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27.04.2026

BUNDESKONGRESS 2026: Anmeldung jetzt möglich!

Unter buko2026.dfg-vk.de können sich Mitglieder, Aktive und Interessierte jetzt ihren Platz sichern. Der Bundeskongress ist das wichtigste Treffen der DFG-VK und bietet Raum für Austausch, politische Debatten, Workshops und gemeinsame Strategien für eine starke Friedensarbeit. In diesem Jahr findet der Bundeskongress der DFG-VK in der Jugendherberge International in Stuttgart statt.

Gerade in Zeiten zunehmender Aufrüstung und gesellschaftlicher Militarisierung ist es wichtiger denn je, zusammenzukommen, Positionen zu schärfen und Perspektiven für eine friedliche Zukunft zu entwickeln. Der Bundeskongress 2026 wird dafür den zentralen Rahmen bieten.

Neben inhaltlichen Diskussionen erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Arbeitsgruppen und Möglichkeiten zur Vernetzung. Auch formale Entscheidungen der Organisation werden hier gemeinsam getroffen.

Wir laden alle Mitglieder sowie interessierte Menschen herzlich ein, dabei zu sein und den Bundeskongress aktiv mitzugestalten.

Jetzt anmelden und Teil einer lebendigen Friedensbewegung werden!

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Allgemein, Theorie & Praxis Stichworte: Bundeskongress

24.04.2026

KDV-Tage 2026: Gemeinsam sichtbar werden – Aktionen jetzt melden!

Die Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht – und in Zeiten zunehmender Militarisierung wichtiger denn je. Mit den diesjährigen KDV-Tagen vom 8. 17. Mai 2026 setzt die DFG-VK ein klares Zeichen: für Frieden, für Selbstbestimmung und gegen den Zwang, Teil militärischer Logik zu werden.

Auf der zentralen Website zu den KDV-Tagen bündeln wir Informationen und Aktionen rund um das Thema Kriegsdienstverweigerung. Doch die KDV-Tage leben vor allem von euch, von euren Ideen, eurem Engagement und eurer Präsenz auf der Straße, in Schulen und in euren Städten.

Ob Schulstreik oder Kundgebung, ob groß oder klein: Jede Aktion zählt

Egal ob ihr

  • eine Infoveranstaltung organisiert,
  • eine Beratungsaktion zur Kriegsdienstverweigerung anbietet,
  • einen Infostand plant,
  • einen Schulstreik begleitet,
  • eine Demonstration durchführt
    oder kreative Protestformen entwickelt –

jede einzelne Aktion macht den Widerstand sichtbar und stärkt das gemeinsame Signal gegen Militarisierung.

Jetzt Termine melden und Teil der bundesweiten Übersicht werden!

Damit wir zeigen können, wie breit und vielfältig der Protest ist, sammeln wir alle Aktionen auf einer gemeinsamen Übersicht. So wird deutlich: Der Einsatz für Kriegsdienstverweigerung ist kein Einzelanliegen, sondern eine starke, bundesweite Bewegung.

👉 Deshalb unser Aufruf:
Meldet eure Aktionen und Termine an office@dfg-vk.de

Je mehr Aktivitäten wir sichtbar machen, desto stärker wird unsere gemeinsame Stimme.

Warum das gerade jetzt wichtig ist

Während politische Debatten immer stärker von Aufrüstung, „Wehrhaftigkeit“ und militärischer Logik geprägt sind, gerät das Recht auf Verweigerung oft in den Hintergrund. Die KDV-Tage setzen dem etwas entgegen: Sie erinnern daran, dass es Alternativen gibt und dass niemand gezwungen werden darf, gegen das eigene Gewissen zu handeln.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen.
Für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung.
Für Frieden.
Und für eine Gesellschaft, die Konflikte nicht mit Waffen löst.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kriegsdienstverweigerung, Kriminalisierung von Kriegsgegner*innen, Pazifismus und Antimilitarismus, Rekrutierung der Bundeswehr Stichworte: KDV, Kriegsdienste verweigern - Pazifismus aktuell, Object War

23.04.2026

DFG-VK kritisiert zunehmende Bundeswehr-Präsenz an Schulen

Politische Bildung darf nicht militarisiert werden

Berlin, 22. April 2026 – Die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) zeigt sich alarmiert über die Berichte, wonach die Bundeswehr in diesem Jahr bereits mehr als 2.000 Schulbesuche durchgeführt hat. Diese Entwicklung steht für eine zunehmende Normalisierung militärischer Einflussnahme im Bildungsbereich und ist aus friedenspolitischer Sicht höchst problematisch.

