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Abrüstung

17.08.2016

Radmarathon für Abrüstung

12ter Pacemakers Radmarathon für eine friedliche und gerechte Welt ohne Atomwaffen

Der von der DFG-VK und ihrem Geschäftsführer Roland Blach 2005 ins Leben gerufene Radmarathon ist eine geniale Kombination von sportlich anspruchsvoller Betätigung und politischer Demonstration. Auf kreative Weise befördern die Radler/innen ein heute wenig beachtetes Thema ins öffentliche Bewusstsein: die unsichtbare aber wachsende Bedrohung durch Atomwaffen sowie deren Modernisierung und Aufrüstung in aller Stille.

Geniale Kombination von Sport und Demonstration

Der Pacemakers-Radmarathon fand am 6. August 2016 mit 150 Teilnehrmer/innen bereits zum zwölften Mal statt. Nach der Zielankunft in Bretten wurde er in der Nacht auf den 7. August als Pacemakers XXL weitergeführt. 20 Radler/innen bewältigten die insgesamt über 560 km lange Strecke in 27 Stunden.

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Kategorie: Abrüstung und Konversion, Atomwaffen abschaffen, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, Atomwaffen abschaffen, Pacemakers

24.04.2016

Kinder wollen Frieden, keine Waffen

BDKJ fordert das Ende jeglicher deutscher Kleinwaffenexporte

Logo der Bundesstelle des Bundes Deutscher Katholischer Jugend

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert das Ende jeglicher deutscher Kleinwaffenexporte. Das hat die BDKJ-Hauptversammlung, die bis heute auf Burg Rothenfels getagt hat, beschlossen.

„Kinder und Jugendliche verbindet weltweit, dass sie in Frieden aufwachsen möchten. Dieser Frieden muss erarbeitet werden. Dazu sind sehr konkrete Schritte erforderlich“, erklärt der BDKJ-Bundespräses Dirk Bingener.

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Kategorie: Abrüstung und Konversion, Kleinwaffen ächten, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, Aufschrei, BDKJ, Friedensförderung, Kinder, Kindersoldaten, Kleinwaffen

04.03.2016

Wo bleibt die Friedensbewegung?

„Hätten amerikanische Flugzeuge in irgendeinem Konflikt der letzten Zeit so bombardiert, wie die Russen in Aleppo, dann möchte ich das Geheule der deutschen amerikakritischen Öffentlichkeit hören und das Geschrei unserer Friedensbewegung, die diesmal mal wieder die Schnauze hält.“ – NATO-General a.D. Klaus Naumann am 16. Februar 2016 im Deutschlandfunk

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Kategorie: Pazifismus und Antimilitarismus, Pressemitteilung, Theorie & Praxis Stichworte: Abrüstung, Friedensbewegung

29.03.2011

Die militärisch-zivile Plutonium-Sackgasse: MOX

Die Plutonium-Verarbeitung aus „Mixed Oxide“-Brennelementen
von Marion Küpker
https://zivilcourage.dfg-vk.de
(für Zivilcourage 1-2011)


Plutonium ist weltweit als „das gefährlichste Element überhaupt“ bekannt, welches in natürlicher Form fast nicht vorkommt: Auf 140 Milliarden Uranatome soll ein Plutoniumatom kommen. Weltweit wurden allein für den Bau von etwa 70.000 Atombomben ca. 250 Tonnen „militärisches“ Plutonium produziert (heute gibt es noch ca. 27.000 funktionsfähige Atomsprengköpfe).

Hinter so genannten nuklearen Abrüstungsabkommen zwischen den USA und Russland über die „Entsorgung von je 34 Tonnen ihres überschüssigen und veralteten Plutoniums der Atomsprengköpfe“ verbirgt sich – werbewirksam als Abrüstung getarnt – ihr ungelöstes Entsorgungsproblem, an dem sie noch weiter Geld verdienen wollen. Auch das Plutonium in Atombomben zerfällt und hat daher eine befristete Haltbarkeit, es muss also entweder immer wieder aufwändig und teuer „gereinigt“ oder entsorgt werden.

