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Deutsche-Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

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Stoppt den Waffenhandel

11.05.2026

RHEINMETALL entrüsten! – Aktion zur Mitgliederversammlung in Düsseldorf

Protest gegen Kriegsprofite vor der Hauptversammlung in Düsseldorf

Am 12. Mai 2026 protestieren wir um 5 vor 12 vor der Zentrale von Rheinmetall in Düsseldorf gegen die Hauptversammlung eines Konzerns, der wie kaum ein anderer von Krieg und Aufrüstung profitiert.

Rheinmetall gehört zu den größten Gewinnern des sogenannten Sondervermögens der Bundesregierung. Milliarden an öffentlichen Geldern fließen in die Aufrüstung und treiben Gewinne und Aktienkurse des Unternehmens immer weiter nach oben. Seit Beginn der großflächigen russischen Invasion der Ukraine ist der Aktienkurs von Rheinmetall um mehr als 1.500 Prozent gestiegen. Für uns ist klar: Dieser Anstieg ist kein abstrakter Marktmechanismus, sondern Ausdruck eines Systems, in dem Krieg profitabel ist.

Während weltweit Konflikte eskalieren und Menschen unter Krieg, Zerstörung und Flucht leiden, profitieren Investoren, Aktionärinnen und Aktionäre sowie Finanzakteure von der zunehmenden Militarisierung. Hinter den steigenden Kursen stehen nicht nur große institutionelle Anleger, sondern auch Banken, Versicherungen und Fonds – und damit indirekt viele Menschen, deren Geld dort investiert wird, oft ohne ihr Wissen.

Die Produkte von Rheinmetall tragen weltweit zur Eskalation von Konflikten bei und machen den Konzern mitverantwortlich für Krieg, Leid und Zerstörung in zahlreichen Regionen. Gleichzeitig werden bestehende Exportkontrollen durch Tochterfirmen im Ausland umgangen. Anstatt Verantwortung zu übernehmen und Perspektiven für eine friedliche Produktion zu entwickeln, baut Rheinmetall seine militärische Produktion weiter aus. Die zivile Sparte soll verkauft werden – ein Schritt, der die Abhängigkeit von Kriegsgeschäften weiter vertieft.

Dabei wäre eine Konversion hin zu ziviler Produktion längst möglich und dringend notwendig: für soziale Sicherheit, für eine ökologische Transformation und für eine friedliche Zukunft. Doch solange sich Krieg mehr lohnt als zivile Produktion, wird dieser Umbau blockiert.

Deshalb gehen wir auf die Straße.

Wir fordern:

  • den Stopp aller Rüstungsexporte von Rheinmetall,
  • ein Ende der Profite mit Krieg und Aufrüstung,
  • den Erhalt und Umbau der Produktion hin zu einer rein zivilen Industrie.

Es braucht endlich eine echte Konversion statt weiterer militärischer Expansion.

Kommt zur Protestaktion!

Datum: 12. Mai 2026
Uhrzeit: 11:55 Uhr
Ort: Rheinmetall-Zentrale, Rheinmetall-Platz 1, Düsseldorf
(Ecke Heinrich-Erhardt-Str./Rather Str.)

Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen Aufrüstung und Kriegsprofite – und für eine Wirtschaft, die dem Leben dient statt seiner Zerstörung..

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Allgemein, Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kleinwaffen ächten, Militarisierung der EU, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung Stichworte: Rheinmetall, Rheinmetall entwaffnen

21.04.2026

„Future Combat Air System“ beerdigen!

Am Mittwoch, den 22. April 2026, protestiert die DFG-VK gemeinsam mit der Kampagne ESC FCAS: Cyberkampfjets stoppen! vor dem Bundestag gegen das Rüstungsprojekt Future Combat Air System (FCAS). Anlass ist die Sitzung des Verteidigungsausschusses, bei der über die Zukunft des milliardenschweren Vorhabens beraten wird. Angesichts der aktuellen Krise des Projekts greift die Aktion die wachsenden Konflikte rund um FCAS mit einem bildstarken Protest auf.