Schulen sind Orte des Lernens, der kritischen Reflexion und der demokratischen Bildung. Sie dürfen nicht zu Räumen werden, in denen militärische Logiken als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Wirklichkeit vermittelt werden. Bildung gehört in die Hände pädagogischer Fachkräfte – Bundeswehroffiziere sind keine Lehrer*innen. Wenn Jugendoffiziere und andere Vertreter*innen der Bundeswehr verstärkt in Klassenzimmern präsent sind, geschieht dies nicht in einem neutralen politischen Vakuum. Es transportiert Perspektiven, Interessen und sicherheitspolitische Deutungen, die häufig einseitig bleiben.

Die DFG-VK warnt seit Jahren vor einer schleichenden Militarisierung des Bildungswesens. Gerade in einer Zeit, in der über Wehrpflicht, Aufrüstung und „Kriegstüchtigkeit“ diskutiert wird, ist die massive Ausweitung von Bundeswehrbesuchen an Schulen ein politisches Signal. Junge Menschen werden so frühzeitig mit militärischem Denken konfrontiert, während zivile Konfliktbearbeitung, Friedenslogik und antimilitaristische Perspektiven strukturell unterrepräsentiert bleiben.

„Wenn die Bundeswehr tausendfach Klassenzimmer erreicht, während Friedensorganisationen nur wenig und ohne vergleichbare institutionelle Unterstützung Zugang erhalten, dann ist das kein Ausdruck ausgewogener politischer Bildung, sondern ein Ungleichgewicht mit Folgen“, erklärt Yannick Kiesel, politischer Geschäftsführer der DFG-VK.

Die DFG-VK erinnert daran, dass der Beutelsbacher Konsens Überwältigung, Indoktrination und einseitige Einflussnahme in der politischen Bildung ausschließt. Diese Maßstäbe müssen auch für sicherheitspolitische Themen gelten. Gerade weil junge Menschen mit Kriegsängsten, globalen Krisen und gesellschaftlichen Verunsicherungen konfrontiert sind, brauchen sie Räume für kontroverse Debatten, nicht militärische Normalisierung.

Besonders kritisch sieht die DFG-VK, dass Bundeswehrbesuche häufig von einer Institution durchgeführt werden, die zugleich einen klaren Rekrutierungsauftrag verfolgt. Auch wenn Jugendoffiziere formell keine Karriereberater sind, lässt sich diese strukturelle Nähe nicht ausblenden. Wo Bundeswehr an Schulen als selbstverständlicher Akteur auftritt, wird Akzeptanz für das Militär geschaffen.

Die DFG-VK fordert deshalb:

  • keine weitere Ausweitung und die Beendigung von Bundeswehrbesuchen an Schulen
  • keine Kooperationsabkommen zwischen Bildungsministerien und Bundeswehr
  • gleichberechtigten Zugang für Friedensorganisationen und zivile Konfliktbearbeitung in Schulen
  • Stärkung von Friedensbildung als verbindlichem Bestandteil schulischer Bildung


Statt Jugend auf Krieg vorzubereiten, braucht es Bildung für Frieden. Schulen sollten Orte sein, an denen über Gewaltprävention, internationale Verständigung, Kriegsdienstverweigerung und zivile Alternativen gesprochen wird.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der DFG-VK steht für Gespräche, Workshops und friedenspolitische Bildungsangebote an Schulen bereit.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de
01578/3452092

Kategorie: Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Rekrutierung der Bundeswehr, Schulfrei für die Bundeswehr, Zivile Konfliktlösung Stichworte: bundeswehrfreie Schule, Schulbesuche, Schule ohne Militär

