Russland und Deutschland kamen zusammen, um über die humanitären Folgen des Krieges, die Situation von Kriegsdienstverweige*rinnen und Perspektiven für eine Beendigung der Gewalt zu sprechen.
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Ukrainischem Kriegsdienstverweigerer droht Zwangsrekrutierung durch das Militär
Yurii Sheliazhenko, Geschäftsführer der 2024 mit dem Ludwig-Baumann-Preis des Carl-von-Ossietzky-Solidaritätsfonds der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ausgezeichneten „Ukrainischen Pazifistischen Bewegung“, droht die zwangsweise Einziehung ins Militär.
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Grönland-Konflikt: Gewaltfrei gegen die US-Aggression!
US-Präsident Donald Trump droht damit Grönland zu annektieren – so ein Kauf des Landes nicht zustande kommt. Gegen europäische Staaten, die Militär nach Grönland entsandt haben, will Trump ab Februar Strafzölle verhängen.
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Neuer Höchststand! Steigende Kriegsdienstverweigerungen zeigen wachsende Ablehnung von Zwangsdiensten
Wir sehen uns durch aktuelle Medienberichte deutlich bestätigt: Laut einem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ ist die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung innerhalb kurzer Zeit um mehr als 70 Prozent gestiegen.
Massenproteste: Deutsche Friedensorganisationen stehen an der Seite der Menschen im Iran
Wir verurteilen die exzessive Gewalt der iranischen Regierung und fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen im Iran. Eine angedrohte militärische Intervention der USA lehnen wir ab.
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Angriff auf Venezuela: US-Präsident Trump bricht einmal mehr das Völkerrecht
Die militärische Gewalt gegen die Hauptstadt Venezuelas stelle eine schwerwiegende Eskalation dar und verletzte grundlegende Prinzipien des Völkerrechts, insbesondere des Gewaltverbots der UN-Charta. Die deutsche Regierung muss klare Worte finden und Konsequenzen ziehen.
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„Nicht mit mir!” – Über 10.000 Menschen unterstützen Abrüstungsappell
Wir werden gerade mit Anfragen zur Kriegsdienstverweigerung überflutet. Bereits in den letzten Monaten haben wir tausende Menschen beraten und bei ihren KDV-Verfahren begleitet. Die Bundeswehr baut jedoch zunehmend Hürden für die Verweigerung auf, bemängelt die Organisation.
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Zunehmende Hürden bei der Kriegsdienstverweigerung
Wir werden gerade mit Anfragen zur Kriegsdienstverweigerung überflutet. Bereits in den letzten Monaten haben wir tausende Menschen beraten und bei ihren KDV-Verfahren begleitet. Die Bundeswehr baut jedoch zunehmend Hürden für die Verweigerung auf, bemängelt die Organisation.
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100.000 Origami-Kraniche zum Hiroshima-Gedenken
Die gefalteten Papiervögel gelten in Japan als Hoffnungssymbol und erinnern an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 80 Jahren.
Bundeshaushalt 2026 befeuert globales Wettrüsten!
Mit dem Haushalt wird vor allem der jungen Generationen ein gewaltiger Schuldenberg für rückständige Investitionen aufgebürdet. Wir fordern ein Umdenken in der Politik: Nur Abrüstung schafft Sicherheit – und spart Geld für tatsächlich sicherheitsrelevante Investitionen wie etwa in Klimaschutz.
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Deeskalation zwischen Thailand und Kambodscha!
Erneut ist ein Jahrzehnte andauernder Grenzkonflikt militärisch eskaliert. Noch ist die Lage unübersichtlich. Die beiden südostasiatischen Staaten beschuldigen sich gegenseitig, zuerst angegriffen und Grenzen verletzt zu haben. Der Konflikt hat erste Todesopfer gefordert und die Berichte über Angriffe, auch auf zivile Objekte mehren sich.
Kinder an Maschinengewehren: Tag der Bundeswehr sorgt für Skandal!
Am vergangenen Samstag hat die Bundeswehr wider besseren Wissens Kinder an Handfeuerwaffen gelassen. Wir fordern ein Ende der Begeisterung Minderjähriger für Waffen und Militär!
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Völkerrechtswidrige Angriffe auf den Iran
Wir verurteilen die völkerrechtswidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran. Als Friedensorganisation sorgen wir uns nicht nur um die Opfer, sondern auch um eine dauerhafte Erosion des internationalen Rechts.

