Dazu kommt eine noch größere Menge an „zivilem“ Plutonium. Das Labor Spiez, die dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung unterstellte „Fachstelle für den Schutz der Bevölkerung vor atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen und Gefahren“ im schweizerischen Spiez, veröffentlichte im Jahr 2002 hierzu: „In zivilen Reaktoren wurden bisher weltweit etwa 1.400 Tonnen erzeugt. Die zivile Plutoniummenge nimmt jedes Jahr um ca. 70 Tonnen zu. Der größte Teil dieses Plutoniums, ca. 1.200 Tonnen, befindet sich noch im hochradioaktiven, abgebrannten Kernbrennstoff. Etwa 225 Tonnen liegen in separierter Form vor. Sie wurden in einem komplizierten chemischen Prozess, in so genannten Wiederaufbereitungsanlagen, von allen anderen Materialien im Brennstab getrennt.“ Jedes eingesetzte AKW-Brennelement besteht am Ende aus knapp 1 Prozent Plutonium. Und es wird fleißig weiter produziert!

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Kategorie: Atomwaffen abschaffen, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, Atombomben, Atomwaffen

27.06.2010

Abrüstung nur verbal

NPT-Konferenz in New York: Der Weg zu einer atomwaffenfreien Welt ist noch nicht offen. Obama läßt neue Sprenköpfe entwickeln. NATO modernisiert ihr Arsenal von Reiner Braun


Seit 40 Jahren ist der Vertrag über die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen (Non-Proliferation-Treaty – NPT) in Kraft. Die atomwaffenlosen Staaten erklären damit ihren Verzicht auf die Entwicklung oder den Erwerb von Nuklearwaffen und die Atomwaffen besitzenden Staaten verpflichten sich zur umfassenden Abrüstung (siehe jW vom 1. April 2010 und jW vom 10. Mai 2010). Alle fünf Jahre wird in sogenannten Review-Konferenzen die Einhaltung der Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag überprüft. Während die Beratungen 1995 und 2000 mit Resolutionen endeten, die weitere Schritte zur Abrüstung beschrieben, war die Zusammenkunft 2005 ein Desaster aufgrund der Verweigerungshaltung der USA. Nach der Ankündigung von US-Präsident Barack Obama im vergangenen Jahr, für eine atomwaffenfreie Welt einzutreten, haben sich die Verhältnisse – atmosphärisch – grundlegend verändert. Initiativen, die auf Abrüstung zielen, wie der neue START-Vertrag, die Diskussion in den USA um die Ratifizierung des Atomteststoppabkommens und die Nuclear-Posture-Review (wieder)beleben die Abrüstungsdebatte.

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Kategorie: Atomwaffen abschaffen, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, atomwaffenfrei, New York

09.04.2010

Nur Trippelschritte zu weiteren Verhandlungen – Neue US-Nuklearstrategie: Kosmetik statt Fortschritt

Der START-Vertrag ist kein Abrüstungs-, sondern ein Rüstungskontroll-Vertrag


Stellungnahme des Bundesausschusses Friedensratschlag


Anlässlich der am Donnerstag erfolgten feierlichen Unterzeichnung eines neuen START-Abkommens zur Reduzierung nuklearer strategischer Offensivwaffen zwischen den Präsidenten Russlands und der USA in Prag erklären die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Dr. Peter Strutynski und Lühr Henken:


Wenn die Präsidenten der USA und Russlands heute in Prag den START-Nachfolgevertrag feierlich unterzeichnen, gibt es für die Welt wenig Grund zur Erleichterung. Das einzig Gute an dem Ereignis ist, dass die beiden nuklearen Supermächte überhaupt einen Vertrag zustande gebracht und damit zur gegenseitigen Vertrauensbildung beigetragen haben. In der Sache ist das Ergebnis beschämend mager, vor allem wenn man bedenkt, welch hochgesteckte Ziele insbesondere US-Präsident Obama in seiner Prager Rede vom 5. April 2009 formuliert hatte, als er von einer „Welt ohne Atomwaffen“ sprach.

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Kategorie: Atomwaffen abschaffen, Waffen & Rüstung Stichworte: Abrüstung, Start-Vertrag, US-Atomwaffen

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