21.04.2026

Antifaschismus in den DFG-VK-Gliederungen

Auf dem Bundeskongress im Mai 2022 in Duisburg wurde beschlossen: Die DFG-VK erkennt antifaschistische Arbeit als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit an. Der Bundessprecher*innenkreis entwickelt Vorschläge für ein geeignetes Modell, wie die antifaschistische Arbeit der DFG-VK gesichert werden kann, und stellt sie dem Bundesausschuss zur Diskussion und Beschlussfassung vor. Als ersten Schritt haben die Antragsteller*innen des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern Vorschläge für das Konzept erarbeitet und sie dem BundessprecherInnenkreis wie vereinbart vorgelegt. Dieses wurde auf dem BA im Dezember 2022 einstimmig beschlossen.

Die DFG-VK ist ein Verband, bei dem nicht einige im Vorstand einigen Hauptamtlichen irgendwelche Vorgaben machen, derweil die Mitglieder sich entspannt zurücklehnen und ihre Beteiligung sich auf ihre Beitragszahlung beschränkt. Die Vielzahl an KDV-Berater*innen seit der Wehrpflicht-Wiedereinführung ist ein guter Beleg, dass wir ein Verband sind, in dem die Mitglieder aktiv sind und die Beschlüsse umsetzen.

Wie sieht es mit der Umsetzung des Beschlusses von 2022 in den Gliederungen der DFG-VK aus? Wird beim Antifa-Beschluss die Gründung der Antifa-AG als hinreichend angesehen oder auch in den Gruppen und Landesverbänden mit Leben gefüllt? Oder gelten antifaschistische Warnungen als Privat-Kreuzzug gegen „angeblich“ rechtsoffene Organisationen und Akteure?

Ein Überblick über die Umsetzung des AntiFa-Beschlusses kann nur eine unvollständige Momentaufnahme sein, Aktivitäten geschehen, ohne dass diese groß publiziert werden, beispielsweise, weil Ortsgruppen (noch) keine eigene Webseite haben, teils, weil gewesene Veranstaltungen nach einiger Zeit nicht mehr auf der Webseite stehen oder gar nicht erst dort eingestellt wurden.

Beginnen will ich mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt/Thüringen. Auf der Startseite finden sich die Rubriken KDV sowie Umgang mit der AfD. Und dort heißt es klipp und klar: „‚Nationalismus führt zu Krieg‘ steht auf unseren Bannern. Die AfD ist eine nationalistische Partei. Wir sind entschlossen, ‚an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten‘, so lautet unsere Grundsatzerklärung. Die AfD ist eine Kriegsursache. Lasst die Nationalisten nicht weiter ihre Hetze, ihren Hass verbreiten! Verhindern wir ihren Krieg gegen Menschen!“

Mannheim/Ludwigshafen positioniert sich ähnlich eindeutig. Der Beitrag https://mannheim.dfg-vk.de/die-afd-ist-eine-militaristische-partei/ lässt keinen Raum für Relativierungen. Dabei belässt es die Ortsgruppe aber nicht, es gibt auch einen Bericht über ihre Beteiligung am örtlichen Kongress gegen Rechts im Mai letzten Jahres. Ein Link auf die IMI-Studie „Warum die AfD keine Friedenspartei ist“ findet sich ebenfalls auf der Webseite.

In Krefeld findet alljährlich ein „Fest ohne Grenzen“ statt. Die Regionalgruppe Niederrhein der DFG-VK nimmt alljährlich aktiv daran teil. Der 2022 eingestellte Beitrag https://niederrhein.dfg-vk.de/fest-ohne-grenzen-2022/
wird regelmäßig fortgeschrieben. Bilder aus den Jahren ergänzen den ursprünglichen Beitrag von 2022, der auf Redebeiträge von 3 Mitgliedern der Gruppe bei dem Fest verweist.

Auf der Webseite der Ortsgruppe Halle erfährt man auf den ersten Blick von ihrer Mitgliedschaft bei Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage.