Im Zentrum steht ein etwa zwei Meter großes Modell eines FCAS-Jets, das von als Friedrich Merz und Emmanuel Macron verkleideten Aktivist*innen symbolisch mit Geld überschüttet und zugleich künstlich gestützt wird, obwohl das Projekt politisch und industriell auseinanderzubrechen droht. Direkt davor verkörpern zwei weitere Aktivist*innen mit Boxhandschuhen den eskalierten Machtkampf zwischen den Rüstungskonzernen Airbus Defence and Space und Dassault Aviation, deren Streit um Einfluss, Profite und Kontrolle das Projekt zunehmend blockiert. Im Hintergrund setzen Friedensaktivist*innen mit Transparenten ein Zeichen gegen weitere Milliarden für Aufrüstung.

Für die DFG-VK bestätigt die aktuelle Entwicklung eine Kritik, die sie gemeinsam mit den Partnerorganisationen der Kampagne ESC FCAS bereits seit Jahren formuliert. Schon 2024 hatte die DFG-VK öffentlich vor FCAS als friedenspolitischem Irrweg, Rüstungstreiber und industriepolitischem Prestigeprojekt gewarnt. Dass das Projekt nun ausgerechnet an den Interessenkonflikten der beteiligten Rüstungsindustrie zu scheitern droht, bestätigt diese Einschätzung in aller Deutlichkeit.

Statt einem kriselnden Projekt immer neue öffentliche Gelder hinterherzuwerfen, fordert die DFG-VK ein Ende von FCAS und eine politische Abkehr von milliardenschweren Aufrüstungsprogrammen. Während für soziale Sicherheit, Bildung und zivile Konfliktbearbeitung Mittel fehlen, sollen weiterhin enorme Summen in ein Kampfflugzeugprojekt fließen, dessen politische, militärische und industrielle Grundlagen zunehmend zerbrechen. Die Protestaktion vor dem Bundestag macht deutlich: FCAS ist nicht die Zukunft von Sicherheit, sondern ein Symbol für eine gescheiterte Aufrüstungspolitik.

Die Aktion wird getragen von der Kampagne ESC FCAS: Cyberkampfjets stoppen!, an der neben der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen unter anderem die IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und die Informationsstelle Militarisierung beteiligt sind.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kriege & Konflikte, Militarisierung der EU, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: FCAS, Future Combat Air System

11.03.2026

No Bombs on Iran! – Kundgebung in Berlin

Aktion für Völkerrecht und Menschenrechte!

Wann: Samstag, 14. März 2026, 10.30 Uhr (Aufbau – Beginn der Aktion um 11 Uhr) bis ca. 12 Uhr

Wo: Vor dem Bundeskanzleramt in Berlin (Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin)

Warum: Seit dem 28. Februar 2026 eskaliert der Krieg im Nahen und Mittleren Osten: Die USA und Israel haben – noch während laufender Verhandlungen – den Iran angegriffen. Die Mullah-Diktatur hat mit Beschuss von US-Militärbasen und auf umliegende Staaten in der Region reagiert. Es gibt bereits mehr als tausend Tote und unzählige Verletzte. Der planlose Angriff könnte sich zu einem langanhaltenden Flächenbrand ausweiten.

Wir stehen empathisch an der Seite aller Opfer dieses Krieges. Es ist kein Widerspruch, ein Ende des iranischen Regimes zu fordern und gegen den völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA und Israels zu sein. Bomben und Raketen führen – wie sich auch immer deutlicher zeigt – nicht zu einer Verbesserung der Lage der Menschen im Iran.

Wir kritisieren insbesondere die Rolle der deutschen Regierung in dem Konflikt: Bundeskanzler Friedrich Merz und Außenminister Wadephul (beide CDU) rechtfertigen den offenen Völkerrechtsbruch und unterstützen den Krieg. Stattdessen sollte die Bundesregierung dem Beispiel Spaniens folgen und sich klar gegen den Krieg von Trump und Netanjahu stellen, indem sie den US-Truppen Infrastruktur, Überflugrechte und Logistik verwehren. Die Bundesregierung muss diplomatische Initiativen für ein Ende des Krieges ergreifen und Sanktionen – etwa einen Stopp deutscher Rüstungsexporte – gegen die angreifenden Staaten erlassen.

Was: Vor dem Bundeskanzleramt wird ein als Friedrich Merz verkleideter Aktivist mit blutverschmierten Schuhen symbolisch auf dem Völkerrecht (einem großen Transparent mit entsprechender Aufschrift) stapfen. Nach einer Weile wird er von Demonstrierenden von dem Transparent gezerrt, die sich danach mit Bannern und Schildern gegen den Krieg aufbauen.

Dazu wird es einige Reden geben u.a. zu:

  • Der völkerrechtlichen Situation
  • Den humanitären Folgen des Krieges

Wir bitten auf das Mitbringen von National- und Territorialfahnen zu verzichten und freuen uns auf eine ruhige Versammlung mit ausdifferenzierten und sachlichen Antikriegspositionen!

Mach mit und komm zur Kundgebung!

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Die Aktion wird organisiert und durchgeführt von der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, den Naturfreunden Deutschlands, der IDK, der IPPNW, dem Netzwerk Friedenskooperative und Ohne Rüstung Leben.

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Stoppt den Waffenhandel, Theorie & Praxis, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: Donald Trump, Iran, Israel, USA

02.03.2026

Iran-Krieg: Forderungen an die Bundesregierung

Mitten in Verhandlungen haben die USA und Israel den Iran angegriffen. Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) protestiert gegen den völkerrechtswidrigen Krieg und stellt auch konkrete Forderungen an die Bundesregierung.

Noch während erfolgsversprechende Verhandlungen mit den USA liefen, haben diese – gemeinsam mit Israel – seit Samstagmorgen militärische Angriffe auf den Iran begonnen. Die Lage ist – wie in jedem Krieg – unübersichtlich, es sind viele Falschinformationen im Umlauf und Medienberichte überschlagen sich.

Noch umfassender als schon im Juni 2025 haben Israel und die USA den Iran angegriffen. Es gibt Berichte über Tote und Verletzte – neben der klerikal diktatorischen iranischen Staats- und Militärführung sollen auch Zivilist*innen und Kinder unter den Opfern sein. Während Teile der iranischen Zivilbevölkerung – verständlicherweise – den Sturz der Führungsebene feiern, sind sie gleichzeitig einem Hagel von Bomben und Raketen ausgesetzt: „Wir verurteilen das Massaker der letzten Monate an zehntausenden Regimegegnerinnen und -gegnern. Aber Chamenei hätte der Prozess gemacht werden müssen, statt ihn zu ermorden und damit für viele Gläubige zum Märtyrer zu machen. Es ist kein Widerspruch ein Ende des iranischen Regimes zu fordern und gegen den völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA und Israels zu sein. Uns empört, dass die Bundesregierung nicht den Angriff, sondern nur die Gegenschläge Irans kritisiert“, hält Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der DFG-VK, fest.

Die von den angreifenden Staaten USA und Israel öffentlich kolportierte Strategie der iranischen Zivilgesellschaft durch den Enthauptungsschlag die Möglichkeit zu geben die Macht zu ergreifen ist hochriskant: „Gewaltsame Regimewechsel von außen sind bereits im Irak und in Afghanistan gescheitert. Wissenschaftliche Studien belegen, dass gewaltfreie Umbrüche eine wesentlich höhere Chance auf Erfolg haben als gewaltsame. Gewaltfreier Widerstand eröffnet die deutlich größere Chance auf demokratische Strukturen im Land nach Kriegsende. Das Regime hätte gemäß den Vorschlägen von Navid Kermani noch mehr international zum Paria wie damals das Apartheid-Südafrika gemacht werden müssen, statt Krieg zu führen“, so Schwoerer. Zudem wälze US-Präsident Donald Trump den Erfolg oder Misserfolg des Militäreinsatzes auf die in Angst vor dem Regime und den Bomben lebende Zivilbevölkerung ab: „Wir stehen empathisch an der Seite aller zivilen Opfer dieses Krieges“, so der DFG-VK-Sprecher. Trump spricht von einer vierwöchigen Dauer des Krieges. Der gesamten Region des Nahen und Mittleren Ostens droht ein Flächenbrand.