Zu den Beiträgen auf Bochum-Herne.dfg-vk.de gehört unter anderem auch der Link auf die ver.di-Broschüre „Wenn die AfD an die Macht käme …“, die aus Anlass der bayrischen Landtagswahl 2023 herausgegeben wurde, aber zeitlos weiterhin vor der AfD warnt.

Der Landesverband Niedersachsen und Bremen hat unter der Rubrik Positionen auf seiner Webseite die Abschlusserklärung des BuKo Halle 2024 eingestellt. Dort heißt es in einem Absatz unter der Überschrift „Mit Nationalismus ist kein Frieden zu machen – nirgends!“, dass eine Mitgliedschaft in unserem Verband mit einer in der AfD nicht vereinbar ist. Die politische Rechte steht für Nationalismus, Militarismus und Menschenfeindlichkeit. Frieden ist mit ihr nicht zu machen.

Die NRW-weite Kampagne „NRW Appell AfD-Verbot“ hat ihre Auftaktveranstaltung am 8. Februar in Bochum durchgeführt. Zahlreiche Gruppen und Organisationen machen dort mit. Auch die DFG-VK ist dabei. Die Gruppe Ostwestfalen/Lippe ist dort registriert und der Landesverband NRW hat auf seiner Klausurtagung ohne Gegenstimme beschlossen, dort mitzuarbeiten. Dieser NRW-Appell richtet sich an die Landesregierung und den Landtag, sich im Bundesrat einzusetzen für ein AfD-Verbot.

Ich möchte wetten, dass es zahlreiche weitere Aktivitäten und Positionierungen innerhalb der DFG-VK gibt, die mir beim Durchforsten der Webseiten der Gliederungen entgangen sind. Aber auch dieser erste Überblick ist schon ermutigend und mag anderen Anregung sein, hier ebenfalls Aktivitäten zu entwickeln und zu dokumentieren. Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!

Felix Oekentorp ist Landessprecher der DFG-VK NRW und aktiv in der AG Antifaschismus.

Kategorie: Zivilcourage

21.04.2026

„Future Combat Air System“ beerdigen!

Am Mittwoch, den 22. April 2026, protestiert die DFG-VK gemeinsam mit der Kampagne ESC FCAS: Cyberkampfjets stoppen! vor dem Bundestag gegen das Rüstungsprojekt Future Combat Air System (FCAS). Anlass ist die Sitzung des Verteidigungsausschusses, bei der über die Zukunft des milliardenschweren Vorhabens beraten wird. Angesichts der aktuellen Krise des Projekts greift die Aktion die wachsenden Konflikte rund um FCAS mit einem bildstarken Protest auf.

Im Zentrum steht ein etwa zwei Meter großes Modell eines FCAS-Jets, das von als Friedrich Merz und Emmanuel Macron verkleideten Aktivist*innen symbolisch mit Geld überschüttet und zugleich künstlich gestützt wird, obwohl das Projekt politisch und industriell auseinanderzubrechen droht. Direkt davor verkörpern zwei weitere Aktivist*innen mit Boxhandschuhen den eskalierten Machtkampf zwischen den Rüstungskonzernen Airbus Defence and Space und Dassault Aviation, deren Streit um Einfluss, Profite und Kontrolle das Projekt zunehmend blockiert. Im Hintergrund setzen Friedensaktivist*innen mit Transparenten ein Zeichen gegen weitere Milliarden für Aufrüstung.

Für die DFG-VK bestätigt die aktuelle Entwicklung eine Kritik, die sie gemeinsam mit den Partnerorganisationen der Kampagne ESC FCAS bereits seit Jahren formuliert. Schon 2024 hatte die DFG-VK öffentlich vor FCAS als friedenspolitischem Irrweg, Rüstungstreiber und industriepolitischem Prestigeprojekt gewarnt. Dass das Projekt nun ausgerechnet an den Interessenkonflikten der beteiligten Rüstungsindustrie zu scheitern droht, bestätigt diese Einschätzung in aller Deutlichkeit.