Der Konflikt zwischen den westlichen Mächten und dem Iran schwelt schon seit Jahrzehnten. In den letzten Jahren hatte er sich aber zunehmend verschärft, nachdem US-Präsident Donald Trump in seiner ersten Amtszeit 2018 aus dem Iran-Atomabkommen (dem „Joint Comprehensive Plan of Action“) ausgestiegen ist. Das Abkommen, welches 2015 nach zwölfjährigen Verhandlungen vom Iran, von China, Frankreich, Deutschland, der EU, Russland, Großbritannien und den USA unterzeichnet wurde, billigte dem Iran eine eingeschränkte und streng überwachte zivile Nutzung der Atomkraft zu, untersagte aber eine militärische Nutzung: „Der Vertrag war nicht perfekt, hat den Konflikt aber deutlich entschärft“, so Thomas Carl Schwoerer von der DFG-VK. Gemeinsam mit weiteren Organisationen hatte der Verband gegen die Kündigung des Abkommens und einen schon damals drohenden Iran-Krieg demonstriert. Nach dem Ausstieg der USA und der weiteren aggressiven Regierungsführung der Regierung Netanjahu in Israel verschärfte sich der Ton: „Der Krieg zeigt einmal mehr, wohin die Politik extrem rechter Machthaber führt: In einen Krieg! Sowohl in den USA, als auch in Israel und im Iran führen politisch extrem rechte Politiker die jeweilige Regierung“, hält Schwoerer fest. Die DFG-VK ruft alle Seiten dazu auf die Waffen niederzulegen.

Konkret von der Bundesregierung fordert die DFG-VK:

  • Eine deutliche Verurteilung der völkerrechtswidrigen Angriffe der USA und Israels
  • Diplomatische Initiativen, um den Krieg schnellstmöglich zu beenden
  • Keine Unterstützung für die Angriffe auf den Iran beispielsweise durch die Bereitstellung von Infrastruktur, Überflugrechten und Logistik für US-Truppen
  • Den Stopp der Waffenexporte an die USA und Israel sowie generell in die Krisen- und Kriegsregion des Nahen- und Mittleren Ostens
  • Ein Ende der Zusammenarbeit mit dem Militär der USA und Israels
  • Sanktionen gegen die angreifenden Staaten sowie kein Kauf von Militärmaterial aus den USA (etwa F-35-Kampfjets) und aus Israel durch das deutsche Verteidigungsministerium
  • Einen Stopp aller Abschiebungen in den Iran und umliegende Staaten
  • Schutz und Asyl in Deutschland und der EU für alle, die sich dem Krieg entziehen wollen

Für Interviews oder bei Nachfragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Thomas Carl Schwoerer (Bundessprecher): schwoerer@dfg-vk.de

Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Pressemitteilung der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Stuttgart, 2. März 2026

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Stoppt den Waffenhandel, Theorie & Praxis, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: Donald Trump, Iran, Israel, USA

25.01.2026

Stoppt das Töten: Stimmen aus der Ukraine und Russland

Online-Veranstaltung zum vierten Jahrestag des Ukrainekrieges: Sonntag, 22. Februar 2026, 14:00-16.30 Uhr.

Am 24. Februar 2026 jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum vierten Mal. Er verursacht weiter Leid, Tod und Verwüstung. Mit jedem Tag kommen immer mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder psychisch traumatisiert. Wir werden anlässlich des Jahrestages die andauernde Tragödie des Krieges und die Opfer auf beiden Seiten in den Vordergrund stellen.

Wir beleuchten die gesundheitlichen und psychischen Folgen des Krieges. Wir hören die Perspektiven von Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus der Ukraine und Russland. Wir erfahren von ihrem Engagement gegen den Krieg, von menschlichen Schicksalen und rechtlichen Konsequenzen für Kriegsdienstverweigerer in der Ukraine und in Russland.

Referent*innen:

  • Die gesundheitlichen und psychischen Folgen: Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Vorsitzende
  • Kriegsdienstverweigerung in der Ukraine: Andrii Konovalov
  • Kriegsdienstverweigerung in Russland: Artem Klyga, Connection e.V.
  • Russen gegen Krieg, Möglichkeiten zivilgesellschaftlichen Engagements in Russland: Anke Giesen, Memorial Deutschland
  • Soziale Bewegungen in der Ukraine: Volodymyr Ishchenko, Soziologe an der Freien Universität Berlin
  • Moderation: Yannick Kiesel und Christine Schweitzer

Anmeldung bis zum 19. Februar 2026 hier beim Netzwerk Friedenskooperative!

Veranstalter*innen: Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), attac Deutschland, Bund für Soziale Verteidigung e.V., Church and Peace – Europäisches Friedenskirchliches Netzwerk, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Netzwerk Friedenskooperative, NaturFreunde Deutschlands, Ohne Rüstung Leben

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Kriege & Konflikte, Pazifismus und Antimilitarismus, Stoppt den Waffenhandel, Theorie & Praxis, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: Russland, Ukraine

20.11.2025

Aktion: Rote Karte für den Werbedeal zwischen Rheinmetall und dem BVB!

Protestaktionen vor der Mitgliederversammlung und der Aktionärshauptversammlung von Borussia Dortmund.

Warum: Im Mai 2024 hat der BVB-Vorstand einen Werbedeal mit Rheinmetall abgeschlossen: u.a. mit Bandenwerbung im „Westfalenstadion“ und im altehrwürdigen Stadion „Rote Erde“, sowie mit LED-Werbung an der Außenfassade des großen Stadions versucht der Rüstungskonzern die Fußballfans für sich zu begeistern. Doch Rheinmetall ist ein skrupelloser Waffenbauer, der sein Geld mit dem Tod anderer Menschen verdient. Nicht nur durch den neuen deutschen Aufrüstungskurs macht der Konzern Riesengewinne, auch die menschenrechtsverletzenden Staaten Katar und Saudi-Arabien werden beliefert. Zuletzt wurde zur Freude des autokratischen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán eine Panzer- und eine Munitionsfabrik in dem Land eröffnet – Orbán sucht immer wieder die Nähe zum russischen Präsident Wladimir Putin.

Rheinmetall passt nicht als Partner zum BVB und seinen Werten – in dem im November 2022 verabschiedeten Grundwertekodex des BVB heißt es: „Wir werden uns stets für das gesellschaftliche Gelingen einsetzen. Darunter verstehen wir ein Vereinsleben und eine Gesellschaft ohne Rassismus, Antisemitismus, LSBTI+-Feindlichkeit, Sexismus, Gewalt und Diskriminierung.“ Waffen sind aber pure Gewalt. Im Mai letzten Jahres gab es dazu schon eine Aktion (ein Video davon gibt es hier) und auch zum ersten BVB-Heimspiel der letzten Saison (hier ein Video davon). Auch bei der letzten Mitglieder- und Aktionärsversammlung (Videos hier) haben wir protestiert (was für zahlreiche Medienberichte gesorgt hat) – jetzt legen wir nochmal nach! Denn auf der Mitgliederversammlung möchte sich Hans-Joachim „Aki“ Watzke, der den „Rheinmetall“-Deal als BVB-Geschäftsführer eingefädelt hat, als Präsident des Vereins wählen lassen. Wir fordern: Keine Wahl ohne Absage des Werbedeals!

Protestaktion vor dem Westfalenstadion bei einem BVB-Heimspiel.

Was: Zwei als Hans-Joachim „Aki“ Watzke (der den „Rheinmetall“-Werbedeal 2024 eingefädelt hat und sich bei der Mitgliederversammlung zum BVB-Präsidenten wählen lassen will) und „Rheinmetall“-Chef Armin Papperger verkleidete Aktivisten (mit Masken der Gesichter von beiden) werden neben einem Sensenmann und einem mit BVB-Fanutensilien ausgestatteten Styropor-„Panzer“ posieren. Unsere Botschaften werden wir auf Transparenten und Schildern vor der Halle verbreiten.Am Folgetag wiederholen wir die Aktion: Bei der Aktionärsversammlung des BVB werden auch wieder die kritischen Aktionär*innen anwesend sein!

Wann:
Mitgliederversammlung:             Sonntag, 23. November 2025 von 9.30 Uhr bis ca. 11 Uhr

Aktionärshauptversammlung:    Montag, 24. November 2025 von 9.30 Uhr bis ca. 11 Uhr

Wo: Auf dem Platz vor der Westfalenhalle nahe Eingang 2/Eingang Nord (Strobelallee 41, 44139 Dortmund)

Pressekontakt:
Michael Schulze von Glaßer (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): svg@dfg-vk.de

Organisiert wird die Aktion vom Bundesverband sowie Landesverband Nordrhein-Westfalen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sowie den Kritischen Aktionären

Kategorie: Aktuelle Kriegsgebiete, Anti-Militarisierung, Kriege & Konflikte, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung Stichworte: Borussia Dortmund, BVB, Rheinmetall

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