Statt einem kriselnden Projekt immer neue öffentliche Gelder hinterherzuwerfen, fordert die DFG-VK ein Ende von FCAS und eine politische Abkehr von milliardenschweren Aufrüstungsprogrammen. Während für soziale Sicherheit, Bildung und zivile Konfliktbearbeitung Mittel fehlen, sollen weiterhin enorme Summen in ein Kampfflugzeugprojekt fließen, dessen politische, militärische und industrielle Grundlagen zunehmend zerbrechen. Die Protestaktion vor dem Bundestag macht deutlich: FCAS ist nicht die Zukunft von Sicherheit, sondern ein Symbol für eine gescheiterte Aufrüstungspolitik.

Die Aktion wird getragen von der Kampagne ESC FCAS: Cyberkampfjets stoppen!, an der neben der Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen unter anderem die IPPNW, das Netzwerk Friedenskooperative und die Informationsstelle Militarisierung beteiligt sind.

Bei Fragen nehmen Sie bitte jederzeit Kontakt zu uns auf:

Yannick Kiesel (pol. Geschäftsführer der DFG-VK): kiesel@dfg-vk.de

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Anti-Militarisierung, Bundeswehr abschaffen, Kriege & Konflikte, Militarisierung der EU, Stoppt den Waffenhandel, Waffen & Rüstung, Zivile Konfliktlösung Stichworte: FCAS, Future Combat Air System

15.04.2026

Soli-Fonds für Verweigernde: Solidarität praktisch machen

Mit zunehmender Militarisierung und verschärften politischen Debatten rund um Wehrpflicht und Aufrüstung wächst auch der Druck auf all jene, die sich dem Kriegsdienst entziehen oder aktiv Widerstand leisten. Wir setzen hier ein klares Zeichen: Mit dem neuen Soli-Fonds schafft sie eine konkrete Unterstützungsmöglichkeit für Betroffene von Repressionen.

Unterstützung für alle die verweigern

Kriegsdienstverweigerung ist ein Grundrecht doch in der Praxis kann sie mit erheblichen Konsequenzen verbunden sein. Bußgelder rechtliche Auseinandersetzungen oder andere staatliche Maßnahmen treffen diejenigen die sich bewusst gegen Militär und Krieg positionieren. Der Soli-Fonds setzt genau hier an. Er unterstützt Menschen finanziell die aufgrund ihrer Verweigerung oder ihres Engagements mit Repressionen konfrontiert sind.

Dabei geht es nicht nur um klassische Kriegsdienstverweigerung im juristischen Sinne. Der Fonds richtet sich ausdrücklich auch an Menschen die auf vielfältige Weise Widerstand gegen militärische Strukturen leisten sei es durch Aktionen Aufklärung oder zivilen Ungehorsam.

Entstanden aus Bewegung und Vernetzung

Der Soli-Fonds ist kein abstraktes Projekt sondern direkt aus der Bewegung heraus entstanden. Beim 2. Verweigert-Kongress im April 2026 in Kassel kamen über 100 Menschen zusammen um Strategien gegen Wehrpflicht und Militarisierung zu entwickeln. Ein zentrales Ergebnis war klar: Solidarität muss organisiert werden, praktisch und konkret.

Die Einrichtung des Fonds ist somit Ausdruck einer wachsenden Vernetzung von Kriegsdienstgegner*innen und antimilitaristischen Initiativen. Gemeinsam wird daran gearbeitet den Widerstand breiter aufzustellen und Menschen zu ermutigen ihre Rechte wahrzunehmen.

Jetzt unterstützen Solidarität stärken

Damit der Soli Fonds wirksam helfen kann ist er auf Spenden angewiesen. Jede Unterstützung trägt dazu bei Menschen den Rücken zu stärken die sich gegen Krieg und Militär stellen oft unter persönlichem Risiko.

Hier kannst du den Soli Fonds unterstützen!

Solidarität ist mehr als ein Wort. Sie zeigt sich dort wo Menschen einander konkret unterstützen. Mit dem Soli-Fonds schaffen wir eine Struktur die genau das ermöglicht und setzt ein starkes Zeichen gegen Militarisierung und für das Recht auf Verweigerung.

Kategorie: Abrüstung und Konversion, Allgemein, Anti-Militarisierung, Kriege & Konflikte, Kriegsdienstverweigerung

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